Roman
Petra Durst-Benning

Die Fotografin - Am Anfang des Weges

Gegen alle Wider­stände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch die Liebe ... Minna Reventlow, genannt Mimi, war schon immer anders als die Frauen ihrer Zeit. Es ist das Jahr 1911, und während andere Frauen sich um Familie und Haushalt kümmern, hat Mimi ihren gros­sen Traum wahr gemacht. Sie bereist als Fotografin das ganze Land und liebt es, den Menschen mit ihren Fotografien Schönheit zu schenken, genau wie ihr Onkel Josef, der ihr gros­ses Vorbild ist. Als dieser erkrankt, zieht sie in das kleine Leinenweberdorf Laichingen, um ihn zu pflegen und vorüber­gehend sein Fotoatelier zu über­nehmen. Ihm zuliebe verzichtet sie nicht nur auf ihre Unabhängigkeit, sondern sieht sich in Laichingen zunächst auch den mis­strauischen Blicken der Dorfbewohner aus­gesetzt, da sie mehr als einmal mit ihrem Freigeist aneckt. Und als bald ein Mann Mimis Herz höher schlagen lässt, muss sie eine Ent­scheidung tref­fen ...
Biografie
John Pearson

Alles Geld der Welt

Die Entführung des 16-jährigen Millionen-Erben Paul Getty schockiert Menschen auf der ganzen Welt. Als die Entführer 17 Millionen Dollar Lösegeld fordern, wendet sich Pauls Mutter Gail Harris an ihren Schwie­gervater. Doch der milliarden­schwere Unter­nehmer Jean Paul Getty weigert sich, für die Freilas­sung seines Enkels zu zahlen. Während Paul in der Gefangen­schaft seiner Kidnap­per immer grausameren Folte­rungen aus­gesetzt wird, wartet die ganze Welt auf eine Reaktion der Familie Getty. Und Gail Harris ist nicht bereit, den Kampf um das Leben ihres Sohnes aufzu­geben. John Pearson begibt sich in dieser Biografie auf die Spuren einer Familie, deren Reichtum Fluch und Segen für viele Genera­tionen bedeutete. Bittere Fehden, unerwartete Wen­dungen und facet­tenreiche Figuren - dieses Buch nimmt Sie mit in die fesselnde Welt der Super­reichen.
Roman
Nicholas Sparks

Wo wir uns finden

Die 36-jährige Hope Anderson steht vor schicksalhaften Ent­schei­dungen. Sie ist seit mehreren Jahren mit ihrem Partner zusam­men, weiss aber nicht, ob er wirklich die Liebe ihres Lebens ist. Zusätzlich wurde bei ihrem Vater gerade eine tödliche Krankheit diagnostiziert, was schwierige Fragen für ihre eigene Zukunft aufwirft. Kurz entschlos­sen nimmt sich Hope eine Woche frei und zieht sich in das idyl­lische Strandhaus der Familie zurück, um Klarheit in ihr Leben zu bringen. Doch dann trifft sie den sympathischen Abenteurer Tru, der alles durchein­anderwirbelt. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick, sie verbringen herrliche romantische Tage mitein­ander. Aber beide stehen unter dem Druck familiärer Ver­pf­lich­tungen, die ihrer Beziehung ent­gegen­stehen. Und so drohen Hope und Tru sich zu verlieren, bevor sie sich noch richtig gefunden haben ...
Roman
Angelika Klüs­sendorf

Jahre später

Die Anatomie einer toxischen Partner­schaft. Mit 'Das Mädchen' und 'April' – beide auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis – schrieb Angelika Klüs­sendorf die Geschichte einer starken jungen Frau, die ihren Weg geht unter widrigen Umständen. 'Jahre später' erzählt nun von der intensivsten, aber auch zerstörerischsten Beziehung des erwachsenen Mädchens April – ihrer Ehe. Auf einer Lesung lernt sie einen Mann kennen, der April zunächst durch seine dreist raumneh­mende Art auffällt. Es ist nicht Sympathie, die sie zusam­­menführt. Es ist eine andere Form der Anziehung: Intensität. Angelika Klüs­sendorf erzählt, wie eine Liebe zwischen zwei radikalen Einzelgängern ent­steht, die beide mit ihren eigenen Mitteln ver­suchen, ins Soziale zu finden und zu sich selbst. Es ist eine Geschichte von der Bereit­schaft, sich zu öffnen, von glühender Gemeinsamkeit, aber auch den unaufhaltsamen Fliehkräften, die das Paar ausein­ander treiben. Ohne jemals Partei zu ergreifen oder seine Figuren zu denunzieren, entwickelt 'Jahre später' die Anatomie einer toxischen Partner­schaft. Als Leser wünscht man bis zuletzt, dass es gelingen möge, und zugleich, dass es endlich ein Ende hat mit den beiden. Ein Buch, das keinen Moment lang unberührt lässt.
Roman & Erzäh­lungen
Golnaz Hashemzadeh Bonde

Was bleibt von uns

Nahid ist 60 und hat nicht mehr lange zu leben. Nun will sie endlich ihrer Tochter ihre Geschichte erzählen: Wie sie 1980 in Teheran Medizin studierte, zum Stolz der Familie, wie sie sich in Masood verliebte, im Über­schwang einer Demo ihre Schwester mitnahm und dann im Stich liess. Als Nahid und Masood ein Kind erwarten, fliehen sie nach Schweden, ihre Tochter Aram soll in einem freien Land aufwachsen. Nun wird Aram selbst Mutter. Nahid will ihr zur Seite stehen, aber es fällt ihr schwer, den richtigen Ton zu finden. - Ein aufwühlendes, bril­lant erzähltes Drama, übersetzt in 25 Sprachen.
Roman & Erzäh­lungen
Natascha Wodin

Irgendwo in diesem Dunkel

In "Sie kam aus Mariupol", ausge­zeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, hat Natascha Wodin ihrer Mutter ein berührendes literarisches Denkmal gesetzt. Jetzt lässt sie ein Buch folgen, das an den Freitod der Mutter 1956 anschliesst. Erzählt wird die Zeit, als die ältere der beiden Töchter sechzehn ist, ein mehrjähriger Aufenthalt in einem katholischen Kinderheim liegt hinter ihr. Sie lebt beim Vater in den "Häusern" am Fluss, abseits vom deutschen Städtchen, unter Verschlep­pten und Entwurzelten in einer Welt ausserhalb der Welt. Dabei möchte sie so gern zu den Deutschen gehören, möchte Ursula oder Susanne heis­sen und träumt von einem Handwerker, den sie heiraten könnte, um ihrer russischen Herkunft zu entkom­men. Aber der seit je gefürchtete Vater sperrt sie ein. Sie soll keine roten Schuhe tragen, sie soll zu Hause putzen. In einem Taftkleid der Mutter flieht sie in die Vogelfreiheit, die Schutzlosigkeit der Strasse. Diese Geschichte eines Mädchens, das als Tochter ehemaliger Zwangsarbeiter im Nachkriegsdeutschland lebt - mis­strauisch beäugt und gemieden von den Deutschen, voller Sehnsucht, endlich ein Teil von ihnen zu sein -, wird aus dem Rückblick erzählt, aus­gehend vom Tod des Vaters in einem deutschen Altenheim. Sein Leben, das noch in der russischen Zarenzeit begon­nen hat und fast das gesamte 20. Jahrhundert überspannt, ist für die Tochter immer ein Geheimnis geblieben. Irgendwo in diesem Dunkel, hinter all dem Schweigen, sucht sie den Schlüs­sel zum Ver­stehen. Eine ungeheuerliche Geschichte der Ort- und Obdachlosig­keiten, erzählt in der klaren, um Sach­lichkeit bemühten und doch von Emotion und Poesie getragenen Sprache Natascha Wodins, die ihresgleichen sucht.
Politik & Gesel­l­schaft
Manuela Lenzen

Künstliche Intel­ligenz

Künstliche Intel­ligenz (KI) steht für Maschinen, die können, was der Mensch kann: hören und sehen, sprechen, lernen, Probleme lösen. In manchem sind sie inzwischen nicht nur schnel­ler, sondern auch besser als der Mensch. Wie funk­tionieren diese klugen Maschinen? Bedrohen sie uns, machen sie uns gar überflüs­sig? Die Journalistin und KI-Expertin Manuela Lenzen erklärt anschaulich, was Künstliche Intel­ligenz kann und was uns erwartet. Künstliche Intel­ligenz ist das neue Zauberwort des digitalen Kapitalismus. Intel­ligente Computersy­steme stel­len medizinische Diagnosen und geben Rechtsberatung. Sie managen den Aktienhandel und steuern bald unsere Autos. Sie malen, dichten, dolmetschen und komponieren. Immer klügere Roboter stehen an den Flies­sbändern, begrüs­sen uns im Hotel, führen uns durchs Museum oder braten Burger und schnipseln den Salat dazu. Doch neben die Utopie einer schönen neuen intel­ligenten Technikwelt sind längst Schreckbilder getreten: von künst­lichen Intel­ligenzen, die uns auf Schritt und Tritt überwachen, die unsere Arbeitsplätze über­nehmen und sich unserer Kontrolle entziehen. Manuela Lenzen zeigt, welche Hoff­nungen und Befürch­tungen realistisch sind und welche in die Science Fiction gehören. Sie beschreibt, wie ein gutes Leben mit der Künst­lichen Intel­ligenz aussehen könnte - und dass wir von klugen Maschinen eine Menge über uns selbst lernen können.
Geschichte
Rüdiger Frank

Unterwegs in Nordkorea

Die Entfernung zu uns ist nicht nur in Kilometern zu messen. Nordkorea ist ein diktatorisches System, das vor markigen Drohungen an den Rest der Welt und auch vor der Verhaftung von Touristen nicht zurück­schreckt. Wenn überhaupt, dann sollte man keineswegs ohne gründliche Vorbereitung dorthin fahren. Doch wenn man sich dafür ent­scheidet, dann zeigt sich dem Besucher ein verwir­rend vielfältiges und oft widersprüch­liches Bild. Reisende bekom­men trotz der überall vorher­r­schenden Zensur in Nordkorea viel gezeigt, doch vieles übersehen sie dabei. Rüdiger Frank ist einer der weltweit besten Kenner Nordkoreas, seit über einem Vierteljahrhundert bereist er das Land regelmäs­sig. In seinem neuen Buch fasst er seine Reise­erfah­rungen zusam­men, gibt praktische Tipps und über­ra­schende Einblicke in Alltag und Kultur Nordkoreas.
Roman
Connie Palmen

Die Sünde der Frau

"Good girls go to heaven, and bad girls go everywhere, wusste schon Mae West. Marilyn Monroe, Marguerite Duras, Patricia Highsmith und Jane Bowles verstos­sen jede auf ihre Weise gegen Gebote. Sie durchb­rechen die Schranken des Anstands, ihres Geschlechts, der herr­schenden Moral. Sie tun das, um frei, sou­verän und autonom zu sein, nach Massgabe eigener Regeln leben zu können." Doch diese Ent­scheidung hat einen hohen Preis.
Roman
Max Scharnigg

Der restliche Sommer

"Max Scharnigg schreibt kluge, magische, lichtdurchflutete, einzigartige Geschichten." Mariana Leky Ein verliebter Stilkolumnist, der sich einen einzigen Fehltritt leistet. Ein mysteriöser Anschlag, der in Wirk­lichkeit ein Leben rettet. Und eine Frau, die sich plötzlich daran erin­nert, wer sie einmal sein wollte. Geschichten von Liebe und Unbehagen - in einer Zeit, die grundsätzlich eine Zumutung ist.
Kirmi
Klüpfel/Kobr

Kluftinger

Endlich Opa! Kommis­sar Kluftingers Freude über sein erstes Enkelkind wird schnell getrübt: Auf dem Friedhof entdeckt er eine Men­schentraube, die ein frisch auf­gehäuftes Grab umringt, darauf ein Holz­kreuz - mit seinem Namen. Nach aussen hin bleibt Kluftinger gelas­sen. Als jedoch eine Todesanzeige für ihn in der Zeitung auftaucht, sind nicht mehr nur die Kollegen alarmiert - sein ganzes Umfeld steht Kopf. Um dem Täter zuvorzukom­men, muss der Kommis­sar tief in seine eigene Vergangenheit eintauchen. Doch die Zeit ist knapp, denn alles deutet darauf hin, dass Kluftingers angekündigter Tod unmit­telbar bevor­steht.
Krimi
Sabine Kornbichler

Der letzte Gast

München. Ein Tag wie jeder andere. Die Dogwalkerin Mia bringt Coco, den Pudel ihrer schwer kranken Kundin Berna, zurück. Die alte Dame erwartet sie bereits an der Tür, sie wirkt benom­men und fahrig, behauptet, ihr Neffe sei zu Besuch, und schickt Mia mit der Bitte fort, in zwei Stunden noch einmal wiederzukom­men. Später reagiert sie jedoch nicht auf ihr Klingeln. Alarmiert dringt Mia in das Haus ein und findet dort Spuren einer heftigen Ausein­ander­setzung. Sie entdeckt Berna, die erdros­selt in ihrem Bett liegt. Von diesem Moment an ist sie für die Polizei eine wichtige Zeugin - und für den Täter eine ernst zu neh­mende Gefahr.
Roman
Fabio Geda

Viel­leicht wird morgen al­les besser

Ercole musste früh lernen, für sich selbst Verantwortung zu über­nehmen. Zusam­men mit seiner Schwester Asia bewahrt er mühsam die Familienfas­sade, um sich das Jugendamt vom Hals zu halten. Doch die Normalität ist ein fragiles Gebäude, das täglich einzustürzen droht. Als es schließlich geschieht, kann niemand die Lawine aufhalten, auch nicht das Mädchen Viola, das in Ercoles Bauch Schmet­terlinge zum Tanzen bringt. Ist es für einen wie ihn nicht vor­bestimmt, immer tiefer in Schwierig­keiten zu geraten? Fabio Geda erweist sich erneut als Meister im Porträtieren von Kindern und Jugend­lichen. Ihre kleinen, großen und auch sehr großen Nöte inspirieren ihn immer wieder zu ganz besonderen Geschichten.
Kinderbuch
Brigitte Weninger, Eve Tharlet

Schöne Ferien, Pauli

Als Paulis Freundin von ihren Ferien erzählt, will er auch verreisen. Schnell sind die Kaninchen-Eltern und -geschwister überzeugt. Aber schon beim Packen gibt es Hindernisse. Und das ist erst der Anfang ... Zum Glück hat Pauli eine weitere gute Idee - und Familie Kaninchen erlebt doch noch schöne Ferien!
Roman
Antonin Varenne

Äquator

Dieb und Brandstifter in Nebraska, Deserteur im amerikanischen Bür­gerkrieg, Mörder in Nevada: Pete Ferguson ist ein Mann auf der Flucht. Er ist auf der Suche nach dem Äquator, dem Ort, wo sich angeblich alles ins Gegenteil verkehrt, die Träume wahr werden und er von seinen Dämonen befreit wird. Wird er dieses verheis­­sungs­volle Land finden? In Äquator schildert Antonin Varenne virtuos Pete Fergusons Weg von den gros­sen Weiten des amerikanischen Westens über Guatemala bis in die dichten Urwälder Brasiliens. Mit dieser atemberaubenden und zutiefst ergreifenden Odys­see bestätigt der Autor seinen Ruf als Erneuerer des gros­sen Abenteuer­romans mit den erzählerischen Mitteln des 21. Jahrhunderts.
Spiritualität
Jack Kornfield

Wahre Freiheit

In seinem neuen gros­sen Buch zeigt Jack Kornfield, wie wir in jedem Augenblick wahrhaft frei sein können. Jedes Kapitel ist wie ein Kursbuch für einen besonderen Aspekt von Freiheit: die Freiheit von Angst und Furcht, die Freiheit, immer wieder neu begin­nen zu können, die Freiheit, zu lieben und wirklich authentisch zu sein, die Freiheit, glücklich zu sein. Jack Kornfield bringt uns dazu, präsenter zu sein, mehr lieben zu können und einfach mehr wir selbst zu sein. Die Auflösung alter Ängste und Konflikte ist auf diesem Weg ein wichtiger Meilen­stein. Im­mer wieder berührt uns Jack Kornfield mit seinen warmherzigen und lebensnahen Geschichten, mit denen sich jeder identifizieren kann. Er lädt ausserdem zu einem aktiven Prozess mit zahlreichen Übungen zu Achtsamkeit und Selbstmitgefühl ein. Wahre Freiheit führt uns durch Zeiten persön­licher Heraus­forde­rungen und Ver­ände­rungen, verwandelt uns und bringt unser erwachtes Herz in die Welt.
Roman
Kristin Hannah

Die andere Schwester

Seit Jahren haben die Schwe­stern Claire und Meghann kaum Kontakt. Dann möchte Claire einen Mann heiraten, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt hat. Davor will sie die ältere Meg unbedingt bewahren - ist sie doch selbst zu oft enttäuscht worden, als dass sie noch an Liebe glauben könnte. Aus­ge­rechnet jetzt lernt Meg jemanden kennen, der es wert wäre, ihre Angst vor Nähe zu überwinden. Doch dann droht den Schwe­stern ein erneuter Verlust, und sie werden gezwungen, sich ihrer schwierigen Vergangenheit zu stel­len. Ein so kluger wie gefühlvol­ler Roman über zwei ungleiche Schwe­stern.
Kriminalroman
Romy Fölck

Totenweg

Eine junge Polizistin. Ein Kriminalhauptkom­mis­sar kurz vor der Pensionierung. Nichts verbindet sie - ausser dem nie aufgeklärten Mord an einem jungen Mädchen. Für ihn ist es ein Cold Case, der ihn bis heute nicht loslässt. Für sie: ein Albtraum ihrer Kindheit. Denn sie fand damals die Leiche und verbirgt seither ein furchtbares Geheimnis. Achtzehn Jahre hat sie geschwiegen - bis ein weiteres Verb­rechen geschieht und die Vergangenheit sie einholt -
Roman
Nickolas Butler

Die Herzen der Männer

"Sein gros­sartiger Roman spannt den Bogen von der Verlogenheit der bür­ger­lichen Idylle der Sechzi­gerjahre bis zur Gesel­l­schaft der Gegenwart, vom Geheimnis eines guten Lagerfeuers bis zur #metoo-Debatte. Der 38-jährige Schrift­stel­ler aus Wisconsin erzählt liebevoll und herz­zer­reis­send, aber auch brutal realistisch. Anklagen vermeidet er klug. Ein herausragendes Buch über den Versuch, ein guter Mensch zu sein." Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 02.2018 "Mit die Herzen der Männer beweist Nickolas Butler [...] wieder, dass er zu den besten US-Autoren gehört." Christian von Zittwitz, Buchmarkt, 01.2018
Roman
Peter Stamm

Die sanfte Gleich- gültigkeit der Welt

Das eigene Leben noch einmal erleben. Soll man sich das wünschen? Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jün­geren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiss, was ihr bevor­steht. So beginnt ein beispiel­los wahrhaftiges Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbe­schadet heraus­gehen wird. Können wir unserem Schicksal ent­gehen oder müssen wir uns abfinden mit der sanften Gleichgültigkeit der Welt? Peter Stamm, der grosse Erzähler exi­stentiel­ler mensch­licher Erfahrung, erzählt auf kle­instem Raum eine andere Geschichte der unerklär­lichen Nähe, die einen von dem trennt, der man früher war. Eine lakonische, knappe Sprache, hinter der die Abgründe mensch­licher Exi­stenzen lauern.
Krimi
Tony Parsons

In eisiger Nacht

Ein Schicksal, schlim­mer als der Tod London, an einem frostigen Win­termorgen. Bei einem Einsatz erwartet Detective Max Wolfe ein schreck­licher Anblick: In einem Kühl­laster liegen zwölf erfrorene Frauen. Offenbar hatten sie noch versucht, sich aus ihrem eisigen Gefängnis zu befreien - ver­geblich. Alles deutet darauf hin, dass sie von Schleusern illegal ins Land geschafft wurden. Doch warum mussten sie sterben? Als man im Führerhaus des Lasters nicht zwölf, sondern dreizehn Pässe entdeckt, schöpft Max Hoffnung: Wo ist die dreizehnte Frau? Lebt sie viel­leicht noch? Auf der Suche nach ihr tauchen Max und seine Kollegen tief in die dunkle, gefährliche Welt des Men­schenhandels ein - und nicht jeder von ihnen wird lebend zurück­­kehren ... Ein neuer Fall für Max Wolfe aus der Feder von SPIEGEL-Bestsel­lerautor Tony Parsons
Roman
Roberto Saviano

Der Clan der Kinder

Sie sind jung und sie wollen alles haben. Der Roman über eine Jugend ohne Gott - von Roberto Saviano, Autor von 'Gomor­rha'. Zehn Jungen rasen auf ihren Motor­rol­lern durch die Stadt. Sie heis­sen Maraja, Dentino, Lollipop, Drone, sie tragen Marken­schuhe und den Namen der Freundin auf die Schulter tätowiert - und sie wollen alles haben. In Neapel ist das nur eine Frage der richtigen Camorra-Bande. Der Weg vom Pusher zum Killer ist kurz. Auf den Dächern der Stadt üben die 15-jährigen mit Sturm­gewehren, zielen auf Müllton­nen und Fen­ster­scheiben. Bald gilt ein Men­schenleben weniger als ein gebrochenes Wort. Sie fühlen sich unsterblich, bis der Glanz ihres rasanten Lebens sie schlies­slich selbst blendet. Roberto Savianos erster gros­ser Roman erzählt von einer Jugend ohne Gott: schnell, brutal und ohne Pardon.
Roman
Marie Benedict

Frau Ein­stein

War Albert Ein­steins erste Frau Mileva Maric das eigentliche Genie in der Familie? Dieser Roman rückt zum ersten Mal Mileva Maric in den Mittelpunkt der Geschichte um die Entdeckung der Relativitätstheorie. Die erste Frau des Nobelprei­strägers war mass­geblich beteiligt an seinen wissen­schaft­lichen Errungen­schaften. Marie Benedict zeichnet eine atemberaubende Liebes- und Emanzipa­tions­geschichte nach, die Albert Ein­stein in ein völlig anderes Licht stellt. Zürich 1896: Mileva Maric, auf­gewachsen in ärm­lichen Verhältnis­sen in Serbien, ist eine der ersten Frauen, die am Polytechnikum studieren dürfen. Gegen alle Vorurteile und Wider­stände gehört die ehrgeizige junge Frau bald zu den Besten ihres Faches. Ihr gros­ses Talent für Mathematik bleibt auch einem ihrer Kommilitonen, dem charismatischen Physikstudenten Albert Ein­stein, nicht lange verborgen. Die beiden tauschen sich über ihre Arbeit aus, verlieben sich und werden ein Paar. Zusam­men arbeiten sie an der Relativitätstheorie, zunächst weit­gehend gleichbe­rechtigt. Doch als Mileva schwanger wird und ihre gemeinsame For­schung die erste öffentliche Aufmerksamkeit erhält, wird sie immer unsichtbarer im Schat­ten ihres Mannes, der als strahlendes Genie bis heute weltberühmt ist. Marie Benedict erzählt in ihrem biografischen Roman die wahre Geschichte einer Frau, die mit ihrer For­schung Bahnb­rechendes geleistet hat und dennoch bis heute eine Unbekan­nte ist."Die bewegende Geschichte von Albert Ein­steins erster Frau, einer bril­lanten Wissen­schaftlerin, die ihr Leben in seinem Schat­ten fristen musste." Sue Monk Kidd, Autorin von "Die Bienenhüterin"
Krimi & Thril­ler
Maurizio de Giovanni

Abendlied für einen Mörder

Neapel in den 30er Jahren: In einer dunklen Gasse wird der gutsituierte Signor Irace zu Tode geprügelt. Seine Witwe, die hübsche Concetta, ist untröstlich. Schon bald gibt es einen Verdächtigen: Vincenzo Sannino, einst ein armer Stras­senjunge, der unsterblich in Concetta verliebt war, aber keine Chance hatte, sie zu heiraten. Er wanderte nach New York aus, machte Karriere als Boxer. Nun ist er nach Neapel zurückgekehrt, und seine Liebe zu Concetta ist ungebrochen. Der Fall scheint damit klar, zumal Vincenzo kein Alibi hat, und der Justizminister verlangt seine Festnahme. Doch für Commis­sario Ricciardi ist das eine allzu einfache Lösung. Und sein Kampfgeist ist erwacht.
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