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Region|12.02.2020 (Aktualisiert am 12.02.20 17:41)

Aufs Handy gesehen: Lenker wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

FLAWIL - Das Kreisgericht Wil hat am Mittwoch einen jungen liechtensteinischen Autolenker zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Weil er bei der Fahrt auf der Autobahn am Handy abgelenkt war, fuhr er zwei Männer an, die auf dem Pannenstreifen standen. Beide starben später im Spital.

(Symbolfoto: Shutterstock)

FLAWIL - Das Kreisgericht Wil hat am Mittwoch einen jungen liechtensteinischen Autolenker zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Weil er bei der Fahrt auf der Autobahn am Handy abgelenkt war, fuhr er zwei Männer an, die auf dem Pannenstreifen standen. Beide starben später im Spital.

Der Unfall ereignete sich am 3. April 2019 auf der Autobahn A1 bei Oberbüren SG. Auf dem Pannenstreifen war ein Lieferwagen mit einem defekten Reifen abgestellt. Auf der Fahrbahnseite standen der Fahrer sowie ein Pannenhelfer.

In diesem Moment kam ein auf der Normalspur fahrender heute 24-jähriger Lenker von der Spur ab, prallte mit seinem Fahrzeug in die beiden Männer und verletzte sie schwer. Der 24-jährige Pannenhelfer starb noch am gleichen Tag im Spital, der 49-jährige Fahrer des Lieferwagens zwanzig Tage später.

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(sda)

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