Visualisierung: Carlos Martinez Architekten AG
Wirtschaft
Region|15.10.2020 (Aktualisiert am 15.10.20 15:01)

Campus Buchs: Motelprojekt «Vitus» hat gewonnen

BUCHS - «Vitus» heisst das Siegerprojekt für das neue Motel am Campus in Buchs. Verfasst wurde es vom Team der Carlos Martinez Architekten AG in Berneck. Es handelt sich um einen Systemholzbau, der die verschiedenen Schulen sowie den Innen- und Aussenraum vereint.

Visualisierung: Carlos Martinez Architekten AG

BUCHS - «Vitus» heisst das Siegerprojekt für das neue Motel am Campus in Buchs. Verfasst wurde es vom Team der Carlos Martinez Architekten AG in Berneck. Es handelt sich um einen Systemholzbau, der die verschiedenen Schulen sowie den Innen- und Aussenraum vereint.

Buchs soll als Forschungs-, Bildungs- und Wirtschaftsstandort weiter gestärkt werden. Das Gebiet um die  Ostschweizer Fachhochschule (OST), das Berufs- und Weiterbildungszentrum (BZB) und die International School (ISR) wird entsprechend entwickelt und aufgewertet. In diesem Zusammenhang soll am Campus Buchs ein Motel realisiert werden. Dieses wurde von der NTB-Studienstiftung initiiert und ein entsprechender Projektwettbewerb ausgeschrieben. 

Als Sieger erkoren wurde das Projekt «Vitus» vom bekannten Rheintaler Architekturbüro Carlos Martinez Architekten AG. «Das Siegerprojekt zeigt mit seinem Lösungsansatz die grösste Chance auf, die verschiedenen Schulen in einem Campus zu vereinen. Das städtebauliche und architektonische Konzept hat den Wunsch für ein verbindendes Element im Campus am besten umgesetzt», heisst es im Jurybericht.

Das Herz des Campus soll künftig ein Gebäude in Systemholzbauweise darstellen, in dem nebst einem öffentlichen Restaurant die Studios und Zimmer der Studenten, Dozierenden und Gäste untergebracht sind. Die Wahl einer Holzkonstruktion und -fassade steht im Kontrast zu den hart anmutenden Oberflächen der bestehenden Campusbauten. Das Gebäude überwindet mit seiner Stellung zusätzlich den Terrainvorsprung der beiden Niveaus des Campus Platzes und des höheren Niveaus des Pausenplatzes mit dem Zugang zum BZB. Im Bereich des Campusplatzes wird die Hanflandstrasse unterbrochen und auf das Platzniveau angehoben. Mit Hilfe von Sitzstufen werden der Aussenbereich und der Innenbereich miteinander verknüpft und geformt.

Visualisierung: Carlos Martinez Architekten AG

Durch Lufträume und Galerien entstehen im öffentlich genutzten Sockel des Gebäudes spannende Raumabfolgen und intensive Blickbeziehungen. In den unteren zwei Geschossen des Turms befinden sich die Vierer-Wohngruppen mit ihren Gemeinschafsbereichen. In den darauffolgenden fünf Stockwerken werden die Appartements und Studios gemischt angeordnet. Dadurch kann der Grundriss klar aufgeteilt und bis nach oben wiederholt werden. Durch die Verflechtung von Tragwerk und Dämmebene entstehen besonders im Bereich der Gebäudehülle platzsparende Bauteile.

(red/pd)

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