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Im Kanton St. Gallen gilt am Samstag eine Maskenpflicht für Angestellte von Gastrobetrieben. (Symbolfoto: Shutterstock)
Coronavirus
Region|16.10.2020 (Aktualisiert am 16.10.20 20:04)

St. Gallen: Sitzpflicht, Tanzverbot und Maskenpflicht für Personal

ST. GALLEN - Die St. Galler Regierung führt am Samstag dort neue Schutzmassnahmen ein wo sich derzeit am meisten Personen anstecken. Und war bei privaten Veranstaltungen, in Bars und Clubs. Dies teilt die Staatskanzlei mit. So gelte vorläufig bis am 31. Dezember: In Clubs, Bars und Konzertlokalen darf nur noch im Sitzen konsumiert werden und tanzen ist verboten. Eine Maskenpflicht gelte bei Veranstaltungen mit über 30 Personen sowie generell für das Gastropersonal.

Im Kanton St. Gallen gilt am Samstag eine Maskenpflicht für Angestellte von Gastrobetrieben. (Symbolfoto: Shutterstock)

ST. GALLEN - Die St. Galler Regierung führt am Samstag dort neue Schutzmassnahmen ein wo sich derzeit am meisten Personen anstecken. Und war bei privaten Veranstaltungen, in Bars und Clubs. Dies teilt die Staatskanzlei mit. So gelte vorläufig bis am 31. Dezember: In Clubs, Bars und Konzertlokalen darf nur noch im Sitzen konsumiert werden und tanzen ist verboten. Eine Maskenpflicht gelte bei Veranstaltungen mit über 30 Personen sowie generell für das Gastropersonal.

Diese Einschränkungen habe die Kantonsregierung an einer ausserordentlichen Sitzung am Freitag und in Koordination mit den umliegenden Kantonen beschlossen. Sie wolle damit sicherstellen, dass für alle Personen, die wegen einer Infektion mit dem Coronavirus medizinische Betreuung in einem Spital benötigen, auch genügend freie Betten bereitstehen. Gleichzeitig möchte sie gemäss Mitteilung nur dort das öffentliche Leben einschränken, wo sich der-zeit viele Menschen mit dem Coronavirus anstecken – und zudem nur solche Einschränkungen beschliessen, die aus medizinischer Sicht eine Verbesserung der Lage versprechen.

Selbstverantwortung als Schlüsselmassnahme

Die Daten aus dem Contact Tracing zeigten, dass viele Ansteckungen derzeit im privaten Rahmen geschehen. So zum Beispiel beim Abendessen mit der Familie, bei Vereinsanlässen oder beim Apéro mit Freunden.

Weil gerade Veranstaltungen ein hohes Ansteckungsrisiko bergen, habe die Regierung in diesem Bereich gezielte Einschränkungen beschlossen. So müssen neu bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen ab 30 Personen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Maske tragen. Die Maskenpflicht gilt auch für Gruppen unter 30 Personen, wenn die Abstandsvorgaben nicht eingehalten werden können. Diese Regelung betrifft nicht die Schulen.

Tanzverbot in Clubs und Bars

Das Tanzverbot gilt in öffentlichen Räumlichkeiten und Betrieben sowie an öffentlichen Veranstaltungen, insbesondere für das Tanzen in Clubs, Diskotheken, Tanzlokalen, Salsaclubs und Bars. Weiterhin erlaubt bleibe das Tanzen in Fitnessstudios, Sportvereinen, Tanzschulen und ähnlichen öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben, wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann. Ebenfalls erlaubt seien professionelle Tanzdarbietungen im Rahmen von Veranstaltungen sowie Proben hierfür.

Gleichzeitig müssen Gäste in Clubs und Bars ihre Getränke und das Essen im Sitzen konsumieren. Damit wolle die Kantonsregierung verhindern, dass in Bars und Clubs die Leute enge und zahlreiche Kontakte haben.
Mit dieser Einschränkung können Bars und Clubs ihre Gäste gleich wie in Restaurants empfangen. Um eine Gleichbehandlung aller Gastrobetriebe zu garantieren, sei deshalb die Allgemeinverfügung vom 25. September nicht mehr gültig. Bars und Clubs müssten daher die ausführlichen Kontaktdaten ihrer Gäste nicht mehr aufnehmen und kontrollieren. Es genüge die Erfassung der Kontaktdaten einer Person pro Tisch.

Für das Personal in der Gastronomie bestehe ein erhöhtes Ansteckungsrisiko, weil es über mehrere Stunden mit sehr vielen Leuten in engeren Kontakt kommt. Um das Personal zu schützen und zudem eine Verbreitung des Coronavirus durch das Personal zu verhindern, muss das Personal in der Gastronomie gemäss Aussendung neu eine Gesichtsmaske tragen. Gesichtsvisiere seien verboten.

Die Massnahmen im Gastronomiebereich gelten als Ergänzung und teilweise Verschärfung zu den bestehenden Schutzkonzepten, die ihre Gültigkeit behalten.

(red / pd)

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