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Beim Brand in der Postautogarage Chur Mitte Januar entstand ein Sachschaden in der Höhe von über 10 Millionen Franken. (Foto: Keystone / Gian Ehrenzeller)
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Region|27.09.2019

Strafverfahren zum Brand in der Churer Postautogarage eingestellt

CHUR - Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat laut Kantonspolizei Graubünden am 26. September das Verfahren zur Abklärung der Ursachen des Brandfalls in der Postautogarage in Chur eingestellt. Das Verfahren war nach dem Brand vom 16. Januar des laufenden Jahres in der Postautogarage, der zu einem Sachschaden von über 10 Millionen Franken führte, angehoben worden. Der Entscheid sei noch nicht rechtskräftig.

Beim Brand in der Postautogarage Chur Mitte Januar entstand ein Sachschaden in der Höhe von über 10 Millionen Franken. (Foto: Keystone / Gian Ehrenzeller)

CHUR - Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat laut Kantonspolizei Graubünden am 26. September das Verfahren zur Abklärung der Ursachen des Brandfalls in der Postautogarage in Chur eingestellt. Das Verfahren war nach dem Brand vom 16. Januar des laufenden Jahres in der Postautogarage, der zu einem Sachschaden von über 10 Millionen Franken führte, angehoben worden. Der Entscheid sei noch nicht rechtskräftig.

Am 16. Januar kam es in der Einstellhalle der PostAuto Schweiz AG in Chur zu einem Brand, der zu einem Sachschaden von über 10 Millionen Franken führte. Der Fahrzeug- und Mobiliarschaden habe sich dabei auf knapp 6,8 Millionen Franken und der Immobilienschaden auf etwa 4 Millionen Franken belaufen.

Der Brand war am Abend des 16. Januar, um circa 20.45 Uhr, in einem in der Garage kurz zuvor abgestellten Postauto ausgebrochen und breitete sich in der Folge trotz des Einsatzes der herbeigerufenen Feuerwehr Chur über die gesamte offene Einstellhalle aus.

Die Staatsanwaltschaft Graubünden eröffnete unmittelbar nach dem Ereignis eine Strafuntersuchung zur Abklärung der Brandursache. Die in Auftrag gegebenen Ermittlungen beinhalteten insbesondere die Befragung diverser beteiligter Personen, die Auswertung massgebender Produktions- und Unterhaltsunterlagen und den Beizug polizeiinterner Brandermittler sowie des Forensischen Instituts Zürich (FOR). Gestützt auf das Untersuchungsergebnis, insbesondere die Schlussfolgerungen des FOR, lag die Brandursache offenbar in einem Kurzschluss an einer Kabelleitung in der Lichtmaschine des genannten Postautos. Dieser technische Defekt sei weder von aussen noch im Rahmen der normalen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten wahrnehmbar gewesen. Zudem sei die durch diesen Defekt ausgelöste Kettenreaktion mit dem Brand als Folge für die mit und an diesem Fahrzeug arbeitenden Personen nicht vorhersehbar. Damit konnte weder einem verantwortlichen Fahrzeugführer noch der mit dem Unterhalt des betreffenden Wagens betrauten Firma ein strafrechtlich relevanter Vorwurf gemacht werden. Schliesslich konnte der technische Defekt auch nicht der Herstellerfirma des fraglichen Postautos beziehungsweise einem bestimmten Mitarbeiter derselben zugerechnet werden. Aus diesem Grund hat die Staatsanwaltschaft Graubünden laut Kantonspolizei das Strafverfahren nunmehr eingestellt. Die Einstellung sei aber noch nicht rechtskräftig.

(red / kapogr)

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