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Wirtschaft
Region|13.01.2020 (Aktualisiert am 13.01.20 09:58)

Weitere Deponiestandorte: St. Galler Regierung passt Richtplan an

ST. GALLEN - Die St. Galler Regierung hat die Anpassung 19 des Richtplans erlassen. Mit der Anpassung sollen mehrere Siedlungsgebiete erweitert werden. Für die Deponierung von unverschmutztem Aushub seien bei einzelnen Standorten die Anforderungen ergänzt worden, andere Standorte müssten weiter bearbeitet werden, heisst es in der Aussendung der Staatskanzlei.

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ST. GALLEN - Die St. Galler Regierung hat die Anpassung 19 des Richtplans erlassen. Mit der Anpassung sollen mehrere Siedlungsgebiete erweitert werden. Für die Deponierung von unverschmutztem Aushub seien bei einzelnen Standorten die Anforderungen ergänzt worden, andere Standorte müssten weiter bearbeitet werden, heisst es in der Aussendung der Staatskanzlei.

Im angepassten Richtplan ist die Erweiterung des Siedlungsgebietes für verschiedene öffentliche Nutzungen ausgewiesen. Dies betrifft laut Aussendung das neue regionale Feuerwehrdepot Pizol in den Gemeinden Mels, Sargans und Vilters-Wangs, die Erweiterung der Fussballanlage Birkenau in den Gemeinden Rebstein und Marbach, die Erweiterung der Abwasseranlage Saar der Gemeinden Mels, Sargans, Vilters-Wangs und Wartau sowie die Erweiterung des Entsorgungsplatzes Ökoville in Oberriet.

In der Gemeinde Diepoldsau wird das Siedlungsgebiet für die Erstellung einer Gemüserüsthalle erweitert. In der Anpassung 18 sei diese Erweiterung noch zurückgestellt worden, weil alternative Standorte geprüft werden mussten. Zudem seien Rechtsmittel im Rahmen des Zonenplan- und Baubewilligungsverfahrens ergriffen worden. Da kein alternativer Standort für die Realisierung einer Gemüserüsthalle gefunden wurde, wird die Erweiterung in der Anpassung 19 berücksichtigt, heisst es weiter. Falls das Vorhaben nicht realisiert werden kann, werdedas Siedlungsgebiet wieder zurückgeführt.

Wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen

Auf Antrag der Gemeinde Uznach werde die Spinnerei Uznaberg aus dem Richtplan entlassen. Die Spinnerei ist im Richtplan als zu prüfende schützenswerte Industriebaute bezeichnet. Das Areal, dessen Schutzwürdigkeit grundsätzlich gegeben ist, soll für die Ansiedlung der Streuli Pharma AG genutzt werden. Die Regierung gewichtet die wirtschaftlichen Interessen höher als das Interesse an der Erhaltung des Industriedenkmals.

Deponien bleiben unverzichtbar

Für den Standort Thurhof in der Gemeinde Oberbüren sind weitere Abklärungen im Zusammenhang mit dem Landschaftsschutzgebiet und dem angrenzenden Auenschutzgebiet nötig, so die Aussendung weiter. Der Standort wird deshalb als Zwischenergebnis in den Richtplan aufgenommen. Für die Standorte St.Dionys in Rapperswil-Jona, Gubel in Kaltbrunn/Uznach und Hofweid in Gommiswald/Kaltbrunn wurden aufgrund der Rückmeldungen des Bundes die Anforderungen an die nachgeordnete Planung ergänzt. So sollen zum Beispiel die Auswirkungen auf die Schutzobjekte beim Standort St.Dionys möglichst gering bleiben.

Grobe Linienführung festgelegt

Mit der Richtplananpassung 19 wird auch die grobe Linienführung der Engpassbeseitigung St.Gallen festgesetzt (3. Röhre Rosenberg, Zubringer Güterbahnhof und permanente Pannenstreifenumnutzung PUN von St. Fiden bis Neudorf). Seit März 2019 liegt die Bestvariante für den Zubringer Güterbahnhof vor. Mit der Festsetzung im Richtplan kann das Projekt weiter geplant werden.

(pd/red)

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