Ab Samstag gilt im Kanton Graubünden eine Maskenpflicht in öffentlichen Räumen - darunter also auch in Gastronomiebetrieben. (Symbolfoto: Shutterstock)
Coronavirus
Region|16.10.2020 (Aktualisiert am 16.10.20 19:44)

Graubünden führt Maskenpflicht in öffentlichen Räumen ein

CHUR - Im Kanton Graubünden muss ab Samstag in den öffentlich zugänglichen Räumen eine Maske als Schutz vor einer Coronavirus-Ansteckung getragen werden. Bei Widerhandlungen gegen die zwei Monate dauernde Anordnung drohe eine Busse.

Ab Samstag gilt im Kanton Graubünden eine Maskenpflicht in öffentlichen Räumen - darunter also auch in Gastronomiebetrieben. (Symbolfoto: Shutterstock)

CHUR - Im Kanton Graubünden muss ab Samstag in den öffentlich zugänglichen Räumen eine Maske als Schutz vor einer Coronavirus-Ansteckung getragen werden. Bei Widerhandlungen gegen die zwei Monate dauernde Anordnung drohe eine Busse.

Gemäss den am Freitag im Kantonsamtsblatt veröffentlichen Angaben müssen Masken unter anderem in Geschäften, Einkaufszentren, Poststellen, Museen, in Gotteshäusern, auf Bahnhöfen und in Gastronomiebetrieben getragen werden. Von der Maskenpflicht ausgenommen hat die Kantonsregierung Kinder unter 12 Jahren.

An den öffentlichen und privaten Volksschulen gilt für alle Erwachsenen eine Maskenpflicht, ausgenommen in Unterrichtsräumen. Sollte allerdings im Unterricht der Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen Lehrpersonen und Schülern nicht eingehalten werden, müssen Masken aufgesetzt werden. Zuständig für die Kontrollen sind die Gemeinden.

Sitzpflicht in Gastronomiebetrieben

Nach Angaben der Kantonsregierung wurde die Maskentragpflicht bis zum 15. Dezember erlassen. Die Kantonsregierung empfiehlt, auch ausserhalb der öffentlich zugänglichen Innenräume eine Schutzmaske zu tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Als weitere Massnahme ordnete die Regierung eine Sitzpflicht in Gastronomiebetrieben an.

In Graubünden steckten sich in den letzten zwei Wochen durchschnittlich 126 Personen mit dem Coronavirus an. Das sind so viele wie zuletzt im vergangenen März.

(red / sda)

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