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(Symbolfoto: SSI)
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Region|18.04.2019 (Aktualisiert am 18.04.19 12:15)

Hunderte Wildtiere auf St. Galler Strassen totgefahren

ST.GALLEN - 421 Füchse, 326 Rehe und 186 Dachse haben im vergangenen Jahr auf St. Galler Strassen und Schienen ihr Leben verloren. Das gab das St. Galler Amt für Natur, Jagd und Fischerei bekannt. 

(Symbolfoto: SSI)

ST.GALLEN - 421 Füchse, 326 Rehe und 186 Dachse haben im vergangenen Jahr auf St. Galler Strassen und Schienen ihr Leben verloren. Das gab das St. Galler Amt für Natur, Jagd und Fischerei bekannt. 

Das St. Galler Amt für Natur, Jagd und Fischerei veröffentlichte am Donnerstag die Jagdstatistik des Kantons. Demnach wurden von Jägern 3374 Rehe, 848 Rothirsche, 567 Gämsen und 91 Steinböcke erlegt. Der Bestand bei den Gämsen sei weiterhin tief, dagegen gebe es immer mehr Rothirsche und Wildschweine, hiess es. Ihr Leben lassen mussten auch zahlreiche Wildtiere auf den Strassen, darunter hunderte von Füchsen, Rehen und Dachse sowie auch sechs Biber. 

Die Wildschweine hätten Schäden an Kulturland von über 61.000 Franken verursacht. Besonders im Grenzgebiet zum Kanton Thurgau, im Toggenburg und im Werdenberg wühlten sie auf Wiesen und Äckern. Weil ihre Tiere von einem Wolf oder Luchs gerissen wurden, erhielten die Besitzer von sechs Schafen eine Wildschadenvergütung von insgesamt 3400 Franken.

(sb)

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