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Coronavirus
Region|07.04.2020 (Aktualisiert am 07.04.20 09:38)

St. Gallen: Nie zuvor beobachteter Anstieg bei Stellensuchenden und Kurzarbeit

ST. GALLEN - Die behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie haben massive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt im Kanton St. Gallen. Die Zahl der Stellensuchenden hat laut Fachstelle für Statistik im Vergleich zum Vormonat um rund 1500 Personen zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr sind es sogar 2000 Personen. Für den Monat April wurde bis zum jetzigen Zeitpunkt von über 5000 Betrieben für mehr als 40 000 Mitarbeitende Kurzarbeit vorangemeldet und vom Amt für Wirtschaft und Arbeit bewilligt.

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ST. GALLEN - Die behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie haben massive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt im Kanton St. Gallen. Die Zahl der Stellensuchenden hat laut Fachstelle für Statistik im Vergleich zum Vormonat um rund 1500 Personen zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr sind es sogar 2000 Personen. Für den Monat April wurde bis zum jetzigen Zeitpunkt von über 5000 Betrieben für mehr als 40 000 Mitarbeitende Kurzarbeit vorangemeldet und vom Amt für Wirtschaft und Arbeit bewilligt.

Ende März 2020 waren im Kanton St.Gallen 11 871 Stellensuchende bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat, dem Februar 2020, sind laut Fachstelle für STatistik es 1500 Personen oder 14 Prozent mehr. Diese Entwicklung sei im Wesentlichen auf die Neuanmeldungen zurückzuführen. Deren Zahl betrug im vergangenen Monat knapp 3000 bei rund 1500 Abmeldungen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Stellensuchenden um 1968 angestiegen, was einer Zunahme um rund 20 Prozent entspricht. Im Thurgau beträgt der Anstieg 14 und in Appenzell Ausserrhoden um 12 Prozent. Diese würden damit im Bereich des gesamtschweizerischen Mittels von 13 Prozent liegen, so die Fachstelle weiter. Der vergleichsweise stärkere Anstieg im Kanton St.Gallen lasse sich aufgrund der kurzen Zeitspanne seit der Einführung der Massnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie noch nicht schlüssig erklären. Dazu müssten zuerst  die Entwicklung in den kommenden Monaten beobachtet werden, heisst es in der Aussendung weiter.

Jüngere Stellensuchende am stärksten betroffen

Vergleicht man die Altersgruppen, so zeigt sich die stärkste Zunahme bei den 15 bis 24-Jährigen, nämlich mehr als 30 Prozent. Bei den 25 bis 49-Jährigen betrug der Anstieg knapp 20, bei den 50-Jährigen und Älteren rund 17 Prozent.

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(red/pd)

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