Viele liessen es sich am 1. August nicht nehmen, den ein oder anderen Feuerwerkskörper anzuzünden - Trotz Feuer- und Feuerwerksverbot. (Symbolfoto: SSI)
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Region|02.08.2022

40 Verstösse gegen Feuerverbot am 1. August-Wochenende

ST. GALLEN - Von Freitagabend bis Dienstagmorgen wurde die Kantonspolizei St. Gallen rund 40 Mal für Einsätze im Zusammenhang mit Feuerstellen, Feuerwerkskörpern sowie vier geringfügigen Bränden aufgeboten. Rund 230 Einsätze wegen Hilfe- und Kontrollersuchen sowie Interventionen im zwischenmenschlichen Bereich, etwa 50 Ruhestörungen und nahezu 20 Einbruchdiebstähle runden das Arbeitswochenende der Kantonspolizei ab.
Viele liessen es sich am 1. August nicht nehmen, den ein oder anderen Feuerwerkskörper anzuzünden - Trotz Feuer- und Feuerwerksverbot. (Symbolfoto: SSI)
ST. GALLEN - Von Freitagabend bis Dienstagmorgen wurde die Kantonspolizei St. Gallen rund 40 Mal für Einsätze im Zusammenhang mit Feuerstellen, Feuerwerkskörpern sowie vier geringfügigen Bränden aufgeboten. Rund 230 Einsätze wegen Hilfe- und Kontrollersuchen sowie Interventionen im zwischenmenschlichen Bereich, etwa 50 Ruhestörungen und nahezu 20 Einbruchdiebstähle runden das Arbeitswochenende der Kantonspolizei ab.

Im Kanton St. Gallen gilt seit vergangenem Mittwoch ein Feuer- und Feuerwerksverbot in Wald und Waldesnähe. Mehrere Gemeinden haben zudem ein absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot ausgesprochen. Die Kantonspolizei St. Gallen hat dieses Verbot gemäss Mitteilung von Dienstag im Rahmen der Patrouillentätigkeit oder bei Meldungen kontrolliert. In rund fünf Fällen sei die Polizei beigezogen worden, weil bei Feuerstellen gegen das geltende Feuerverbot verstossen wurde. In rund 20 Fällen hätten Kinder oder Jugendliche im Wald oder in Waldesnähe Knaller abbrennen lassen oder Unfug mit Feuerwerkskörpern getrieben. Hinzu kamen vier kleinere Brände (ein Holztisch, eine Wiese sowie zwei Hecken), bei denen die Kantonale Notrufzentrale alarmiert wurde. Die Brände konnten gemäss Mitteilung jeweils rasch durch die örtlichen Feuerwehren gelöscht werden.

Rund ein Dutzend Mal sei eine Patrouille angefordert worden, weil in Waldesnähe Feuerwerk gezündet wurde. Insbesondere am Abend des 1. Augusts waren sowohl die Notrufzentrale, als auch die Nachtdienstpatrouillen aufgrund der vielen Meldungen im Dauereinsatz. Bei diversen Eingangsmeldungen hätte sich aber vor Ort herausgestellt, dass nichts Verbotenes vorgefallen war. "Offenbar bekundeten viele Anrufende Mühe damit, die geltenden Verbote richtig zu interpretieren", heisst es weiter.

Daneben war die Kantonspolizei über das 1. August-Wochenende bei weiteren Einsätzen stark gefordert. Alleine Kontrollen wegen verdächtigen Feststellungen, medizinische Notfälle oder Fälle ohne strafrechtliche Relevanz, bei denen Bürgerinnen und Bürger Hilfe brauchten sowie Interventionen im zwischenmenschlichen Bereich hätten rund 230 Polizeieinsätze ausgelöst. Hinzu kamen rund 50 Einsätze im Zusammenhang mit gemeldeten Ruhestörungen und zudem wurde im Kanton seit Freitagabend nahezu 20 Mal eingebrochen.

(red/kpsg)

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