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Seinen Namen soll das Berner Zentrum tragen: Synthes-Gründer und Mäzen Hansjörg Wyss. (Archivbild)
Politik
Schweiz|07.03.2019

Berns Grosser Rat spricht 50 Millionen für neues Forschungszentrum

BERN - Das Berner Kantonsparlament hat einen Kredit von 50 Mio. Franken für ein neues Forschungszentrums mit dem Namen "Wyss Centre Bern" genehmigt. Entstehen soll es in den nächsten zehn Jahren für insgesamt 200 Mio. Franken.

Seinen Namen soll das Berner Zentrum tragen: Synthes-Gründer und Mäzen Hansjörg Wyss. (Archivbild)

BERN - Das Berner Kantonsparlament hat einen Kredit von 50 Mio. Franken für ein neues Forschungszentrums mit dem Namen "Wyss Centre Bern" genehmigt. Entstehen soll es in den nächsten zehn Jahren für insgesamt 200 Mio. Franken.

Vorgesehen ist, dass der Kanton Bern 50 Mio. Franken, die Universität Bern 50 Mio. Franken und die Wyss Foundation 100 Mio. Franken zur Verfügung stellen. Die Wyss Foundation des gebürtigen Berner Unternehmers und Mäzens Hansjörg Wyss wird nach Angaben des bernischen Grossen Rats demnächst über ihren Beitrag entscheiden.

Das Zentrum soll von der Vision geleitet sein, dass Wohlstand und Schutz der Natur über eine nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen vereinbar sind. Basieren wird das Zentrum auf bereits existierenden Forschungseinrichtungen der Universität Bern, etwa dem Interdisziplinären Zentrum für Nachhaltige Entwicklung und Umwelt.

Kanton Bern, Uni Bern und Wyss Foundation streben ein Zentrum an, das im gleichen Zug mit international bekannten Institutionen wie dem Stockholm Environment Institute und dem Earth Institute der Columbia University in den USA genannt wird.

Als mögliche Betätigungsfelder sehen die Initianten etwa den Aufbau der ersten offiziell CO2-neutralen Tourismusregion der Schweiz im östlichen Berner Oberland. Eine weitere Idee ist, in den Regionalen Naturpärken des Kantons Rangerstationen einzurichten. So entstünde ein neues Tourismusangebot, das Natur mit Bildung verbindet.

Waldbrandmanagement auf der Alpennordseite angesichts des Klimawandels ist ein weiteres potenzielles Projekt des geplanten Wyss Centre. Dazu kommen die erste Plusenergie-Stadt der Schweiz und die Förderung einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Gemüseproduktion im Seeland.

Die Universität Bern wird ihren Beitrag von 50 Mio. Franken über ihr normales Budget finanzieren.

(sda)

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