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(Foto: Keystone/Bieri)
Wirtschaft
Region|29.08.2019 (Aktualisiert am 29.08.19 09:46)

Mehr Bus, mehr Bahn, mehr Passagiere: Öffentlicher Verkehr im Kanton St. Gallen

ST. GALLEN - 81,6 Millionen Fahrgäste nutzten im Jahr 2018 ein Angebot des öffentlichen Verkehrs im Kanton St.Gallen. Die Zuwachsraten der vergangenen Jahre konnten damit laut Aussendung des Volkswirtschaftsdepartements bestätigt werden. Die Zahl der zurückgelegten Personenkilometer sei gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent gestiegen. Die Bahnen würden dabei rund zwei Drittel der Verkehrsleistungen erbringen

(Foto: Keystone/Bieri)

ST. GALLEN - 81,6 Millionen Fahrgäste nutzten im Jahr 2018 ein Angebot des öffentlichen Verkehrs im Kanton St.Gallen. Die Zuwachsraten der vergangenen Jahre konnten damit laut Aussendung des Volkswirtschaftsdepartements bestätigt werden. Die Zahl der zurückgelegten Personenkilometer sei gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent gestiegen. Die Bahnen würden dabei rund zwei Drittel der Verkehrsleistungen erbringen

Auch aus finanzieller Sicht sei die Entwicklung erfreulich: Dank der zunehmenden Frequenzen konnten laut Volkswirtschaftsdepartement gegenüber dem Vorjahr über drei Prozent höhere Erlöseinnahmen verzeichnet werden. Die Transportunternehmen hätten ihre Effizienz gesteigert und damit zum positiven Ergebnis beigetragen. Der Eigenfinanzierungsgrad des Systems steigt laut Aussendung somit weiter an und erreichte im Jahr 2018 einen Wert von fast 55 Prozent. Einem kontinuierlichen, aber sehr gezielten Ausbau des öffentlichen Verkehrs stehE vorerst nichts im Weg, heisst es weiter.

Die Reisenden im öffentlichen Verkehr würden zudem von Modernisierungsprojekten profitieren, die im Berichtsjahr abgeschlossen wurden. So konnten in Zuzwil, Buchs, St.Gallen und Flawil vom Kanton mitfinanzierte Bushöfe eingeweiht werden. Die Transportunternehmen erneuern zudem kontinuierlich ihre Fahrzeugflotten zur Steigerung des Fahrkomforts, unterstreicht der Bericht des Departements.

Barrierefrei bis 2024

Das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) gibt ausserdem vor, dass ab 1. Januar 2024 der Zugang zum öffentlichen Verkehr barrierefrei möglich sein muss. Während die Massnahmen zum barrierefreien Einstieg fahrzeugseitig fristgerecht umgesetzt sein werden, stellt die strassenseitige Umsetzung die jeweiligen Eigentümer laut Aussendung vor Herausforderungen. Aktuell sei nur ein kleiner Teil der Haltestellen behindertengerecht ausgebaut. Die Projektierungsarbeiten für weitere Umbauten laufen.

Insbesondere in den städtischen Räumen ist die Pünktlichkeit der Busse laut Volkswirtschaftsdepartement regelmässig nicht gegeben. Hauptgrund für die Verspätungen seien überlastete Strassen. Busbevorzugungen seien nicht überall vorhanden und Eigentrassierungen fehlen nahezu gänzlich. Die entscheidenden Staustellen konnten laut Volkswirtschaftsdepartement aber lokalisiert werden. Im Berichtsjahr habe das Volkswirtschaftsdepartement gegenüber den Strasseneigentümern beantragt, die Situation für den öffentlichen Verkehr zu verbessern und entsprechende Massnahmen vorgeschlagen. Die Staustellenerhebung soll im Jahr 2020 aktualisiert werden, heisst es abschliessend

(pd/red)

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