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Die LKW wird die Strompreise im 2023 massiv erhöhen. (Archivfoto: MZ)
Wirtschaft
Liechtenstein|27.09.2022 (Aktualisiert am 28.09.22 06:05)

Der Preishammer schlägt zu: 2023 wird sich Stromrechnung verdoppeln

VADUZ - Im 2023 ist die LKW gezwungen, die Strompreise signifikant zu erhöhen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst: Der Energiepreis steigt von heute 8.54 Rp/kWh auf 27.1 Rp/kWh an. Das bedeutet laut LKW in etwa eine Verdoppelung der Stromrechnungen für die Kunden.

Die LKW wird die Strompreise im 2023 massiv erhöhen. (Archivfoto: MZ)

VADUZ - Im 2023 ist die LKW gezwungen, die Strompreise signifikant zu erhöhen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst: Der Energiepreis steigt von heute 8.54 Rp/kWh auf 27.1 Rp/kWh an. Das bedeutet laut LKW in etwa eine Verdoppelung der Stromrechnungen für die Kunden.

Die Liechtensteinischen Kraftwerke (LKW) verzichten im laufenden Jahr darauf, die Strompreise für Haushalts- und Sondervertragskunden zu erhöhen, obwohl die Preise an der Börse massiv angestiegen sind. Dies führt zu erheblichen Verlusten der Jahresrechnung 2022. Ab 1.1.2023 sind die LKW jedoch gezwungen, die Strompreise signifikant zu erhöhen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. "Der Energiepreis steigt von heute 8.54 Rp/kWh auf 27.1 Rp/kWh an", so die LKW. "Zusammen mit der Netzbenutzung bedeutet das in etwa eine Verdoppelung der Stromrechnung für die Kundinnen und Kunden."

Verwerfungen auf dem Energiemarkt seit 2020/21

Die Faktoren und Gründe für die Entwicklung der hohen Energiepreise seien vielschichtig. "Die wichtigsten Gründe sind die stark gestiegenen Gaspreise, die geplanten und ungeplanten Abschaltungen von fast der Hälfte der französischen Kernkraft, der trockene Sommer in Europa und die nach wie vor hohe Energienachfrage aufgrund von Corona-Nachholeffekten", schreibt die LKW. "Die hohen Gaspreise sind eine Folge der tiefen Speicherstände anfangs dieses Jahres, unter anderem bedingt durch die tiefe Windproduktion im Winter 2021/2022, und vor allem durch den fast vollständigen Ausfall der Importe von Gas aus Russland." Die Strompreise in Europa würden sich an der teuersten noch handelbaren Produktionstechnologie orientieren, weswegen sich die Strompreise im Zuge der steigenden Gaspreise fast gleichzeitig stark erhöhten.

Angriff auf Ukraine als Treiber der Energiepreise

In dieser bereits angespannten Situation auf dem Energiemarkt sei es Anfang des Jahres zum Angriff Russlands auf die Ukraine kommen, und die Energiepreise an den Börsen sind stark gestiegen. "Da in Frankreich mehr als die Hälfte aller Atomkraftwerke in geplanter und ungeplanter Revision sind und diese Kraftwerkskapazitäten am europäischen Markt fehlen, bestimmen Gaskraftwerke und somit der Gaspreis den Strompreis", heisst es.

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(red/pd)

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