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Ratlos: Henri Laaksonen findet gegen Albert Ramos-Viñolas kein Rezept
Sport
Schweiz|23.07.2019

Henri Laaksonen in Gstaad chancenlos

TENNIS - Henri Laaksonen, der grösste Schweizer Hoffnungsträger, scheidet am Swiss Open in Gstaad gleich im Startspiel aus. Laaksonen verliert gegen den Spanier Albert Ramos-Viñolas in 62 Minuten 0:6, 3:6.

Ratlos: Henri Laaksonen findet gegen Albert Ramos-Viñolas kein Rezept

TENNIS - Henri Laaksonen, der grösste Schweizer Hoffnungsträger, scheidet am Swiss Open in Gstaad gleich im Startspiel aus. Laaksonen verliert gegen den Spanier Albert Ramos-Viñolas in 62 Minuten 0:6, 3:6.

Dem Schweizer mit finnischen Wurzeln gelang fast gar nichts. Nach 45 Minuten lag Henri Laaksonen bereits 0:6, 1:4 zurück. Erst im Finish brachte er noch zwei Mal Aufschlagspiele durch; eine Wende stand in der Partie stand indessen nie zur Diskussion.

Die miserable Vorstellung gab Laaksonen nicht zu denken, denn der 27-Jährige kannte die Ursachen. "Ich habe körperliche Probleme, über die ich im Moment aber nicht sprechen will. Der Körper bereitet mir seit zwei Wochen Probleme. Ich hoffe, dass ich diese Schwierigkeiten so schnell wie möglich in den Griff bekomme."

Gewiss spielte Albert Ramos-Viñolas (ATP 85) stark, aber "es ist einfach, gut auszusehen, wenn der Gegner nicht auf der Höhe ist", so Laaksonen.

Einmal mehr kam Henri Laaksonen auch mit den speziellen Bedingungen in Gstaad nicht zurecht. Bei acht Teilnahmen am Swiss Open scheiterte er zum fünften Mal in der Startrunde oder noch früher (Qualifikation). In früheren Jahren monierte er, die Umstellung von Meereshöhe (Bastad) in die Gstaader Höhenluft bereite ihm Mühe. Diesmal scheiterte Laaksonen in Schweden aber schon vor einer Woche, derweil Ramos-Viñolas in Bastad die Halbfinals erreichte und erst am Sonntag nach Gstaad reisen konnte.

Die Niederlage in Gstaad lieferte für Laaksonen die Bestätigung einer bislang sehr durchzogenen Saison. Nebst zwei gewonnenen Challenger-Events und zwei gewonnenen Startrunden an Grand-Slam-Turnieren (Australien und Paris), blieben positive Resultate für die Schweizer Nummer 3 hinter Roger Federer und Stan Wawrinka Mangelware. Laaksonen besiegte bislang erst drei Top-100-Spieler in dieser Saison, verlor jedoch in den letzten vier Monaten gegen die Nummern 113, 188, 199, 304, 148, 169, 177, 243, 214 und 335 der Welt.

(sda)

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