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Die Lage auf dem St. Galler Arbeitsmarkt entspannt sich weiter. (Symbolfoto: Shutterstock)
Wirtschaft
Region|09.01.2023 (Aktualisiert am 09.01.23 09:02)

2022 gab es in St. Gallen deutlich weniger Stellensuchende

ST. GALLEN - Ende 2022 waren aus dem Kanton St. Gallen 8870 Personen stellensuchend. Das sind gut 2800 weniger als vor Jahresfrist. Die Voranmeldungen zur Kurzarbeit lägen bei gut 600 Mitarbeitenden, also bei 180 weniger als im Vormonat. Die Zahl der offenen Stellen sei zudem auf 3700 gesunken, teilte die Staatskanzlei am Montagmorgen mit.

Die Lage auf dem St. Galler Arbeitsmarkt entspannt sich weiter. (Symbolfoto: Shutterstock)

ST. GALLEN - Ende 2022 waren aus dem Kanton St. Gallen 8870 Personen stellensuchend. Das sind gut 2800 weniger als vor Jahresfrist. Die Voranmeldungen zur Kurzarbeit lägen bei gut 600 Mitarbeitenden, also bei 180 weniger als im Vormonat. Die Zahl der offenen Stellen sei zudem auf 3700 gesunken, teilte die Staatskanzlei am Montagmorgen mit.

Ende Dezember 2022 seien im Kanton St. Gallen praktisch gleich viele Stellensuchende bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet gewesen wie im Monat zuvor. Im Vergleich zum Dezember 2021 entspricht dies einem Rückgang von fast einem Viertel oder 2832 Personen. So wenige Stellensuchende an einem Jahresende gab es gemäss Aussendung zuletzt 2008. Prognosen des Staatsekretariats für Wirtschaft gehen allerdings davon aus, dass sich der Rückgang im nächsten Jahr nicht fortsetzen, sondern in einen leichten Anstieg übergehen wird.

Der Rückgang sei im Jahresvergleich in der jüngsten Altersgruppe etwas weniger ausgeprägt als bei den Älteren. Bei den 15- bis 24-Jährigen sind 192 Personen weniger bei einem RAV gemeldet, das sind 17,6 Prozent. Bei den 25- bis 49-Jährigen wird der Vorjahresstand um 1'652 Personen oder 24,3 Prozent unterschritten, heisst es weiter. Die Zahl der 50-jährigen und älteren Stellensuchenden sei gegenüber dem Vorjahreswert um 988 Personen gesunken. Das entspreche 26 Prozent.

627 Personen von Kurzarbeit betroffen

Die Zahl der für Kurzarbeit vorangemeldeten Mitarbeitenden beläuft sich laut Staatskanzlei per Ende Dezember 2022 auf 627 Personen aus 23 Betrieben. Damit seien es rund 180 Personen und neun Betriebe weniger als Ende November. Die Entwicklung sei mit saisonalen Schwankungen wie vor der Pandemie vergleichbar. Betroffen sind vor allem Industriebetriebe.

Ende Dezember waren bei den RAV 3697 offene Stellen gemeldet. Das sind 140 weniger als vor Jahresfrist und 902 weniger als im Vormonat. Drei Viertel davon stammten aus Berufen, die der Meldepflicht unterstehen. Am stärksten gesucht seien Hilfsarbeitskräfte, Dienstleistungsberufe, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Handwerks- und verwandte Berufe.

(red/pd)

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