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Politik
Region|11.01.2021 (Aktualisiert am 11.01.21 12:49)

Frühe Förderung: Umsetzung noch nicht überall gleich weit

ST. GALLEN - Im Kanton St. Gallen soll weiterhin auf die Frühe Förderung gesetzt werden. Die erste Etappe ist 2020 ausgelaufen. Zu den neuen Schwerpunkten gehört die Zugänglichkeit von Angeboten im ganzen Kanton.

Im Kanton St. Gallen sind in den vergangenen Jahren unter dem Titel "Frühe Förderung" unter anderem Familienzentren oder auch sogenannte "Femme-Tische" aufgebaut worden. Weiterbildungen für Eltern und Fachpersonen wurden intensiviert. In allen Gemeinden gibt es eine Kontaktperson, die kommunale Aktivitäten koordiniert. Eines der Ziele der Strategie ist die möglichst frühe Förderung der Sprachentwicklung von Kindern.
Die erste Etappe ist 2020 ausgelaufen. Die Auswertung, für die eine externe Firma zuständig war, habe für den Kanton die Vorteile der geteilten Zuständigkeit auf drei Departemente "klar unterstrichen", teilte der Kanton am Montag mit. In den Ausführungen dazu steht aber auch: "Als Herausforderung gilt der Umgang mit den beschränkten personellen Ressourcen."

Gelder aus dem Lotteriefonds

Zentral sei, dass alle Familien im Kanton möglichst gleichwertige Chancen für einen Zugang zu den Grundangeboten hätten, heisst es in der Bilanz. Der Aufbau von Familienzentren sei aber noch nicht an allen Orten abgeschlossen. Ein weiterführendes Engagement des Kantons "mit einer Anschubfinanzierung im Rahmen eines Lotteriefonds-Kredits" mache Sinn.

Zu den Schwerpunkten der Strategie Frühe Förderung bis 2026 gehört denn auch die Zugänglichkeit der Angebote. Damit werde ein Beitrag für die Chancengleichheit gewährleistet. Konzepte und Massnahmen von der Vorgängerstrategie werden übernommen.

Über die Auswertung der bisherigen Anstrengungen und zu den Zielen der Fortsetzung läuft nun noch bis zum 21. Februar eine Vernehmlassung. Nach der Auswertung der Stellungnahmen gibt es einen Bericht an den Kantonsrat.

(sda)

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