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Das AVW erkannte in den vergangenen sechs Monaten einen Rückgang der Anträge auf Covid-19-Taggelder. Die Zahl der offenen Stellen hat sich im gleichen Zeitraum aber erhöht. (Symbolfoto: Shutterstock)
Wirtschaft
Liechtenstein|08.01.2021 (Aktualisiert am 08.01.21 09:50)

Arbeitsmarkt blieb im Dezember relativ stabil

VADUZ - Im Dezember waren in Liechtenstein 370 Arbeitslose gemeldet. Damit waren es zwar neun Personen mehr als im Vormonat, aber die Arbeitslosenquote blieb mit 1,8 Prozent unverändert. Dies teilt das Amt für Volkswirtschaft (AVW) in einer Aussendung mit. Gegenüber dem Vorjahresmonat habe sich die Arbeitslosigkeit um 94 Personen erhöht. Im Vergleich stieg die Arbeitslosenquote damit also um 0,4 Prozent.

Das AVW erkannte in den vergangenen sechs Monaten einen Rückgang der Anträge auf Covid-19-Taggelder. Die Zahl der offenen Stellen hat sich im gleichen Zeitraum aber erhöht. (Symbolfoto: Shutterstock)

VADUZ - Im Dezember waren in Liechtenstein 370 Arbeitslose gemeldet. Damit waren es zwar neun Personen mehr als im Vormonat, aber die Arbeitslosenquote blieb mit 1,8 Prozent unverändert. Dies teilt das Amt für Volkswirtschaft (AVW) in einer Aussendung mit. Gegenüber dem Vorjahresmonat habe sich die Arbeitslosigkeit um 94 Personen erhöht. Im Vergleich stieg die Arbeitslosenquote damit also um 0,4 Prozent.

Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) verringerte sich gemäss Mitteilung um 3 Personen (minus 8,6 Prozent) auf 32. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspreche dies einer Abnahme um 2 Personen (minus 5,9 Prozent). Die Quote der Jugendarbeitslosigkeit liege bei 1,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich diese um 0,1 Prozent.

In der älteren Altersklasse, sprich 25 bis 49 Jahre, erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 8 Personen, was einem Plus von 3,7 Prozent entspricht. Die Quote liege damit bei 2,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es damit also 51 Personen (29,3 Prozent) mehr.

In der Altersklasse 50plus habe sich die Arbeitslosigkeit um vier Personen auf 113 erhöht. Dies ist ein Plus von 3,7 Prozent. Damit liege die Quote bei 1,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspreche dies einer Erhöhung um 45 Personen, also 66,2 Prozent.

Leichtes Plus bei Personen im Zwischenverdienst

Gemäss Mitteilung waren Ende Dezember 111 Personen im Zwischenverdienst tätig. Damit habe sich die Zahl gegenüber dem Vormonat um fünf erhöht, was einem Zuwachs von 4,7 Prozent entspreche. Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien es damit 14 Personen oder 14,4 Prozent mehr gewesen. Als Zwischenverdienst gilt jedes Einkommen aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbstätigkeit, wodurch auch der Bezug von Arbeitslosentaggeldern ausgesetzt wird oder geringer ausfällt.

Zu- und Abgänge beim Arbeitsmarktservice

Die Anzahl der Zugänge beim Arbeitsmarktservice (AMS FL) im Berichtsmonat betrage 82 Personen. Dies entspreche einem Anstieg von 22 Personen respektive 36,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat. 62 Personen verliessen den AMS FL im selben Zeitraum. Im Vormonat waren es gemäss Mitteilung noch zehn Personen mehr.

Die Zahl der beim AMS FL gemeldeten offenen Stellen liegt bei 864. Im November seien es noch 786 gewesen. Damit gab es im Dezember 9,9 Prozent mehr offene Stellen als noch im Vormonat. Im Vergleich zum Dezember 2019 waren es jedoch fünf Stellen weniger.

Arbeitslosigkeit geht leicht zurück

Die Arbeitslosenquote bewegte sich nach dem Anstieg ab April bis Oktober stabil im Bereich von 1,9 bis 2,1 Prozent. Ab November habe sich die Quote auf 1,8 Prozent reduziert. Die durchschnittliche Jahresquote betrage 1,9 Prozent.

Im Berichtsmonat hätten zudem 860 Betriebe wegen der Coronapandemie Anspruch auf Kurzarbeit angemeldet. Zwölf Betriebe hätten überdies Anspruch auf Entschädigung wegen witterungsbedingter Kurzarbeit angemeldet. Im Vergleich zu den bewilligten Covid-19-Anträgen habe das AVW in den vergangenen sechs Monaten einen kontinuierlichen Rückgang bei den Abrechnungen festgestellt.

(red / pd)

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