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Region|19.06.2019 (Aktualisiert am 19.06.19 11:17)

Kantonspolizei warnt vor dubiosen Computer-Support-Anrufen

ST. GALLEN Im Kanton St.Gallen haben die Fälle von Delikten in Verbindung mit Computern und Internet laut Kantonspolizei in den letzten Wochen wieder zugenommen. Die Kantonspolizei St.Gallen warne deshalb erneut vor Anrufen von angeblichen Computerfirmen. Das Ziel der Täterschaft sei es, die Kontrolle über den Computer zu übernehmen und dadurch auf die privaten Bankkontos (via E-Banking) zuzugreifen. In den vergangenen Tagen sei es der Täterschaft auf diese Weise gelungen, mehrere zehntausend Franken zu transferieren.   

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ST. GALLEN Im Kanton St.Gallen haben die Fälle von Delikten in Verbindung mit Computern und Internet laut Kantonspolizei in den letzten Wochen wieder zugenommen. Die Kantonspolizei St.Gallen warne deshalb erneut vor Anrufen von angeblichen Computerfirmen. Das Ziel der Täterschaft sei es, die Kontrolle über den Computer zu übernehmen und dadurch auf die privaten Bankkontos (via E-Banking) zuzugreifen. In den vergangenen Tagen sei es der Täterschaft auf diese Weise gelungen, mehrere zehntausend Franken zu transferieren.   

Die Betrüger verstecken sich laut Aussendung der Kantonspolizei hinter einer falschen Identität und würden sich meist als Mitarbeitende des Softwareherstellers Microsoft ausgeben. Unter dem Vorwand, dass das E-Banking und Mailkonto gehackt worden sei, gelinge es ihnen, das Vertrauen der Geschädigten für sich zu gewinnen. Für die Wiederherstellung der Sicherheit verlange der Anrufer die Installation eines Programms, oftmals den TeamViewer (Fernwartungssoftware), auf dem Computer. Damit erschleichen sich die Betrüger die Kontrolle über die Computersteuerung. Noch während dem Telefonat werde beiläufig erwähnt, dass man zur Überprüfung der angeblich geleisteten Arbeit ins E-Banking einsteigen solle, wonach der Täterschaft Tür und Tor für betrügerische Überweisungen offen stünden, die sie durch Ablenkung der Geschädigten im Hintergrund ausführen. Am Ende würden die bereits Geschädigten noch einmal betrogen, indem sie zum Kauf und Freigeben von Wertkarten (zB.. iTunes-Karten) bewegt werden, so die Polizei weiter.

Kein gängiges Vorgehen

Da Microsoft nach wie vor keine solchen Supportanrufe tätigt, sollte diesen Anrufen kein Glaube geschenkt werden. Solche Vorfälle sollten bei der örtlich zuständigen Polizeistation gemeldet werden, mahnt die Kantonspolizei und ergänzt: "Seien Sie allgemein skeptisch, wenn jemand Sie am Telefon unter Druck setzt, einschüchtert oder mit einer angeblichen Hiobsbotschaft überrumpelt."

(pd/red)

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