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Neuzulassungen im August: Während VW knapp 14 Prozent einbüsste und Renault und Fiat Chrysler gar rund ein Viertel, konnte Daimler hingegen mit seinen Marken Mercedes-Benz und Smart um rund 23 Prozent zulegen. (Archivbild)
Wirtschaft
International|18.09.2019

Europäischer Automarkt bricht im August ein

BRÜSSEL - Der Autoabsatz in Europa ist im August nach dem Sonderboom ein Jahr zuvor merklich eingebrochen. In der Europäischen Union wurden im abgelaufenen Monat rund 1,04 Millionen Personenwagen neu zugelassen und damit 8,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Neuzulassungen im August: Während VW knapp 14 Prozent einbüsste und Renault und Fiat Chrysler gar rund ein Viertel, konnte Daimler hingegen mit seinen Marken Mercedes-Benz und Smart um rund 23 Prozent zulegen. (Archivbild)

BRÜSSEL - Der Autoabsatz in Europa ist im August nach dem Sonderboom ein Jahr zuvor merklich eingebrochen. In der Europäischen Union wurden im abgelaufenen Monat rund 1,04 Millionen Personenwagen neu zugelassen und damit 8,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Dies teilte der europäische Branchenverband Acea am Mittwoch in Brüssel mit. Für den Vormonat Juli stand hingegen noch ein Zuwachs von 1,4 Prozent auf fast 1,3 Millionen Autos zu Buche.

Im August des Vorjahres hatten Autohersteller wegen der Umstellung auf das neue Abgas-Testverfahren WLTP viele Wagen mit dem älteren Standard mittels hoher Rabatte an Kunden losgeschlagen. Dieser Boom wiederholte sich nun nicht.

In Summe wurden in den ersten acht Monaten des Jahres insgesamt 10,5 Millionen Pkw in der EU neu zugelassen und damit 3,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Im August gingen auch die Neuzulassungen in den fünf grössten Absatzmärkten der EU zurück. Mit fast 31 Prozent fiel der Einbruch in Spanien am höchsten aus. In Deutschland hielt er sich mit 0,8 Prozent in Grenzen.

Unter den einzelnen Herstellern büsste die Marke VW knapp 14 Prozent ein, bei Renault und Fiat Chrysler belief sich der Rückgang sogar auf rund ein Viertel. BMW kam mit einem Minus von rund 5 Prozent glimpflich davon, während Daimler mit seinen Marken Mercedes-Benz und Smart insgesamt sogar um rund 23 Prozent zulegen konnte.

(sda / awp / dpa)

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