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(Foto: Bank Linth/Marcel Rickli)
Wirtschaft
Region|13.08.2019 (Aktualisiert am 13.08.19 09:11)

Erneut gutes Halbjahresergebnis für die Bank Linth

UZNACH - Für das erste Halbjahr 2019 weist die Bank Linth nach eigenen Angaben erneut ein gutes Ergebnis aus. Im Vergleich zur Vorjahresperiode sei der Halbjahresgewinn um 6.3 Prozent auf 12.9 Mio. Franken gestiegen. Für das erzielte Resultat seien das positive Ergebnis im Zinsengeschäft und der gesunkene Geschäftsaufwand entscheidende Faktoren gewesen. Das wirtschaftliche Umfeld ist und bleibe für die regional tätige Bank jedoch herausfordernd.

(Foto: Bank Linth/Marcel Rickli)

UZNACH - Für das erste Halbjahr 2019 weist die Bank Linth nach eigenen Angaben erneut ein gutes Ergebnis aus. Im Vergleich zur Vorjahresperiode sei der Halbjahresgewinn um 6.3 Prozent auf 12.9 Mio. Franken gestiegen. Für das erzielte Resultat seien das positive Ergebnis im Zinsengeschäft und der gesunkene Geschäftsaufwand entscheidende Faktoren gewesen. Das wirtschaftliche Umfeld ist und bleibe für die regional tätige Bank jedoch herausfordernd.

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 mit 108.7 Mio. Franken hätten Kunden der Bank Linth im ersten Halbjahr 2019 141.9 Mio. Franken an Netto-Neugeldern (Net New Money) anvertraut. Die verwalteten Vermögen nahmen laut Aussendung der Bank gegenüber Ende 2018 um 7.0 Prozent auf 7'412.6 Mio. Franken zu. Die Kundengelder, bestehend aus Kundeneinlagen und Kassenobligationen, seien wiederum um 2.6 Prozent auf 4996.1 Mio. Franken angestiegen. Auch die Kundenausleihungen hätten um 1.0 Prozent auf 6132.4 Mio. Franken zugenommen. Bei den Hypothekarforderungen verzeichnete die Bank Linth ein moderates Wachstum von 0.9 Prozent. 

Der Brutto-Erfolg des Zinsengeschäfts entwickelte sich positiv und stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 um 0.5 Mio. Franken auf 34.0 Mio. Franken (+1.6 Pronzent), heisst es in der Aussendung wieter. Die Anleger hätten sich dagegen trotz des schwungvollen Starts der Aktienmärkte im Berichtsjahr und der rekordhohen Indizes über weite Strecken zurückhaltend gezeigt. Das spiegelte sich laut Bank zum einen im Ertrag des Kommissions- und Dienstleistungsgeschäfts, der auf Vorjahresniveau lag (-0.5 Prozent), und zum anderen im Handelsertrag, der aufgrund rückläufiger Devisentransaktionen um 5.0 Prozent zurückging. Insgesamt sei der der Geschäftsertrag um 5.1 Prozent auf 50.2 Mio. Franken gestiegen.

Die Anlageberatungs- und Vermögensverwaltungslösung «Bank Linth Invest» wurde laut Aussendung zu Beginn des Jahres um ein Basis-Modell ergänzt. Im Private-Banking-Rating des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» habe die Bank Linth zudem einen Platz unter den besten sechs Regionalbanken erreicht. 

Tiefere Kosten
Die Bank Linth habe die Kostenentwicklung weiterhin unter Kontrolle. Der Geschäftsaufwand sank laut Bank leicht – um 1.4 Prozent auf 29.4 Mio. Franken. Der Personalaufwand ging dabei um 4.2 Prozent zurück, der Sachaufwand stieg moderat um 1.9 Prozent.

​Die Eigenmittel wurden wie im ersten Halbjahr 2018 mit einer Einlage in die Reserven für allgemeine Bankrisiken von 3.0 Mio. Franken gestärkt, schreibt die Bank in der Mitteilung. Damit resultiere insgesamt ein Halbjahresgewinn von 12.9 Mio. Franken, der um 6.3 Prozent über dem ersten Halbjahr 2018 lag. Mit der voraussichtlich verhaltenen Schweizer Wirtschaftsentwicklung im Blick gehe die Bank Linth von einem grundsätzlich positiven Ergebnis für das gesamte Geschäftsjahr aus. 

(pd/red)

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