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Die Organisatoren des Eidg. Schwing- und Älplerfests 2019 in Zug wollen das Volks- und Sportfest erstmals klimaneutral austragen. (Archivbild)
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Schweiz|21.01.2019

Eidg. Schwing- und Älplerfest soll erstmals klimaneutral werden

ZUG - Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2019 in Zug soll möglichst nachhaltig ausgetragen werden. Die Organisatoren wollen dazu etwa die Abfallmenge mit einem Depotkonzept minimieren und den Grossanlass erstmals klimaneutral durchführen.

Die Organisatoren des Eidg. Schwing- und Älplerfests 2019 in Zug wollen das Volks- und Sportfest erstmals klimaneutral austragen. (Archivbild)

ZUG - Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2019 in Zug soll möglichst nachhaltig ausgetragen werden. Die Organisatoren wollen dazu etwa die Abfallmenge mit einem Depotkonzept minimieren und den Grossanlass erstmals klimaneutral durchführen.

Zu dem Zweck soll der ökologische Fussabdruck des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (Esaf) zum ersten Mal berechnet werden. Anschliessend plant das Organisationskomitee, die Menge des ausgestossenen CO2 zu kompensieren, wie es am Montag mitteilte.

Die Vision sei es, nicht nur ein "stimmungsvolles und sportlich einmaliges" Schwingfest zu organisieren. Der grösste Sportanlass der Schweiz, der vom 23. bis 25. August in Zug stattfindet, soll auch wirtschaftlich und ökologisch erfolgreich sein.

Depotbecher und weniger Give-aways

Dafür wurde eine Nachhaltigkeitsstrategie mit "klaren Zielen" entwickelt, wie OK-Präsident und Regierungsrat Heinz Tännler laut Mitteilung am Montag vor den Medien sagte. Angestrebt würden "ein ausgeglichenes Budget, Wertschöpfung in der Region, eine zufriedene Zuger Bevölkerung, glückliche Besucherinnen und Besucher sowie ein sorgsamer Umgang mit der Umwelt", so Tännler. "Mit der Nachhaltigkeitsstrategie wird Zug seine Stärken unter Beweis stellen."

Die Abfallmenge wollen die Organisatoren mit Depotbechern und Depotflaschen verkleinern, anfallender Abfall soll wenn möglich rezykliert werden, beispielsweise auch das Sägemehl. Zudem wird es keinen umfassenden Festführer mehr geben, sondern einen Minifestführer und Pocketplaner. Damit können laut Angaben der Organisatoren rund 18 Tonnen Papier eingespart werden.

Sponsoren hätten sich zudem verpflichtet, auf ein flächendeckendes Sampling zu verzichten, also weniger Produktproben und Give-aways abzugeben. Ausserdem werden sich Sponsoren an den Entsorgungskosten der Samples beteiligen.

Partnerschaft mit Myclimate

Ein Vorteil des Austragungsorts mitten in Zug ist laut den Organisatoren zudem, dass sie bestehende Infrastrukturen nutzen können. So wird etwa die Bossard Arena als VIP-Bereich dienen oder die Aula des Schulhauses Herti als Mediencenter. Andererseits könnten sich Anwohner durch die Festmeile gestört fühlen. Darauf wollen die Organisatoren ein "besonderes Augenmerk" legen.

Das Esaf 2019 soll auch für Behinderte zugänglich sein und vollständig mit nachhaltig produziertem Strom beliefert werden. Zudem sollen Teilnehmende hauptsächlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Mit Myclimate gehen die Organisatoren eine Partnerschaft ein. Diese soll den Grundstein dafür legen, auch künftige Schwing- und Älplerfeste nachhaltiger auszutragen.

Zum Esaf, das alle drei Jahre stattfindet, werden rund 300'000 Besucher erwartet. An dem Sport- und Volksfest machen rund 280 Schwinger jeweils den Schwingerkönig unter sich aus. Zudem werden Steinstosswettkämpfe ausgetragen.

(sda)

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