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Politik
Region|22.09.2022 (Aktualisiert am 22.09.22 17:03)

Stadt Feldkirch setzt weitere Energiesparmassnahmen um

FELDKIRCH - Im Einklang mit den Empfehlungen von Gemeindeverband und Land Vorarlberg hat die Stadt Feldkirch in den vergangenen Wochen ihr Energiesparpotenzial analysiert und einen Energiesparplan erarbeitet. Dieser soll laut Aussendung der Stadt nun umgesetzt werden, um nach der vieldiskutierten Abschaltung der historischen Beleuchtung nun auch das noch vorhandene Energiesparpotenzial auszuschöpfen.

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FELDKIRCH - Im Einklang mit den Empfehlungen von Gemeindeverband und Land Vorarlberg hat die Stadt Feldkirch in den vergangenen Wochen ihr Energiesparpotenzial analysiert und einen Energiesparplan erarbeitet. Dieser soll laut Aussendung der Stadt nun umgesetzt werden, um nach der vieldiskutierten Abschaltung der historischen Beleuchtung nun auch das noch vorhandene Energiesparpotenzial auszuschöpfen.

„Wir sind als e5-Gemeinde zwar seit rund 15 Jahren bereits gut aufgestellt, was das Energiesparen anbelangt, aber der neu eingerichtete Energiekrisenstab und ein eigenes Energiespar-Projektteam haben dennoch weitere Massnahmen identifiziert“, wird Bürgermeister Wolfgang Matt in der Aussendung zitiert. Dazu gehöre beispielsweise, dass die Vorlauftemperatur der Heizung in städtischen Gebäuden je nach Möglichkeit um 2-3 Grad gesenkt wird. Dabei werde aber darauf geachtet, dass die Normtemperaturen in allen Bereichen eingehalten werden. Hilfreich sei in diesem Zusammenhang auch die Energiebuchhaltung, die die Stadt Feldkirch bereits seit vielen Jahren führt und die den Energieverbrauch der Gebäude detailliert ausweist. Zudem würden auch die Betriebszeiten der Heizungen angepasst. „In den Abendstunden und am Wochenende wird zukünftig weniger geheizt“, so Christina Connert, Abteilungsleiterin Fachbereich Energie Stadt Feldkirch.

Bewusstsein schaffen

Ein wichtiger Punkt sei auch die Bewusstseinsarbeit bei den Mitarbeitenden. Sie werden laut Stadt Feldkirch vermehrt dazu angehalten, Standby-Geräte auszuschalten oder Drucker nur bei Bedarf einzuschalten. Auch auf zusätzliche Heizquellen sollen die Mitarbeitenden zukünftig verzichten, denn diese sind in den städtischen Büros nicht mehr erlaubt.

Doch nicht überall gibt es weiteres Einsparungspotenzial. So seien beispielsweise die öffentlichen Beleuchtungen auf den Gemeindestrassen, für die die Stadt zuständig ist, bereits weitestgehend auf LED umgerüstet. Aktuell ist die Stadt aber mit dem Land Vorarlberg in Gesprächen, um das hohe Einsparpotenzial der Beleuchtung an Landesstrassen auszuschöpfen. Bei der Weihnachtsbeleuchtung, die ebenfalls zum grössten Teil bereits aus LED-Leuchten besteht, werde hingegen die tägliche Betriebszeit reduziert. Deshalb werde dieses Jahr im Advent die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt bereits um 22 Uhr abgeschaltet.

(pd/red)

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