Die Schneefälle der vergangenen zwei Tagen hielten Liechtenstein und die Region auf Trab. (Foto: Nils Vollmar)
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Region|11.01.2019

Heftige Schneefälle zeigen Schattenseite des Winters auf

VADUZ / ST. GALLEN / BREGENZ - Schneefälle halten Liechtenstein und die Region zur Zeit in Atem. Auf den Bergen herrscht eine hohe Lawinengefahr, im Tal sorgt der Schnee für Verkehrsbehinderungen. Das Wetter soll sich nun aber wieder etwas beruhigen.

Die Schneefälle der vergangenen zwei Tagen hielten Liechtenstein und die Region auf Trab. (Foto: Nils Vollmar)

VADUZ / ST. GALLEN / BREGENZ - Schneefälle halten Liechtenstein und die Region zur Zeit in Atem. Auf den Bergen herrscht eine hohe Lawinengefahr, im Tal sorgt der Schnee für Verkehrsbehinderungen. Das Wetter soll sich nun aber wieder etwas beruhigen.

So viele schöne Seiten der Winter auch haben mag, den Menschen hält er auf jeden Fall auf Trab: Die Schneefälle der vergangenen Tage sind mehr Fluch als Segen. Vor allem in Berggebieten hat man momentan sehr mit den Neuschneemassen zu kämpfen. Zwar hob der Liechtensteinische Lawinendiesnt noch am Montagabend die Sperrstufe für das Malbun auf, jedoch sorgten die starken Schneefälle der letzten Tage dafür, dass die Gefahrenstufe wieder erhöht wurde. So herrscht in Liechtenstein sowie grossen Gebieten der Ostschweiz nun wieder Lawinenwarnstufe 4, beziehungsweise Gefahrenstufe «gross». Dies geht aus den neusten Einschätzung des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) hervor. Laut Warnung herrsche an allen Hanglagen oberhalb von 1 800 Meter erhöhte Gefahr. Wintersportler müssen sich deshalb unbedingt innerhalb der gesicherten Pisten bleiben, da die Verhältnisse ausserhalb äusserst kritisch seien. Die aktuelle Lawinengefahr nehme laut SLF erst ab, wenn auch die Schneefälle wieder nachlassen.

Auch in Vorarlberg herrschen laut einer Medienmitteilung der Landespressestelle angespannte Verhältnisse. So habe sich der Einsatzstab des Landes am Donnerstagmittag zu einer Lagebesprechung getroffen. In Vorarlberg gilt zur Zeit ebenfalls Lawinengefahrenstufe 4. Die Schneesituation führt dort sogar dazu, dass die Muttersberg-Seilbahn bei Bludenz am kommenden Wochenende vorläufig seinen Betrieb einstellt. Nicht aber wegen zu wenig, sondern zu viel Schnees.

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Hinter der Plus-Schranke erfahren Sie, wie sich die Schneefälle auf die Verkehrslage im Fürstentum und dem Kanton St. Gallen ausgewirkt haben.
(mw)

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