(Symbolfoto: SSI)
Coronavirus
Liechtenstein|01.04.2021 (Aktualisiert am 01.04.21 16:35)

Erste Schätzung: BIP bricht im Coronajahr gravierend ein

VADUZ - Gemäss Schätzmodell des Liechtenstein-Instituts betrug die Wachstumsrate des realen, sprich preisbereinigten, Bruttoinlandsproduktes (BIP) Liechtensteins im vergangenen Jahr -5,7 Prozent.

(Symbolfoto: SSI)

VADUZ - Gemäss Schätzmodell des Liechtenstein-Instituts betrug die Wachstumsrate des realen, sprich preisbereinigten, Bruttoinlandsproduktes (BIP) Liechtensteins im vergangenen Jahr -5,7 Prozent.

Das nominale BIP Liechtensteins belief sich 2020 im Schätzmodell auf 6,224 Mia. Franken. Gegenüber der für das Jahr 2019 vom Amt für Statistik per 5.3.2021 ausgewiesenen Schätzrechnung des nominalen BIP ergab sich 2020 somit eine geschätzte nominale BIP-Wachstumsrate von -6.3 Prozent.

Wie das Liechtenstein-Institut weiter mitteilte, kam es im vergangenen Jahr in einigen Bereichen der allgemeinen Dienstleistungen und in der Exportindustrie zu starken Einbrüchen, während der Finanzdienstleistungssektor bislang relativ gut durch die Coronakrise gekommen ist, "Der BIP-Rückgang Liechtensteins 2020 war laut BIP-Schätzmodell gravierend, aber weniger stark wie in der Finanzkrise 2008/09 und etwa gleich wie 1975 während der Ölkrise", schreibt das Liechtenstein-Institut.

(pd/ hf)

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