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Schweiz|23.07.2018

Orlando Bassi: «30 bis 40 Prozent der Perücken am Broadway sind unsere»

BUCHS - Der gelernte Friseur und Maskenbildner Orlando Bassi gründete 1990 das Atelier Bassi in Buchs und erfüllte sich einen langgehegten Traum. Gegenüber dem «Volksblatt» erzählt er von seinem Werdegang, seinen Erfolgen und seinem Arbeitsalltag in Bali. 

BUCHS - Der gelernte Friseur und Maskenbildner Orlando Bassi gründete 1990 das Atelier Bassi in Buchs und erfüllte sich einen langgehegten Traum. Gegenüber dem «Volksblatt» erzählt er von seinem Werdegang, seinen Erfolgen und seinem Arbeitsalltag in Bali. 

«Volksblatt»: Herr Bassi, zu welchem Zeitpunkt haben Sie sich dazu entschieden Maskenbildner zu werden?

Als ich circa 11 Jahre alt war, musste ich für eine Weihnachtsfeier als «Samichlaus» verkleidet werden. Damals als ich im Theateratelier zwischen Perücken und Kostümen sass, hat es mich erwischt. Schon davor hegte ich ein gewisses Interesse für das Theater und die ausgefallenen Verkleidungen. Als ich aber beim Frisör im Atelier sass und mich vom kleinen Jungen zum alten Mann verwandelt habe, als ich geschminkt wurde und mir der Schnauzbart mit Mastix-Harz angeklebt wurde, fand ich in der Maskenbildnerei meinen absoluten Traumjob. Am Tag nach der Weihnachtsfeier machte ich mich abermals auf den Weg zum Atelier und bat den Frisör darum, mich bei ihm im Geschäft aushelfen zu lassen.

Da Sie Ihre Leidenschaft für die Maskenbildnerei sehr früh entdeckt haben, stellt sich die Frage, ob Ihnen das Kreative mit in die Wiege gelegt wurde. Gibt es in Ihrer Verwandschaft Personen, die in ähnlichen Berufsfeldern tätig waren?

Fast alle meine Tanten und Onkel haben in Laientheater mitgewirkt oder sich hinter den Kulissen um Haare oder Make-Up gekümmert. Gewissermassen könnte man also behaupten, dass die Leidenschaft für das Theater in der Familie liegt.

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(eo / lk)

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