Pop
Back­street Boys

DNA

Die erfolgreichste Boyband aller Zeiten, die aus Nick Carter, Brian Littrell, Howie Dorough, A.J. McLean und Kevin Richardson besteht, feierte im vergangenen Jahr ihr 25-jähriges Bestehen und sorgte für grosse Auf­regung unter ihren Fans, als sie ein neues Studioalbum mitsamt Welt­tournee ankündigte. Nachdem sie bereits mehrere Singles aus 'DNA' veröf­fent­lichten, ist es nun endlich soweit! Am Freitag (25.01.) ist ihr neues Album erschienen. Das gab 'Sony Music' laut 'Mix1' bekannt. Auf dem Album wolle die Band auf die Ele­mente ihrer 25-jährigen Ära ein­gehen. Gemeinsam mit ihren Familien gehen die fünf Goldstim­men, die 1993 in Orlando, Florida von Lou Pearlman zusam­­men­gebracht wurden, in diesem Jahr wieder auf grosse Tour und machen im Mai und Juni auch fünfmal in deutschen Städten Halt. Bei den Kon­zerten wollen sie ihren altein­geses­senen und treuen Fans weltweit das neue Album inklusive der bereits veröf­fent­lichten Songs, zu denen auch 'Don't Go Breaking My Heart' und 'Chances' zählen, live präsentieren. Bis dahin stehen sie noch bis zum 27. April im Rahmen ihrer Las Vegas-Dauershow 'Larger Than Life' auf der Bühne. Es heisst also auch nach 26 Jahren weiterhin: "Back­stre­et's Back!"
Pop
Alice Merton

MINT

Halbwegs span­nend wird "Mint", wenn Alice ihre Wohlfühl-Zone verlässt. "2 Kids" und "Homesick" zum Beispiel erin­nern an den pathetischen Melancholie-Pop von M83 oder Major Lazer, "Honeymoon Heartbreak" probiert sich an einer Feuerzeug-Ballade, und "Funny Business" sampelt gar Vorzeige-Pop-Feministin M.I.A., die auch Namenspatin für Mertons Label Paper Plane Records war. Diese Nummern sind allesamt lupenreine Radio-Pleaser mit dem Quentchen Intel­lekt, das man oft im Musik-Tages­ge­schäft vermisst. Doch diese Nische, die Merton mit ihrem sauberen Halbsopran ideal bedient, bleibt auf "Mint" leider die Ausnahme. Stat­tdes­sen verlässt man sich allzu oft auf Pop-Plat­titüden. Im Video zu "Why So Serious" tanzt Alice Merton mit einem Typen, der eine Cheeseburger-Maske trägt. An anderer Stelle sitzt sie einem Mann im Adams­kostüm gegenüber, der einen Donut isst. Das ist nicht mehr schade - das wirkt einfach nur einfal­lslos.
Pop
Julia Michaels

Inner Monologue, Pt 1 - EP

Julia Michaels (25, "Issues") hat endlich neue Musik im Gepäck. Die US-Sän­gerin verkündete auf Instagram: Ihre neue EP "Inner Monologue Part 1" erscheint bereits kom­mende Woche, am 25. Januar. Sechs Titel wird die EP beinhalten und ihr nächstes gros­ses Projekt nach "Nervous System" aus dem Jahr 2017 sein. Auch die Titel­liste hat die 25-Jährige auf ihrem Profil veröf­fentlicht und die beinhaltet gleich zwei grosse Über­ra­sch­ungen.
Rock
Bring Me The Horizon

amo

Im Lauf der letzten Jahre haben Bring Me The Horizon mit bis dato weltweit über zwei Millionen verkauften Alben, aus­verkauften Shows in mehr als 40 Ländern – inklusive zwei voll besetzten Abenden in der Londoner O2 Arena – und Begei­ste­rungs­türmen beim tradi­tionell nicht besonders Rock-affinen Publikum des Glastonbury Festival 2016 einen geradezu raketenhaften Aufstieg hingelegt. Die Band steht in den Startlöchern, um ihr sechstes Studio-Album "Amo" zu veröf­fent­lichen, nachdem sie den Sommer über in Los Angeles geschrieben und aufgenom­men haben, während Oli Sykes und Jordan Fish sich gemeinsam um die Produktion kümmerten. Dabei ist ihr bisher auf­regendstes und genreübergreifendstes Album ent­standen. Oli ergänzt: „‚amo’ ist ein Lie­besalbum, das jeden Aspekt dieses kraftvol­lsten aller Gefühle auslotet. Es handelt von den guten, schlechten und häss­lichen Seiten und herausgekom­men ist ein Album, das experi­mentel­ler, abwechs­lungs­reicher, seltsamer und wundervol­ler ist, als alles, was wir bisher gemacht haben.“ Obwohl amo einige Über­ra­sch­ungen zu bieten hat, bleibt es andererseits der Formel treu, mit der die Band ihre Fans so erfolgreich glücklich macht: gewaltige Rocksongs, die ganze Stadien zum Toben bringen, mit gigantischen Refrains zum Mitsingen. Ein Sound, der ihnen bis heute bereits fünf A-List-Plat­ten auf BBC Radio 1 ein­gebracht hat.
Alternative
Imagine Dragons

Origins

Nur ein Jahr ist es her, dass die Imagine Dragons mit ihrem Album "Evolve", auf dem Songs wie "Thunder", "Whatever It Takes" oder "Believer" enthalten waren, weltweit die Charts eroberten. Das Warten auf das neue Studioalbum "Origins" wurde uns durch "Born to be Yours" von Kygo, in dem die Dragons gefeatured wurden, versüßt. Hier zeigten die US-Amerikaner mal wieder, dass sie nicht nur Rock können, sondern eine ganze Breite an Musikgenres abdecken. Diese Linie setzt sich auch in "Origins" fort. Die bereits zuvor veröf­fent­lichten Songs "Natural" und "Machine" zeigen uns die harte, rockige Seite, während "Bad Liar" und "Love" eher ruhig und entspannt sind. Genau diese Mischung ist das, was die Fans an den Imagine Dragons so schätzen. Angekündigt war "Origins" auch stilmäßig als ein direkter Nachfolger von "Evolve". Die Klangele­mente und Experi­mente, die die Imagine Dragons gerne mit ihren Songs betreiben, sollten unbedingt bei­behalten werden. Tatsächlich finden sich in den Songs immer wieder Ele­mente, die uns bekannt vorkom­men und die einen richtigen Imagine- Dragons-Song aus­machen. Die elektronischen Sounds, mit denen Dan Reynolds, Wayne Sermon, Ben McKee und Daniel Platzman ihre Songs gerne bestücken, fallen vor allem in Songs wie "Only", "Digital" und "Cool out" auf. Doch auch vor neuen Stilen scheut sich die Band nicht. Mit "West Coast" haben sie einen Song auf ihrem Album, der fast schon ein wenig an Folk-Musik im Stile von Mumford & Sons erin­nert. "Origins" ist demnach ein Gesamtkon­strukt, das Musikliebhaber jeden Genres ansp­rechen dürfte. Die Imagine Dragons bleiben sich auch auf "Origins" treu und setzen vermehrt auf Texte, die einfach im Kopf bleiben. Vor allem der Song "Boomerang", mit seinen vielen Wiederho­lungen, lädt zum mitsingen ein und bereits nach kurzem Hören erwischt man sich selbst beim Summen des Refrains. Manche wird es stören, dass einige Songs teilweise penetrant darauf abzielen, ein Chart-Hit zum Mitsingen zu werden. "Origins" bietet jedoch auch Songs, die man einfach genießt und sich durchs Ohr gehen lässt, ohne dazu das Tanzbein zu schwingen und die Stim­mbänder zu strapazieren.
Alternative
Muse

Simulation Theory

Bellamy ist bekannt dafür, sich für seine Texte von Ver­schwö­rungs­theorien, apokalyptischen Szenarien und visionären Utopien inspirieren zu lassen. Diesmal allerdings mit dem Unterschied, dass er weniger Angst vor der Zukunft habe, wie der Frontmann anmerkt. Das Album klinge deshalb positiver als sein Vorgänger. «Drones» platzierte sich vor drei Jahren in vielen Ländern auf Platz eins der Charts und brachte der Gruppe einen Grammy. Anders als früher blicken Muse mit «Simulation Theory» zum ersten Mal zurück, ins­besondere auf die Science Fiction der Achtziger, und versprühen dabei jede Menge Retro-Charme. Das Albumcover wurde von «Stranger Things»-Künstler Kyle Lambert entworfen. Für jeden Song drehte die Band ein Video mit Referenzen an Kultfilme wie «Zurück in die Zukunft», «Max Headro­om», die Serie «Teen Wolf» oder auch Michael Jacksons Videoclip zu «Thril­ler». «Ich wollte Dinge erforschen, die mich als Kind nach­haltig beeindruckt haben», so Bellamy. «Filme wie 'Aliens' oder 'The Thing', deren Soundtracks für mich die erste Offenbarung in Bezug auf orche­strale Musik und Synthesizer-Klänge waren.» Einen weiteren Grund dafür, warum sich Muse aus­ge­rechnet jetzt auf Zeitreise begeben, sieht Bellamy in den Paral­lelen des gesel­l­schaft­lichen Klimas Mitte der Achtziger und heute. «Da ist dieser hedonistische Lifestyle von vielen Leuten mit viel Geld, das sie auf vielen Partys aus­geben. Besonders an Orten wie Los Angeles, New York und London ist das derzeit spürbar. Die Nachrichten sind so nervtötend und mies, dass die Menschen sich ihnen auf diese Art entziehen. Auch deshalb klingt unser Album lebensbejahender und wenig politisch.»
Bubi Eifach

Album #4

Blau machen ist auch nicht das Gelbe... Nach einjähriger Pause melden sich BUBI EIFACH mit neuem Album zurück! Das Konzept bleibt das Gleiche. Und doch klingt vieles anders... Perfekt geschlif­fene Produk­tionen gibt es viele, BUBI EIFACH reduzieren auf das Wesentliche. Hier wird geschüt­telt, nicht gerührt. Piano und Synthesizer sind ebenso zu hören wie verzer­rte Sounds, Chor­gesang und eine Frauenstimme. Die Songs sind kurz und prägnant, manchmal wütend manchmal fragil, manchmal laut und manchmal leise. «Päch isch schwarz u Glück isch schwär» - Tanzmarie, Glücksmarie und Pechmarie sind gestorben. Frau Holle ist Alice im Wunderland und Zauberland ist abgebrannt. Un­verblümt zeigen sich BUBI EIFACH auch in den Themen. Hier wird nichts schön gefärbt oder glorifiziert. Album 4 handelt vom Altsein und sich doch wie ein Kind fühlen, von der Angst verlas­sen zu werden und vor der Einsamkeit. Es geht um End­lichkeit und um eine Welt, die sich für viele zu schnell dreht. Um eine Welt in der trotz materiel­lem Wohl­stand immer mehr auf der Strecke bleiben. Was bleibt ist Liebe, Lust und Leiden­schaft und sich der Gleich­schaltung verweigern – das ist BUBI EIFACH! Der Titel ist übrigens Programm. Da hat jemand gesagt: «das dritte Album, ist das Schwierigste..!» Und darum haben BUBI EIFACH direkt Album 4 aufgenom­men.
Pop
Bastian Baker

Bastian Baker

Der West­schweizer Sänger Bastian Baker hat mit eingängigen, folkigen Liedern einen kometenhaften Aufstieg erlebt. Mit ersten interna­tionalen Erfolgen will sich der ehrgeizige Sonnyboy nicht zufrieden geben. Er will auf der Erfolgsleiter weiter nach oben. Deshalb hat er seinen Sound angepasst und weiterentwickelt. Für die Aufnahmen mit amerikanischen Produzenten und Song­schreibern hat er sich viel mehr Zeit genom­men als bisher. Das ist hörbar. Die Songs sind stärker produziert, die Details sind ausgearbeitet. Der folkige Touch ist reduziert auf die akustische Gitarre. Die Songs sind nicht unbedingt besser, aber sicher moderner, aktuel­ler und poppiger. Bereit für die Welt.
Hiphop/Rap
Bonez MC & RAF Camora

Palmen Aus Plastik 2

Am 5. Oktober veröf­fent­lichten RAF Camora und Bonez MC ihren drit­ten gemeinsam aufgenom­­menen Longplayer und das Follow-up der mit Silber aus­ge­stat­teten LP “Palmen aus Plastik”. Mit 15 Tracks wollen die deutschsprachigen Rapper ihre Fans vom Hocker hauen, konnten unter anderem mit Tret­tmann, Kontra K und Gzuz kooperieren und so viele Kopien verkaufen, sodass sie in Deutschland direkt die Spitze der Charts ein­nehmen konnten. Doch das war es dann noch nicht: Wie GfK Entertainment ermit­telte, konnte sich das Werk sogar den erfolgreichsten Start des Jahres sichern, vergleicht man alle Downloads, Streams und physischen Verkäufe mit jenen von anderen Drops in 2018. RAF Camora und Bonez MC können sich glücklich schätzen, so unterstützende Fans zu haben und gaben ebenfalls bekannt, dass sie aktuell die ersten drei Posi­tionen in den deutschen Single-Charts für sich beanspruchen können. Demnach nimmt “500 PS” des Duos die Spitze ein, gefolgt von “Kokain” feat. Gzuz und “Num­mer unterdrückt”.
Soundtrack
Lady Gaga & Bradley Cooper

A Star is Born Soundtrack

Super­stars Lady Gaga und Bradley Cooper haben sich zusam­­men­geschlos­sen, um den Film­klas­siker "A Star Is Born" neu zu verfilmen. Für Cooper, der als Schauspieler bereits für vier Oscars nominiert war, ist das sein Regie-Debüt. Lady Gaga hin­gegen traut sich an ihre erste Hauptrolle in einer gros­sen Filmproduktion, nachdem sie bereits unter anderem für "American Horror Story" und "Sin City" vor der Kamera stand. "A Star Is Born" erzählt die Lie­bes­geschichte zweier Musiker und wie diese ver­suchen, mit den Schat­tenseiten ihrer Musik­kar­riere umzu­gehen. Dafür haben Cooper und Gaga 18 neue Songs selbst geschrieben und produziert, welche nun auf dem Soundtrack zu hören sind. Zwischen den Songs befinden sich zusätzlich Dialog-Auszüge aus dem Film, die das Kinoerlebnis auch nach Hause bringen.
Volksmusik
Urchig

Die Beschtä Schwi­izer Mundart-Hits

Im Oktober 2016 über­raschte Röbi Koller in der Sendung «Happy Day» des Schweizer Fernsehens und der Mundartsänger Gölä, die Zuschauerin Kathrin Burch und rührte sie zu Freudentränen! Als die junge Jodlerin gerade mit ihrem Jodl­erklub am Proben war, betraten der TV- und der Rockstar plötzlich zusam­men den Proberaum und überbrachten ihr vor laufenden Kameras die freudige Nachricht über ihren Gewinn von einem Starduett mit Gölä in der Sendung. Innert kürzester Zeit wurde das Video mit dem Jodel aus der Sendung im Internet weit über 1 Million mal angesehen. Es folgte ein Ansturm von Anfragen: Wo und wann der gejodelte „Indianer“ von Gölä denn erhältlich sei? So ist die Idee ent­standen ein ganzes Album mit Gölä’s grös­sten Hits im Jodlerstil zu realisieren. Das Ergebnis war Gölä’s 2016er Album mit dem Titel «Urchig», welches zum erfolgreichsten Album des Jahres avancierte und 3-fachen Platin-Status erreicht hat. Auf­grund des überwältigenden Erfolgs von «Urchig» und des Zuspruchs beim Publikum, entschlos­sen sich die Ziehväter hinter «Urchig», Gölä und Produzent TJ Gyger, «Urchig» weiterzuführen. Das neue „Urchig“ Album mit 12 der „Beschtä Schwi­izer Mundart-Hits“ in Jodlertracht erscheint am 28. September 2018! Gesungen von den schönsten Jodelchören des Landes zusam­men mit gros­sen Künstlern wie Gölä, Trauf­fer, Andrea Berg, Schöre Müller (Span) und vielen mehr….
Pop
Cher

Dancing Queen

Dancing Queen ist ein Coveralbum und das sechsundzwanzigste Studioalbum der US-amerikanischen Sän­gerin und Schauspielerin Cher, das am 28. September 2018 von Warner Bros. Records veröf­fentlicht wurde. Es ist Chers erstes Album in fünf Jahren nach Closer to the Truth. Cher singt auf ihrem neuen Album die schönsten Hits aus "Mamma Mia". Freuen sie sich auf Dancing Queen, Gimme! Gimme! Gimme! (A Man After Midnight), The Name Of The Game, SOS, Waterloo, Mamma Mia, Chiquitita, Fernando, The Winner takes Its All und One Of Us.
Pop
LEA

Zwischen meinen Zeilen

LEAs aktuelle Single „Zu Dir“, die kontinuierlich in den Airplay-Charts nach oben steigt, schrieb sie gemeinsam mit Mark Forster, einem der aktuell erfolgreichsten Pop-Sänger unseres Landes. LEA bleibt zwischen all diesen Erfolgen bescheiden: „Ob ich vor vier Leuten spiele oder vor 1.000 – ich mache das aus Liebe und weil ich das schon immer gemacht habe, das Lieder­machen.“ Die Erfolge im letzten Jahr bestärken LEA auf ihrem Weg zu Finalisierung ihres zweiten Albums »Zwischen meinen Zeilen«, das nun am 14.09. über Four Music erscheint. Dafür hat sie ihre ganz eigene Formel für aktuelle Pop-Musik gefunden: „Ich habe mich sehr geöf­fnet für die Produktion des zweiten Albums. Ich habe jetzt zum ersten Mal mit Freunden zusam­men geschrieben, mit fünf Produzenten gearbeitet und mich von Vorurteilen der Popmusik gelöst. Ich wollte immer Indie sein, aber habe im Grunde immer schon Popsongs geschrieben. Heute stehe ich zum ‚Label‘ Pop und das macht einfach richtig Spaß„, erklärt sie dazu. Die zwölf Songs der neuen Platte umarmen Pop-Musik sind aber zum gleichen Teil Beobach­tungen der Gesel­l­schaft und des Zusam­­menlebens. „Bei diesem Album war mir wichtig, emo­tionale und auch traurige Lieder in einem positiven Song-Gewand zu gestalten, dass ins­gesamt eine lockere Energie ent­stehen kann. Ich finde es so toll zu sehen, dass auch tief­gründige Texte auf tanzbaren Beats funk­tionieren„, so LEA. Mal thematisiert sie zwischen den Zeilen die Unentschlos­senheit ihrer Generation, mal Bin­dungs­angst und Selb­staufgabe. LEA fasst es so zusam­men: „Es geht mir darum, ehrlich zu sich selbst zu sein und damit aufzuhören, sich zu vergleichen, mehr auf sich selbst zu achten. Manchmal wünsche ich mir, dass wir uns alle selbst mehr vertrauen.“
Dance
David Guetta

7

In den letzten zehn Jahren erarbeitete sich David Guetta einen festen Platz auf dem DJ-Olymp. Zahlreiche Top-10- und einige Nummer-eins-Platzie­rungen in den interna­tionalen Charts, ein paar Gram­mys und viele weitere Awards gehen bereits auf sein Konto. Das bedeutet wiederum nicht, dass der Franzose sich auf seinen Erfolgen ausruht. 2018 präsentiert er sein mittlerweile siebtes Album mit dem pragmatischen Titel »7«. Und wie immer warten jede Menge span­nende Gäste.
Pop
Troye Sivan

Bloom

Bloom ist das zweite Studioalbum des australischen Sängers und Songwriters Troye Sivan, das am 31. August 2018 über EMI Australia und Capitol Records veröf­fentlicht wurde.
Hiphop/Rap
Eminem

Kamikaze

Eminem verblüfft alle. Nur gut acht Monate nach seiner letzten Platte «Revival» hat US-Rapper Eminem (45) über­ra­schend sein zehntes Album veröf­fentlicht. «Habe versucht, über dieses hier nicht zu viel nachzudenken», schrieb Eminem auf Twit­ter und setzte dazu ein Emoji mit aus­ge­strecktem Mittelfinger und den Link zum Album. Eminem heisst mit bür­ger­lichem Namen Marshall Bruce Mathers III. Das Cover zum neuen Album «Kamikaze» ähnelt dem Klas­siker «Licensed to Ill» von den Beastie Boys von 1986. Darauf ist das Heck eines gezeichneten Kampf­flugzeugs zu sehen. Eminem hatte vor einigen Jahren erklärt, dass die Gruppe seine Musik beeinflusst habe. Einige Fans nahmen das Design auf Twit­ter allerdings nicht als Hommage an die Beastie Boys wahr, sondern als Nachahmung. Auf den 13 Titeln kritisiert Eminem über 46 Minuten unter anderem verschiedene Rapper und Präsident Donald Trump, den er schon mehrfach direkt angegrif­fen hat. Trump bezeichnet er in einem Titel als «böse Schlange». Im Titel «Not Alike» geht Eminem auch auf Filmproduzent Harvey Wein­stein ein, dessen mutmas­sliche sexuelle Übergriffe auf Frauen die #MeToo-Bewegung ins Rollen brachten.
Hiphop/Rap
Ufo361

VVS

Nur knapp vier Monate nach dem düsteren "808" droppt Ufo361 schon sein neues Album "VVS", das einen anderen Weg einschlägt: mehr Melodien, melancholischer, deutlich weniger düster. Die Themen bleiben trotzdem die gleichen. Als Features sind Migos-Star Quavo, Rich The Kid sowie RAF Camora dabei.
Pop
Ariana Grande

Swe­etener

Das Album handelt in seiner Gesamtheit jedoch vor allem von den Ambivalenzen und der Zerris­senheit, die das Leben von Ariana Grande und ihrer Teen-Anhän­gerin­nen­schaft prägen. Das beginnt mit dem Titelstück „Swe­etener“ für künst­lichen Süßstoff, geht über „Borderline“, dessen Titel schon für sich selbst spricht, bis hin zu dem aktuel­len Hit „God Is A Woman“, der im Video doch nicht so feministisch rüberkommt, wie der Titel verspricht. In einem schön schim­mernden Uterus-Gewaber liegt Grande darin zunächst, irgendwann wölbt sich mal ein schwan­gerer Bauch vor, ein selb­stredend am Computer animierter, und den Stahlhelm der Power-Grande mit Hammer in den Händen zieren wieder ihre berühmten Katzenohren.
Alternative
Goril­laz

The Now Now

Damon Albarn wollte so richtig jetzt jetzt neues Material für die Goril­laz Live-Shows und hat kurzerhand noch während der Tour mit der letzten Scheibe «Humanz» ein komplet­tes Album geschrieben. «The Now Now» ist Momentaufnahme, tönt halbfertig, hat kaum Gäste, zeigt Albarn aber attr­aktiv nahbar.
Alternative
Florence + The Machine

High As Hope

Während etwa der Vorgänger „How Big, How Blue, How Beautiful“ mit etwas rocki­geren Klängen oder seinerzeit „Lungs“ mit der fast schon punkigen Single „Kiss With A Fist“ über­raschten, bleibt „High As Hope“ musikalisch etwas gleichförmiger. Zwar wird auch diesmal nicht an Pauken, Bläsern, Streichern, Harfen, Chor­gesängen, Geklatsche und hallenden Ele­menten gespart. Doch die Arrange­ments klingen konzentrierter, weniger verspielt als einst. Reifer. Die Erken­ntnis, dass diese Reife Florence + The Machine ziemlich gut steht, stellt sich bei manchen Stücken von „High As Hope“ erst nach dem zweiten oder drit­ten Hördurchgang ein. Dicht gefolgt von der, dass man sich schon längst in das Album verliebt hat.
Alternative
Panic! At the Disco

Pray For The Wicked

Knapp der Schulbank entron­nen, gelang dem Emo-Pop Outfit Panic! at the Disco aus einem Vorort von Las Vegas mit ihrem Debütalbum A Fever You Can't Sweat Out der Durchbruch. Die Band verbindet in ihren Songs Popeinflüsse mit theatralischen Ver­satzstücken, verrückten Technobeats und ansp­rechenden Texten. Zunächst veröf­fent­lichte Panic! at the Disco einige Demosongs im Internet und erregte damit die Aufmerksamkeit von Decaydance, dem Ableger des Labels Fueled by Ramen, das von Fall Out Boys Pete Wentz geleitet wird. Obwohl die Gruppe noch kein Live-Konzert gegeben hatte, wurde sie die erste Band, die einen Vertrag mit der Firma unter­zeichnete, mit der sie dann im September 2005 den Song A Fever produzierte. ~ Corey Apar
Pop
The Carters

E­verything is Love

"Everything Is Love" heisst das Über­ra­sch­ungs­album, welches Beyoncé zusam­men mit ihrem Ehemann Jay-Z dieses Wochenende aus dem Nichts veröf­fentlicht hat. Zuerst sah es so aus, als ob es das Album nur exklusiv über den Streamingdienst "Tida" zu hören gibt. Mittlerweile ist es überall verfügbar.
Pop
Shawn Mendes

Shawn Mendes

Shawn Mendes hat am 25. Mai sein gleichnamiges Album raus­gebracht. Und das ist etwas ganz Besonderes: Er hat es komplett gender-neutral gehalten, also jeden einzelnen Satz. Laut „VIVA“ ist der Grund sein Kumpel Teddy Geiger, mit dem Mendes seit langem zusam­­menarbeitet und der gerade zur Frau wird. Im Interview mit „Entertainment Weekly“ erzählte der Sänger: „Ich habe das gesamte Album mit ihr gemacht. Ich traf Teddy in der Nacht, als ich ‘Stiches’ geschnit­ten habe, und wir hatten seitdem eine ganz besondere Verbindung. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie glücklich es mich machte, zu sehen, wie wohl sie sich fühlte, als sie sich vor mir und den anderen Songwritern outete. (…) Viele Menschen können es noch nicht ver­stehen, wenn sich Menschen so verändern, und es ist sehr schwierig, jemandem mit einem neuen Pronomen zu begegnen, wenn man das sein ganzes Leben nicht gemacht hat. Doch das Wunderbare ist, dass ich mich daran erin­nern kann, wie ich zum ersten Mal ‘sie’ gesagt habe. Und das passierte nicht, weil ich es bewusst gesagt habe, sondern weil ich es gesagt habe, ohne nachzudenken. Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich das gemacht habe, aber sie hat mich direkt mit einem unglaub­lichen Blick ange­schaut. Wenn jeder Mensch in der Welt auch nur einen Freund hätte, der ihn mit so einem von Freude erfül­lten Blick anschaut, weil er das richtige Pronomen benutzt hat, dann würde es keinen Streit mehr über Trans-Rechte geben. (…) Es ist so gewaltig mitzuerleben, wie jemand, der dir so nahe steht, durch solch eine Ver­änderung geht. Es ist verdammt schön. Ich wünschte, ihr hättet es selbst gesehen.“ Shawn Mendes hat übrigens neulich auch was gestanden: Dass er unter Panikat­tacken litt und sich deshalb Hilfe gesucht
Alternative
Ben Howard

No­onday Dream

Ben Howard veröf­fentlicht sein neuestes Album unter dem Titel „Noonday Dream“. Und damit nicht genug: Wie „Uni­versal Music“ berichtet, können sich seine Kölner Fans die neuen Songs heute auch gleich live anhören, denn Howard gibt heute Abend sein erstes Live-Konzert in Deutschland. „Noonday Dream“ hat der Sänger übrigens in verschiedenen Studios zwischen dem Südwesten Fran­kreichs und dem Südwesten Englands aufgenom­men. Für die Produktion zeigte er sich durchweg selbst verantwortlich.
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