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(Symbolfoto: Michael Zanghellini)
Coronavirus
Region|18.05.2020 (Aktualisiert am 18.05.20 16:25)

Kontrollen jederzeit möglich, trotz sporadischer Grenzüberwachung

BREGENZ - Zwei Monate nach der Einführung strikter Reisebeschränkungen werden seit dem Wochenende an Österreichs Grenzen zu Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Liechtenstein nur mehr Stichprobenkontrollen durchgeführt. Die Situation an den Grenzen blieb ruhig.

(Symbolfoto: Michael Zanghellini)

BREGENZ - Zwei Monate nach der Einführung strikter Reisebeschränkungen werden seit dem Wochenende an Österreichs Grenzen zu Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Liechtenstein nur mehr Stichprobenkontrollen durchgeführt. Die Situation an den Grenzen blieb ruhig.

An den Grenzen zu Italien wird weiterhin jedes Fahrzeug kontrolliert. Erlaubt sei gemäss den aktuellen Regelungen des Gesundheitsministeriums, wie auch an den Grenzen zu Deutschland und der Schweiz, eine Einreise nach Österreich nach wie vor nur für Berufspendler, den gewerblichen Verkehr, für Fahrten, die nachweislich einer medizinischen Behandlung dienen, sowie aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis - dazu würden auch Besuche von nahen Verwandten zählen, teilte das Land mit.

In Vorarlberg betonte Exekutiv-Sprecher Rainer Fitz von der Landespolizeidirektion auf APA-Anfrage, dass die Einreise nach Österreich weiter an Kriterien gebunden ist. "Wir haben von systematischen, lückenlosen Kontrollen auf sporadische, stichprobenartige umgestellt", so Fitz.

"Jeder, der die Grenze passiert, muss jederzeit mit einer Kontrolle rechnen"

Rainer Fitz

Sporadisch bedeute, dass nicht nur die Grenzübergänge gewechselt werden, an denen kontrolliert wird, sondern dass auch bei den Kontrollen selbst nicht mehr unbedingt jedes Auto überprüft wird. Dennoch müsse jeder, der die Grenze passiere, jederzeit mit einer Kontrolle rechnen, appellierte Fitz an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Bürger. 

Grenzübertritte seien nur für Arbeitszwecke, den Warenverkehr und bei familiären Angelegenheiten erlaubt. Wer die Grenze trotzdem passiert habe und keinen dieser Gründe glaubhaft machen könne, müsse bei der Heimkehr für zwei Wochen in Quarantäne, warnte Fitz all' jene, die möglicherweise ihr Glück versuchen wollten.

(apa/red)

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