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Dieses vorentscheidende Berner Duell zwischen Kilian Wenger (links) und Fabian Staudenmann endete gestellt
Sport
Schweiz|20.07.2019

Giger erneut mit sechs Siegen auf dem Weissenstein

SCHWINGEN - Der Spitzenschwinger Samuel Giger zeigt sich erstmals seit seiner Verletzungspause in bester Verfassung. Wie schon vor einem Jahr gewinnt Giger mit sechs Siegen den Weissenstein-Schwinget.

Dieses vorentscheidende Berner Duell zwischen Kilian Wenger (links) und Fabian Staudenmann endete gestellt

SCHWINGEN - Der Spitzenschwinger Samuel Giger zeigt sich erstmals seit seiner Verletzungspause in bester Verfassung. Wie schon vor einem Jahr gewinnt Giger mit sechs Siegen den Weissenstein-Schwinget.

Der 21-jährige Thurgauer aus Ottoberg war am vierten von sechs Bergkranzfesten der Saison der gesamten Konkurrenz klar überlegen. Es gibt keinen besseren Beleg für die Dominanz als die Tatsache, dass der 193 Zentimeter grosse Modellathlet den Schwingerkönig Kilian Wenger im 1. Gang in kürzester Zeit platt auf den Rücken legte.

Auf dem Weg zum 14. Kranzfestsieg der Karriere und dem ersten in dieser Saison liess sich Giger einzig vom massigen Aargauer Eidgenossen Patrick Räbmatter - im 5. Gang - in Bedrängnis bringen. Im spektakulärsten Duell des Tages konnte Giger die Niederlage auf mirakulöse Art über die Brücke abwenden, um später doch noch zu gewinnen.

Gigers Erfolg stand schon vor dem Schlussgang fest. Nach fünf Gängen führte er mit 1,5 Punkten Vorsprung auf Wenger, sodass im 6. Gang ausgeschwungen wurde. Wenger hätte die Maximalnote gegen Fabian Staudenmann benötigt, aber es reichte ihm gegen den aufstrebenden Berner Mannschaftskollegen nur zu einem Gestellten. Somit hätte auch kein anderer Schwinger mehr Giger überholen können.

Gigers Sparringsgegner im Schlussgang war schliesslich der junge Berner Michael Wiget. Dieser hielt sich nur 38 Sekunden auf den Beinen.

Über Kilian Wengers Kampfkraft gibt es nicht viel Neues zu melden. Der Berner Oberländer Schwingerkönig von 2010 bewältigte die Aufgaben gegen etwas schwächere Gegner recht souverän, aber mit den derzeit Besten, wie eben mit Giger, kann er nicht mithalten. Er wird am Eidgenössischen Fest in Zug Ende August aus heutiger Sicht nicht zu den aussichtsreichsten Titelanwärtern gehören.

(sda)

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