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Vorsteherin Daniela Erne (links) und Gasometer-Leiterin Petra Büchel (rechts) umrahmen Sohn und Tochter sowie zwei Enkel von Oskar Werner anlsäslich der Ausstellungseröffnung. (Foto: Nils Vollmar)
Kultur
Liechtenstein|27.11.2022

Auf den Spuren der Behei­ma­tung eines Vaterlandslosen

TRIESEN - Der Schauspieler Oskar Werner (1922–1984) war zeitlebens ein sensibler Getriebener gewesen. Zur Ruhe kam er ab 1951 vor allem in seiner Wahlheimat Triesen, wie eine gestern Abend eröffnete Ausstellung im Gasometer Triesen zeigt.

Vorsteherin Daniela Erne (links) und Gasometer-Leiterin Petra Büchel (rechts) umrahmen Sohn und Tochter sowie zwei Enkel von Oskar Werner anlsäslich der Ausstellungseröffnung. (Foto: Nils Vollmar)

TRIESEN - Der Schauspieler Oskar Werner (1922–1984) war zeitlebens ein sensibler Getriebener gewesen. Zur Ruhe kam er ab 1951 vor allem in seiner Wahlheimat Triesen, wie eine gestern Abend eröffnete Ausstellung im Gasometer Triesen zeigt.

Das vielleicht wichtigste Zitat der mit Zitaten gespickten Oskar-Werner-Ausstellung im Gasometer findet sich ganz am Schluss des Rundgangs auf der obersten Ebene des Gasometer-Turms: «Ich habe nie an ein Vaterland geglaubt. Schon als Bub nicht. Ich glaube nur an eine Heimat, und das ist etwas ganz anderes – dort spricht man die Muttersprache. Das Vaterland ist leider der Grund, warum es so viele Kriege gibt – ein pathetischer Vorwand.»

Oskar Werners Heimat war das Schauspiel – auf der Bühne und im Film. Oft preisgekrönt, nicht immer erfolgreich. Oskar Werners Wahlheimat war Triesen. 

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(jm)

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