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Je früher junge Menschen einen problematischen Suchtmittelkonsum entwickeln, desto grösser ist das Risiko einer späteren Abhängigkeit. (Symbolfoto: Shutterstock)
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Region|29.01.2020 (Aktualisiert am 29.01.20 10:54)

Missbräuchlicher Alkoholverkauf geht zurück

ST. GALLEN - Die jährlich durchgeführten Testkäufe von Alkohol und Tabak an Jugendliche zeigen einen deutlichen Rückgang der Verstösse. Die Verstossquote bei Alkohol nahm letztes Jahr im Vergleich zu 2018 um 56 Prozent ab, diejenige für Zigaretten um 68 Prozent. Besonders bei mehrfach getesteten Betrieben zeigen die Testverkäufe eine positive Wirkung. Dies teilte die Staatskanzlei St. Gallen in einer Aussendung am Mittwochmorgen mit. 

Je früher junge Menschen einen problematischen Suchtmittelkonsum entwickeln, desto grösser ist das Risiko einer späteren Abhängigkeit. (Symbolfoto: Shutterstock)

ST. GALLEN - Die jährlich durchgeführten Testkäufe von Alkohol und Tabak an Jugendliche zeigen einen deutlichen Rückgang der Verstösse. Die Verstossquote bei Alkohol nahm letztes Jahr im Vergleich zu 2018 um 56 Prozent ab, diejenige für Zigaretten um 68 Prozent. Besonders bei mehrfach getesteten Betrieben zeigen die Testverkäufe eine positive Wirkung. Dies teilte die Staatskanzlei St. Gallen in einer Aussendung am Mittwochmorgen mit. 

Bereits 2018 habe sich ein Rückgang der Verstösse von 32 auf 27 Prozent bei Alkohol und von 26 auf 19 Prozent bei Tabak gezeigt. 2019 hätte diese Tendenz wieder bestätigt werden können: Ein Verstoss bei den Alkoholverkäufen fände nur noch in 12 Prozent der getesteten Betriebe statt. Bei Zigaretten sei die Quote gar auf 6 Prozent zurück gegangen.

Je früher junge Menschen einen problematischen Suchtmittelkonsum entwickeln, desto grösser sei das Risiko einer späteren Abhängigkeit. Testkäufe seien ein kostengünstiges Instrument, um diesem Risiko entgegenzuwirken. 2019 seien insgesamt 465 Testkäufe in 29 Gemeinden durchgeführt worden. Insgesamt beteiligen sich mehr als 50 Prozent aller St.Galler Gemeinden in regelmässigen Abständen an den Monitoring-Testkäufen. Dennoch sei die positive Entwicklung mit Vorsicht zu geniessen, wird Manuel Fischer Leiter der Fachstelle Suchtprävention des Gesundheitsdepartements des Kantons St.Gallen zitiert: «Jedes Jahr werden neue Gemeinden und neue Betriebe getestet. Dies kann unterschiedlich starke Schwankungen in den Ergebnissen zur Folge haben. Längerfristig erhoffen wir uns aber mit der zunehmenden Sensibilisierung eine stete Abnahme der Verstösse.»

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(pd / red)

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