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Der Nachrichtendienst des Bundes hat aktuell 66 Risikopersonen im Visier. (Symbolbild)
Politik
Schweiz|24.05.2019

Zahl der vom Nachrichtendienst überwachten Gefährder hat abgenommen

BERN - Aktuell zählt der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) rund 66 Risikopersonen. Es handelt sich um Personen, die ein erhöhtes Risiko für die Sicherheit der Schweiz darstellen. Die Zahl hat im Vergleich zum November 2018 abgenommen.

Der Nachrichtendienst des Bundes hat aktuell 66 Risikopersonen im Visier. (Symbolbild)

BERN - Aktuell zählt der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) rund 66 Risikopersonen. Es handelt sich um Personen, die ein erhöhtes Risiko für die Sicherheit der Schweiz darstellen. Die Zahl hat im Vergleich zum November 2018 abgenommen.

Damals hatte der Nachrichtendienst rund 80 Dschihadisten und Personen auf dem Radar, die den Terrorismus unterstützen und dazu ermutigen. Der NDB meldet die Fälle laufend dem Bundesamt für Polizei und der Bundesanwaltschaft, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Die Zahl der dschihadistisch motivierten Reisenden liegt praktisch unverändert bei 92. Von den seit 2001 bis heute erfassten Dschihad-Reisenden begaben sich 77 nach Syrien und in den Irak, 15 nach Somalia, Afghanistan, Pakistan und auf die Philippinen.

Von den 92 Personen sind laut dem Nachrichtendienst 31 Personen gestorben, weitere reisen in den Konfliktgebieten umher oder befinden sich noch vor Ort. Die Anzahl der Rückkehrer beläuft sich auf 16.

Die Anzahl der im Dschihad-Monitoring des NDB behandelten Fälle ist von 606 im November 2018 auf 624 im Mai 2019 gestiegen. Sie bezeichnen Personen, die einschlägige, von Dschihadisten genutzte öffentliche Internetseiten, soziale Medien und Foren benutzen.

Wenn Anhaltspunkte vorliegen, dass sich eine Person radikalisiert hat, führt der NDB präventive Kontaktaufnahmen durch und beantragt ausländerrechtliche Massnahmen. Bei Verdacht auf strafbare Handlungen übernehmen die Strafverfolgungsbehörden.

(sda)

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