Roman
Dörte Hansen

Mit­tags­stunde

Endlich - der neue Roman von Dörte Hansen!Die Wolken hängen schwer über der Geest, als Ingwer Feddersen, 47, in sein Heimatdorf zurück­kehrt. Er hat hier noch etwas gutzu­machen. Gros­smut­ter Ella ist dabei, ihren Ver­stand zu verlieren, Gros­svater Sönke hält in seinem alten Dorfkrug stur die Stel­lung. Er hat die besten Zeiten hinter sich, genau wie das ganze Dorf. Wann hat dieser Niedergang begon­nen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Hecken und dann die Vögel ver­schwanden? Als die gros­sen Höfe wuchsen und die kleinen starben? Als Ingwer zum Studium nach Kiel ging und den Alten mit dem Gasthof sitzen liess? Mit gros­ser Wärme erzählt Dörte Hansen vom Ver­schwinden einer bäuer­lichen Welt, von Verlust, Abschied und von einem Neu­beginn.
Roman
Richard Powers

Die Wurzeln des Lebens

'Die Wurzeln des Lebens' ist ein gros­ser epischer Roman, der unseren Platz in der Welt neu vermisst. In Richard Powers Erzählwelt ist alles mitein­ander verknüpft. Die Menschen sind mitein­ander verwurzelt wie ein Wald. Sie bilden eine Familie aus Freunden, die sich zum Schutz der Bäume zusam­­menfinden: der Sohn von Siedlern, die unter dem letzten der aus­gestorbenen Kastanienbäume Amerikas lebten; eine junge Frau, deren Vater aus China eine Maulbe­ere mitbrachte; ein Soldat, der im freien Fall von einem Feigenbaum aufgefangen wurde; und die unver­ges­sliche Patricia Westerford, die als Botanikerin die Kommunikation der Bäume entdeckte. Sie alle tun sich zusam­men, um die ältesten Mammutbäume zu retten – und geraten in eine Spirale von Politik und Gewalt, die nicht nur ihr Leben, sondern auch unsere Welt bedroht.
Roman
Jennifer Egan

Manhat­tan Beach

New York – von der Marinewerft in Brooklyn zu den schil­lernden Nachtclubs in Manhat­tan, von den Villen auf Long Island zu den Absteigen in der Bronx. 1942 sind die Männer an der Front, die Frauen stehen in der Fabrik. Aber Anna möchte ein besseres Leben. Seitdem der Vater ver­schwunden ist, sorgt sie für ihre Mutter und die pflege­bedürftige Schwester. Während Anna den Vater nicht ver­ges­sen kann, verfolgt sie bestimmt ihren gros­sen Traum: Unter die gigantischen Kriegs­schiffe an den Docks möchte sie tauchen, um sie zu reparieren. Ein Beruf zu gefährlich für eine Frau – genauso wie die New Yorker Unterwelt, in der sich die Spur ihres Vaters verlor.
Roman
Philip Teir

So also endet die Welt

Julia und Erik, Mitte dreis­sig, verbringen die Ferien mit ihren Kindern im Sommerhaus an der Westküste Finnlands. Die Atmosphäre zwischen den Eheleuten ist angespannt: Julia, Autorin eines erfolgreichen Romandebüts, quält sich mit einer Schreib­blockade und hadert damit, sich zu früh gebunden zu haben. Erik bangt um seinen Job als Informatiker, mit dem er die Familie ernährt, und wird unter dem Druck zum Lügner. Während Tochter Alice ihre erste Liebe erlebt, spitzen sich die Konflikte zwischen den Eheleuten in den zehn Wochen Urlaub dramatisch zu.Mit gros­ser Kunstfertigkeit und einer sanften Intensität, die den Leser nicht mehr loslässt, erzählt Philip Teir von einer scheinbar ganz normalen Familie und vermag die Risse in ihrem Zusam­­menleben mit atemberaubender und verstörender Präzision zu schildern.
Roman
Adolf Muschg

Heimkehr nach Fukushima

Der Architekt Paul Neuhaus, frisch verlas­sen, erhält eine Einladung von seinen alten Freunden Ken-Ichi und Mitsuko. Der Bür­germeister eines Dorfes nahe beim Unglücksmeiler von Fukushima, Mitsukos Onkel, bittet Neuhaus, ihn zu besuchen. Die Gegend ist ver­strahlt, die Dörfer sind verlas­sen, die kontaminierte Erde ist abgetragen. Die Regierung wünscht die Rück­besiedlung, aber die Menschen haben Angst. Der Bür­germeister will Neuhaus für eine Künstlerkolonie gewin­nen - in der ver­strahlten Zone -, um neue Hoffnung zu wecken. Neuhaus reist mit Mitsuko an und sie geraten in eine unentrin­nbar intensive Nähe zueinander. Ist in der schönen, verseuchten Land­schaft Fukushimas eine Zukunft möglich wie auch in der Liebe zwischen Paul und Mitsuko? Sie beide begleitet die Lektüre Adalbert Stifters. So wie dort die geheimnisvolle Kette von Ursache und Wirkung die Bereiche des Lebens gleichermas­sen verknüpft, so stellt die unheilvolle Kettenre­aktion im Atom­meiler in Fukushima nicht nur die Japaner vor die Frage, was diese Kata­strophe über uns alle sagt. Sind wir im Zentrum der Gefahr nicht näher an unserer Wahrheit und an der unserer Gegenwart?
Roman
Maxim Biller

Sechs Koffer

Eine berührende Familien­geschichte – und ein virtuoser literarischer Kriminalroman von gros­ser politischer Aktualität. In jeder Familie gibt es Geheimnisse und Gerüchte, die von Generation zu Generation weiterleben. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. In seinem neuen Roman erzählt Maxim Biller von einem solchen Gerücht, dessen böse Kraft bis in die Gegenwart reicht. 'Sechs Koffer' – die Geschichte einer russisch-jüdischen Familie auf der Flucht von Ost nach West, von Moskau über Prag nach Hamburg und Zürich – ist ein virtuoses literarisches Kunststück. Aus sechs Perspektiven erzählt der Roman von einem gros­sen Verrat, einer Denunziation. Das Opfer: der Gros­svater des inzwischen in Berlin lebenden Erzählers, der 1960 in der Sowjetunion hin­gerichtet wurde. Unter Verdacht: die eigene Verwandt­schaft. Was hier auf wenig Raum gelingt, sucht seinesgleichen in der deutschen Gegenwartsliteratur: eine Erzählung über sowjetische Geheimdienst­akten, über das tschechische Kino der Nachkriegszeit, vergiftete Lie­bes­beziehungen und die Machen­schaften sexsüchtiger Kultur-Apparatschiks. Zugleich ist es aber auch eine Geschichte über das Leben hier und heute, über unsere moderne, zerris­sene Welt, in der fast niemand mehr dort zu Hause ist, wo er geboren wurde und aufwuchs. 'Sechs Koffer' ist ein Roman von herausragendem stilistischen Können, elegantem Witz und einer bemerkenswerten Liebe zu seinen Figuren: Literatur in Höchstform – und span­nend wie ein Kriminalroman. 'Wie hütet man ein Familien­geheimnis? Indem man es allen erzählt. Maxim Biller ist mit diesem Buch ein wahres Kunststück gelungen.' Durs Grünbein 'Dieser Roman ist ein kunstvoll geschlif­fener Edel­stein. Immer wieder blitzt eine andere Facette auf, bricht ein anderer Schein hervor, eine neue geschlif­fene Seite. Eine Epoche ist darin ein­geschlos­sen, die Härte einer Zeit, so rätselhaft klar. Gros­sartig, nein, nicht artig, gross: Maxim Biller.' Robert Menasse
Roman
Petra Durst-Benning

Die Fotografin - Am Anfang des Weges

Gegen alle Wider­stände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch die Liebe ... Minna Reventlow, genannt Mimi, war schon immer anders als die Frauen ihrer Zeit. Es ist das Jahr 1911, und während andere Frauen sich um Familie und Haushalt kümmern, hat Mimi ihren gros­sen Traum wahr gemacht. Sie bereist als Fotografin das ganze Land und liebt es, den Menschen mit ihren Fotografien Schönheit zu schenken, genau wie ihr Onkel Josef, der ihr gros­ses Vorbild ist. Als dieser erkrankt, zieht sie in das kleine Leinenweberdorf Laichingen, um ihn zu pflegen und vorüber­gehend sein Fotoatelier zu über­nehmen. Ihm zuliebe verzichtet sie nicht nur auf ihre Unabhängigkeit, sondern sieht sich in Laichingen zunächst auch den mis­strauischen Blicken der Dorfbewohner aus­gesetzt, da sie mehr als einmal mit ihrem Freigeist aneckt. Und als bald ein Mann Mimis Herz höher schlagen lässt, muss sie eine Ent­scheidung tref­fen ...
Biografie
John Pearson

Alles Geld der Welt

Die Entführung des 16-jährigen Millionen-Erben Paul Getty schockiert Menschen auf der ganzen Welt. Als die Entführer 17 Millionen Dollar Lösegeld fordern, wendet sich Pauls Mutter Gail Harris an ihren Schwie­gervater. Doch der milliarden­schwere Unter­nehmer Jean Paul Getty weigert sich, für die Freilas­sung seines Enkels zu zahlen. Während Paul in der Gefangen­schaft seiner Kidnap­per immer grausameren Folte­rungen aus­gesetzt wird, wartet die ganze Welt auf eine Reaktion der Familie Getty. Und Gail Harris ist nicht bereit, den Kampf um das Leben ihres Sohnes aufzu­geben. John Pearson begibt sich in dieser Biografie auf die Spuren einer Familie, deren Reichtum Fluch und Segen für viele Genera­tionen bedeutete. Bittere Fehden, unerwartete Wen­dungen und facet­tenreiche Figuren - dieses Buch nimmt Sie mit in die fesselnde Welt der Super­reichen.
Roman
Nicholas Sparks

Wo wir uns finden

Die 36-jährige Hope Anderson steht vor schicksalhaften Ent­schei­dungen. Sie ist seit mehreren Jahren mit ihrem Partner zusam­men, weiss aber nicht, ob er wirklich die Liebe ihres Lebens ist. Zusätzlich wurde bei ihrem Vater gerade eine tödliche Krankheit diagnostiziert, was schwierige Fragen für ihre eigene Zukunft aufwirft. Kurz entschlos­sen nimmt sich Hope eine Woche frei und zieht sich in das idyl­lische Strandhaus der Familie zurück, um Klarheit in ihr Leben zu bringen. Doch dann trifft sie den sympathischen Abenteurer Tru, der alles durchein­anderwirbelt. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick, sie verbringen herrliche romantische Tage mitein­ander. Aber beide stehen unter dem Druck familiärer Ver­pf­lich­tungen, die ihrer Beziehung ent­gegen­stehen. Und so drohen Hope und Tru sich zu verlieren, bevor sie sich noch richtig gefunden haben ...
Roman
Angelika Klüs­sendorf

Jahre später

Die Anatomie einer toxischen Partner­schaft. Mit 'Das Mädchen' und 'April' – beide auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis – schrieb Angelika Klüs­sendorf die Geschichte einer starken jungen Frau, die ihren Weg geht unter widrigen Umständen. 'Jahre später' erzählt nun von der intensivsten, aber auch zerstörerischsten Beziehung des erwachsenen Mädchens April – ihrer Ehe. Auf einer Lesung lernt sie einen Mann kennen, der April zunächst durch seine dreist raumneh­mende Art auffällt. Es ist nicht Sympathie, die sie zusam­­menführt. Es ist eine andere Form der Anziehung: Intensität. Angelika Klüs­sendorf erzählt, wie eine Liebe zwischen zwei radikalen Einzelgängern ent­steht, die beide mit ihren eigenen Mitteln ver­suchen, ins Soziale zu finden und zu sich selbst. Es ist eine Geschichte von der Bereit­schaft, sich zu öffnen, von glühender Gemeinsamkeit, aber auch den unaufhaltsamen Fliehkräften, die das Paar ausein­ander treiben. Ohne jemals Partei zu ergreifen oder seine Figuren zu denunzieren, entwickelt 'Jahre später' die Anatomie einer toxischen Partner­schaft. Als Leser wünscht man bis zuletzt, dass es gelingen möge, und zugleich, dass es endlich ein Ende hat mit den beiden. Ein Buch, das keinen Moment lang unberührt lässt.
Roman & Erzäh­lungen
Golnaz Hashemzadeh Bonde

Was bleibt von uns

Nahid ist 60 und hat nicht mehr lange zu leben. Nun will sie endlich ihrer Tochter ihre Geschichte erzählen: Wie sie 1980 in Teheran Medizin studierte, zum Stolz der Familie, wie sie sich in Masood verliebte, im Über­schwang einer Demo ihre Schwester mitnahm und dann im Stich liess. Als Nahid und Masood ein Kind erwarten, fliehen sie nach Schweden, ihre Tochter Aram soll in einem freien Land aufwachsen. Nun wird Aram selbst Mutter. Nahid will ihr zur Seite stehen, aber es fällt ihr schwer, den richtigen Ton zu finden. - Ein aufwühlendes, bril­lant erzähltes Drama, übersetzt in 25 Sprachen.
Roman & Erzäh­lungen
Natascha Wodin

Irgendwo in diesem Dunkel

In "Sie kam aus Mariupol", ausge­zeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, hat Natascha Wodin ihrer Mutter ein berührendes literarisches Denkmal gesetzt. Jetzt lässt sie ein Buch folgen, das an den Freitod der Mutter 1956 anschliesst. Erzählt wird die Zeit, als die ältere der beiden Töchter sechzehn ist, ein mehrjähriger Aufenthalt in einem katholischen Kinderheim liegt hinter ihr. Sie lebt beim Vater in den "Häusern" am Fluss, abseits vom deutschen Städtchen, unter Verschlep­pten und Entwurzelten in einer Welt ausserhalb der Welt. Dabei möchte sie so gern zu den Deutschen gehören, möchte Ursula oder Susanne heis­sen und träumt von einem Handwerker, den sie heiraten könnte, um ihrer russischen Herkunft zu entkom­men. Aber der seit je gefürchtete Vater sperrt sie ein. Sie soll keine roten Schuhe tragen, sie soll zu Hause putzen. In einem Taftkleid der Mutter flieht sie in die Vogelfreiheit, die Schutzlosigkeit der Strasse. Diese Geschichte eines Mädchens, das als Tochter ehemaliger Zwangsarbeiter im Nachkriegsdeutschland lebt - mis­strauisch beäugt und gemieden von den Deutschen, voller Sehnsucht, endlich ein Teil von ihnen zu sein -, wird aus dem Rückblick erzählt, aus­gehend vom Tod des Vaters in einem deutschen Altenheim. Sein Leben, das noch in der russischen Zarenzeit begon­nen hat und fast das gesamte 20. Jahrhundert überspannt, ist für die Tochter immer ein Geheimnis geblieben. Irgendwo in diesem Dunkel, hinter all dem Schweigen, sucht sie den Schlüs­sel zum Ver­stehen. Eine ungeheuerliche Geschichte der Ort- und Obdachlosig­keiten, erzählt in der klaren, um Sach­lichkeit bemühten und doch von Emotion und Poesie getragenen Sprache Natascha Wodins, die ihresgleichen sucht.
Politik & Gesel­l­schaft
Manuela Lenzen

Künstliche Intel­ligenz

Künstliche Intel­ligenz (KI) steht für Maschinen, die können, was der Mensch kann: hören und sehen, sprechen, lernen, Probleme lösen. In manchem sind sie inzwischen nicht nur schnel­ler, sondern auch besser als der Mensch. Wie funk­tionieren diese klugen Maschinen? Bedrohen sie uns, machen sie uns gar überflüs­sig? Die Journalistin und KI-Expertin Manuela Lenzen erklärt anschaulich, was Künstliche Intel­ligenz kann und was uns erwartet. Künstliche Intel­ligenz ist das neue Zauberwort des digitalen Kapitalismus. Intel­ligente Computersy­steme stel­len medizinische Diagnosen und geben Rechtsberatung. Sie managen den Aktienhandel und steuern bald unsere Autos. Sie malen, dichten, dolmetschen und komponieren. Immer klügere Roboter stehen an den Flies­sbändern, begrüs­sen uns im Hotel, führen uns durchs Museum oder braten Burger und schnipseln den Salat dazu. Doch neben die Utopie einer schönen neuen intel­ligenten Technikwelt sind längst Schreckbilder getreten: von künst­lichen Intel­ligenzen, die uns auf Schritt und Tritt überwachen, die unsere Arbeitsplätze über­nehmen und sich unserer Kontrolle entziehen. Manuela Lenzen zeigt, welche Hoff­nungen und Befürch­tungen realistisch sind und welche in die Science Fiction gehören. Sie beschreibt, wie ein gutes Leben mit der Künst­lichen Intel­ligenz aussehen könnte - und dass wir von klugen Maschinen eine Menge über uns selbst lernen können.
Geschichte
Rüdiger Frank

Unterwegs in Nordkorea

Die Entfernung zu uns ist nicht nur in Kilometern zu messen. Nordkorea ist ein diktatorisches System, das vor markigen Drohungen an den Rest der Welt und auch vor der Verhaftung von Touristen nicht zurück­schreckt. Wenn überhaupt, dann sollte man keineswegs ohne gründliche Vorbereitung dorthin fahren. Doch wenn man sich dafür ent­scheidet, dann zeigt sich dem Besucher ein verwir­rend vielfältiges und oft widersprüch­liches Bild. Reisende bekom­men trotz der überall vorher­r­schenden Zensur in Nordkorea viel gezeigt, doch vieles übersehen sie dabei. Rüdiger Frank ist einer der weltweit besten Kenner Nordkoreas, seit über einem Vierteljahrhundert bereist er das Land regelmäs­sig. In seinem neuen Buch fasst er seine Reise­erfah­rungen zusam­men, gibt praktische Tipps und über­ra­schende Einblicke in Alltag und Kultur Nordkoreas.
Roman
Connie Palmen

Die Sünde der Frau

"Good girls go to heaven, and bad girls go everywhere, wusste schon Mae West. Marilyn Monroe, Marguerite Duras, Patricia Highsmith und Jane Bowles verstos­sen jede auf ihre Weise gegen Gebote. Sie durchb­rechen die Schranken des Anstands, ihres Geschlechts, der herr­schenden Moral. Sie tun das, um frei, sou­verän und autonom zu sein, nach Massgabe eigener Regeln leben zu können." Doch diese Ent­scheidung hat einen hohen Preis.
Roman
Max Scharnigg

Der restliche Sommer

"Max Scharnigg schreibt kluge, magische, lichtdurchflutete, einzigartige Geschichten." Mariana Leky Ein verliebter Stilkolumnist, der sich einen einzigen Fehltritt leistet. Ein mysteriöser Anschlag, der in Wirk­lichkeit ein Leben rettet. Und eine Frau, die sich plötzlich daran erin­nert, wer sie einmal sein wollte. Geschichten von Liebe und Unbehagen - in einer Zeit, die grundsätzlich eine Zumutung ist.
Kirmi
Klüpfel/Kobr

Kluftinger

Endlich Opa! Kommis­sar Kluftingers Freude über sein erstes Enkelkind wird schnell getrübt: Auf dem Friedhof entdeckt er eine Men­schentraube, die ein frisch auf­gehäuftes Grab umringt, darauf ein Holz­kreuz - mit seinem Namen. Nach aussen hin bleibt Kluftinger gelas­sen. Als jedoch eine Todesanzeige für ihn in der Zeitung auftaucht, sind nicht mehr nur die Kollegen alarmiert - sein ganzes Umfeld steht Kopf. Um dem Täter zuvorzukom­men, muss der Kommis­sar tief in seine eigene Vergangenheit eintauchen. Doch die Zeit ist knapp, denn alles deutet darauf hin, dass Kluftingers angekündigter Tod unmit­telbar bevor­steht.
Krimi
Sabine Kornbichler

Der letzte Gast

München. Ein Tag wie jeder andere. Die Dogwalkerin Mia bringt Coco, den Pudel ihrer schwer kranken Kundin Berna, zurück. Die alte Dame erwartet sie bereits an der Tür, sie wirkt benom­men und fahrig, behauptet, ihr Neffe sei zu Besuch, und schickt Mia mit der Bitte fort, in zwei Stunden noch einmal wiederzukom­men. Später reagiert sie jedoch nicht auf ihr Klingeln. Alarmiert dringt Mia in das Haus ein und findet dort Spuren einer heftigen Ausein­ander­setzung. Sie entdeckt Berna, die erdros­selt in ihrem Bett liegt. Von diesem Moment an ist sie für die Polizei eine wichtige Zeugin - und für den Täter eine ernst zu neh­mende Gefahr.
Roman
Fabio Geda

Viel­leicht wird morgen al­les besser

Ercole musste früh lernen, für sich selbst Verantwortung zu über­nehmen. Zusam­men mit seiner Schwester Asia bewahrt er mühsam die Familienfas­sade, um sich das Jugendamt vom Hals zu halten. Doch die Normalität ist ein fragiles Gebäude, das täglich einzustürzen droht. Als es schließlich geschieht, kann niemand die Lawine aufhalten, auch nicht das Mädchen Viola, das in Ercoles Bauch Schmet­terlinge zum Tanzen bringt. Ist es für einen wie ihn nicht vor­bestimmt, immer tiefer in Schwierig­keiten zu geraten? Fabio Geda erweist sich erneut als Meister im Porträtieren von Kindern und Jugend­lichen. Ihre kleinen, großen und auch sehr großen Nöte inspirieren ihn immer wieder zu ganz besonderen Geschichten.
Kinderbuch
Brigitte Weninger, Eve Tharlet

Schöne Ferien, Pauli

Als Paulis Freundin von ihren Ferien erzählt, will er auch verreisen. Schnell sind die Kaninchen-Eltern und -geschwister überzeugt. Aber schon beim Packen gibt es Hindernisse. Und das ist erst der Anfang ... Zum Glück hat Pauli eine weitere gute Idee - und Familie Kaninchen erlebt doch noch schöne Ferien!
Roman
Antonin Varenne

Äquator

Dieb und Brandstifter in Nebraska, Deserteur im amerikanischen Bür­gerkrieg, Mörder in Nevada: Pete Ferguson ist ein Mann auf der Flucht. Er ist auf der Suche nach dem Äquator, dem Ort, wo sich angeblich alles ins Gegenteil verkehrt, die Träume wahr werden und er von seinen Dämonen befreit wird. Wird er dieses verheis­­sungs­volle Land finden? In Äquator schildert Antonin Varenne virtuos Pete Fergusons Weg von den gros­sen Weiten des amerikanischen Westens über Guatemala bis in die dichten Urwälder Brasiliens. Mit dieser atemberaubenden und zutiefst ergreifenden Odys­see bestätigt der Autor seinen Ruf als Erneuerer des gros­sen Abenteuer­romans mit den erzählerischen Mitteln des 21. Jahrhunderts.
Spiritualität
Jack Kornfield

Wahre Freiheit

In seinem neuen gros­sen Buch zeigt Jack Kornfield, wie wir in jedem Augenblick wahrhaft frei sein können. Jedes Kapitel ist wie ein Kursbuch für einen besonderen Aspekt von Freiheit: die Freiheit von Angst und Furcht, die Freiheit, immer wieder neu begin­nen zu können, die Freiheit, zu lieben und wirklich authentisch zu sein, die Freiheit, glücklich zu sein. Jack Kornfield bringt uns dazu, präsenter zu sein, mehr lieben zu können und einfach mehr wir selbst zu sein. Die Auflösung alter Ängste und Konflikte ist auf diesem Weg ein wichtiger Meilen­stein. Im­mer wieder berührt uns Jack Kornfield mit seinen warmherzigen und lebensnahen Geschichten, mit denen sich jeder identifizieren kann. Er lädt ausserdem zu einem aktiven Prozess mit zahlreichen Übungen zu Achtsamkeit und Selbstmitgefühl ein. Wahre Freiheit führt uns durch Zeiten persön­licher Heraus­forde­rungen und Ver­ände­rungen, verwandelt uns und bringt unser erwachtes Herz in die Welt.
Roman
Kristin Hannah

Die andere Schwester

Seit Jahren haben die Schwe­stern Claire und Meghann kaum Kontakt. Dann möchte Claire einen Mann heiraten, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt hat. Davor will sie die ältere Meg unbedingt bewahren - ist sie doch selbst zu oft enttäuscht worden, als dass sie noch an Liebe glauben könnte. Aus­ge­rechnet jetzt lernt Meg jemanden kennen, der es wert wäre, ihre Angst vor Nähe zu überwinden. Doch dann droht den Schwe­stern ein erneuter Verlust, und sie werden gezwungen, sich ihrer schwierigen Vergangenheit zu stel­len. Ein so kluger wie gefühlvol­ler Roman über zwei ungleiche Schwe­stern.
Kriminalroman
Romy Fölck

Totenweg

Eine junge Polizistin. Ein Kriminalhauptkom­mis­sar kurz vor der Pensionierung. Nichts verbindet sie - ausser dem nie aufgeklärten Mord an einem jungen Mädchen. Für ihn ist es ein Cold Case, der ihn bis heute nicht loslässt. Für sie: ein Albtraum ihrer Kindheit. Denn sie fand damals die Leiche und verbirgt seither ein furchtbares Geheimnis. Achtzehn Jahre hat sie geschwiegen - bis ein weiteres Verb­rechen geschieht und die Vergangenheit sie einholt -
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