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Wirtschaft
Region|07.03.2019 (Aktualisiert am 07.03.19 09:33)

Arbeitslosigkeit in St. Gallen geht um 3 Prozent zurück

ST. GALLEN - Der Rückgang der Stellensuchenden im Vorjahresvergleich (3 Prozent) verteilt sich unterschiedlich auf die Sektoren. Einer Abnahme bei den Dienstleistungen stehe eine leichte Zunahme in der Industrie gegenüber, wie die Fachstelle für Statistik des Kantons St. Gallen mitteilt. Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen sei auf 2700 angestiegen. Wie bereits in den letzten vier Monaten sei für rund 600 Mitarbeitende Kurzarbeit vorangemeldet worden.

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ST. GALLEN - Der Rückgang der Stellensuchenden im Vorjahresvergleich (3 Prozent) verteilt sich unterschiedlich auf die Sektoren. Einer Abnahme bei den Dienstleistungen stehe eine leichte Zunahme in der Industrie gegenüber, wie die Fachstelle für Statistik des Kantons St. Gallen mitteilt. Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen sei auf 2700 angestiegen. Wie bereits in den letzten vier Monaten sei für rund 600 Mitarbeitende Kurzarbeit vorangemeldet worden.

Ende Februar 2019 waren im Kanton St.Gallen 10 224 Stellensuchende bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum gemeldet. Das sind praktisch gleich viele wie im Vormonat, so die Fachstelle. Gegenüber dem Vorjahresmonat seien es gut 300 Personen weniger, was eine vergleichsweise geringfügige Abnahme um drei Prozent bedeute. Im Thurgau belaufe sich der Rückgang auf rund sieben Prozent, in Appenzell Ausserrhoden auf gut fünf. In der ganzen Schweiz betrage die Abnahme 5,5 Prozent.

Sechs Prozent junge Stellensuchende weniger

Die Zahl der stellensuchenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen sei gegenüber dem Vorjahr überdurchschnittlich zurückgegangen, um über sechs Prozent. Die Abnahme bei den älteren Stellensuchenden ab 50 Jahren sei dagegen mit knapp einem Prozent deutlich schwächer.

Im produzierenden Sektor ist die Zahl der Stellensuchenden laut Fachstelle in den letzten zwölf Monaten um 18 Personen angestiegen, das ist ein halbes Prozent. Nach wie vor eine überdurchschnittliche Abnahme verzeichne der Bereich Elektrotechnik, Elektronik, Optik, während in der metallverarbeitenden Industrie eine starke und im Baugewerbe eine mässige Zunahme zu beobachten sei.

Bei den Dienstleistungen sei die Abnahme laut Fachstelle für Statistik ausgeprägter, zum Beispiel im Gastgewerbe. In den Finanzdienstleistungen sei die Zahl der Stellensuchenden im Jahresvergleich im Gegensatz zum Gesamtsektor deutlich gewachsen.

Der Bestand an den RAV gemeldeten offenen Stellen habe sich im Vorjahresvergleich mehr als verdreifacht, von knapp 850 Ende Februar 2018 auf aktuell über 2700. Davon würden  über die Hälfte der seit Juli 2018 geltenden Stellenmeldepflicht unterstehen. Ein Teil davon, der sich aber nicht beziffern lasse,  wäre allerdings ohnehin den RAV gemeldet worden.

(pd/re)

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