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Gregory Hofmann, Zugs Topskorer, machte mit zwei Toren für den EV Zug gegen Tappara Tampere auch in der Champions Hockey League den Unterschied aus
Sport
Schweiz|19.11.2019

Zug, Biel und Lausanne im Europacup alle erstmals im Viertelfinal

EISHOCKEY - Wie vor drei Jahren qualifizieren sich drei Schweizer Teams für die Viertelfinals der Champions Hockey League. Zug, Biel und Lausanne kommen weiter.

Gregory Hofmann, Zugs Topskorer, machte mit zwei Toren für den EV Zug gegen Tappara Tampere auch in der Champions Hockey League den Unterschied aus

EISHOCKEY - Wie vor drei Jahren qualifizieren sich drei Schweizer Teams für die Viertelfinals der Champions Hockey League. Zug, Biel und Lausanne kommen weiter.

Vor einem Jahr scheiterten alle Vertreter der National League im Europacup bereits in den Achtelfinals, teils äusserst unglücklich. Ein Jahr später wandte sich das Blatt: Der EHC Biel gegen die Augsburger Panther und der Lausanne Hockey Club gegen Vorjahres-Halbfinalist Pilsen aus Tschechien kamen erst in der Verlängerung weiter. Nur der EV Zug kam gegen Tappara Tampere nach einem Unentschieden auswärts mit einem 3:1-Heimsieg souverän weiter.

In den Viertelfinals treffen Zug auf den aus dem Spengler Cup bekannten HC Hradec Kralove. Biel trifft auf die Frölunda Indians, die gegen Färjestads BK nach einem 3:6 im Hinspiel mit 8:2 noch weiterkamen. Und Lausanne trifft auf die Schweden aus Lulea, die in den Achtelfinals den SC Bern mit 3:0 und 4:2 eliminierten. Alle drei Schweizer Vertreter spielen im Rückspiel vor eigenem Publikum, sofern alle Arenen an den vorgesehenen Spieldaten auch verfügbar sind.

Nicht nur Biel und Lausanne, die erstmals überhaupt im Europacup mit dabei waren, sondern auch der EV Zug erreichte erstmals die Viertelfinals. Zug ging durch Dario Simion früh in Führung. Gregory Hofmann stellte mit zwei Powerplay-Toren im zweiten Abschnitt zum 3:0 das Weiterkommen früh sicher. Bei Zug hütete Luca Hollenstein für den angeschlagenen Leonardo Genoni das Tor.

Viel spannender machten es die übrigen Schweizer Favoriten. Biel dominierte die Partie gegen die Augsburger Panther. Aber nach dem 2:2 auswärts stand es auch im Rückspiel nach 60 Minuten unentschieden. Biels Führung durch Tino Kessler (22.) glich Augsburg durch Andrew LeBlanc kurz vor der zweiten Pause aus. In der Overtime sorgte Toni Rajala mit einer feinen Einzelleistung nach 184 Sekunden für die Entscheidung. Rajala umkurvte die Verteidiger und den grossartigen Augsburger Goalie Olivier Roy (34 Paraden).

Auch Lausanne zitterte sich in die Viertelfinals. Nach dem Auswärtssieg in Pilsen (2:1) führte Lausanne gegen die Tschechen in der Malley-Halle mit 1:0 und 3:2. Bis zur 47. Minute verwalteten die Waadtländer den Vorsprung. Und obwohl Pilsen ohne seinen Goalgetter Milan Gulas (mehr als zwei Skorerpunkte pro Spiel in dieser Saison) in die Schweiz gereist war, erzwangen die Gäste im Finish mit zwei Goals die Verlängerung. Cory Emmerton schoss Lausanne in der Overtime schon nach 58 Sekunden in die nächste Runde.

Die Viertelfinals in der Champions Hockey League finden Anfang Dezember statt.

Resultate:

Champions Hockey League. Achtelfinals. Rückspiele:

Lulea Hockey - Bern 4:2 (2:2, 1:0, 1:0), Hinspiel 3:0, Lulea weiter.

Biel - Augsburger Panther 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0) n.V., Hinspiel 2:2, Biel weiter.

Zug - Tappara Tampere 3:1 (1:0, 2:0, 0:1), Hinspiel 3:3, Zug weiter.

Lausanne - Pilsen 4:4 (3:2, 0:0, 0:2, 1:0) n.V., Hinspiel 2:1, Lausanne weiter.

Damit in den Viertelfinals (Hinspiele am 3./4. Dezember, Rückspiele am 10. Dezember): Djurgarden Stockholm - RB München oder Yunost Minsk, Zug - Mountfield Hradec Kralove, Biel - Frölunda Indians und Lausanne - Lulea Hockey.

(sda)

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