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von links: Hedy-Marie Ospelt, Verwaltungsratspräsident Alexander Ospelt, Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni, Head of Marketing Philipp Ospelt. (Foto: ZVG)
Wirtschaft
Liechtenstein|24.06.2021 (Aktualisiert am 24.06.21 11:03)

Schweizer Brotaufstrich Le Parfait wird liechtensteinisch

BENDERN - Die Ospelt Gruppe aus Bendern ist neue Inhaberin und Herstellerin des bekannten Brotaufstrichs Le Parfait. 14 Monate nach Abschluss des Übernahmevertrags mit Nestlé Schweiz startete die Produktion in Liechtenstein. Wie Malbuner gehöre auch Le Parfait zu den bekanntesten Markenprodukten der Schweiz, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung mit.

von links: Hedy-Marie Ospelt, Verwaltungsratspräsident Alexander Ospelt, Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni, Head of Marketing Philipp Ospelt. (Foto: ZVG)

BENDERN - Die Ospelt Gruppe aus Bendern ist neue Inhaberin und Herstellerin des bekannten Brotaufstrichs Le Parfait. 14 Monate nach Abschluss des Übernahmevertrags mit Nestlé Schweiz startete die Produktion in Liechtenstein. Wie Malbuner gehöre auch Le Parfait zu den bekanntesten Markenprodukten der Schweiz, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Le Parfait wurde vor 70 Jahren von Claude Blancpain aus Fribourg entwickelt. Als seine Frau zu Silvester 1950 den Brotaufstrich erstmals kosten durfte, solle sie aus Begeisterung "C’est parfait" gerufen haben. Damit war die neue Marke geboren. Der Siegeszug schritt rasch voran. Aus Konserven wurden Tuben, zum Original gesellten sich neue Rezepturen. Ab den 1970er-Jahren produzierte die inzwischen schweizweit bekannte Marke Le Parfait Nestlè Schweiz. Das Sortiment umfasst heute Le Parfait Original, Original Léger, Poulet, Thon und Vegetal.

Ende 2019 sei schliesslich die Ospelt Gruppe mit Nestlé Schweiz in Kontakt getreten. Dabei sei es um die Übernahme von Le Parfait gegangen. "Le Parfait passt neben Malbuner perfekt zu unserem Unternehmen. Wir sehen in der Marke noch weiteres Potenzial, das entwickelt werden will", wie Verwaltungsratspräsident Alexander Ospelt in der Aussendung zitiert wird. Ospelt und und Nestlé konnten sich auf einen Kauf der Marke einigen. Investitionen im zweistelligen Millionenbereich seien notwendig gewesen. 

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(red/pd)

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