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Wirtschaft
Liechtenstein|25.09.2020 (Aktualisiert am 25.09.20 09:57)

COVID-19 hinterlässt bei Hilti weniger Spuren, als befürchtet

SCHAAN – Nach einer deutlichen Abschwächung des Geschäfts infolge der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie zeigen sich erste Anzeichen einer Erholung. Der Gesamtumsatz sank für den Zeitraum von Januar bis August 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 12,3 Prozent auf 3426 Mio. Franken und um 7,3 Prozent in Lokalwährungen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

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SCHAAN – Nach einer deutlichen Abschwächung des Geschäfts infolge der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie zeigen sich erste Anzeichen einer Erholung. Der Gesamtumsatz sank für den Zeitraum von Januar bis August 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 12,3 Prozent auf 3426 Mio. Franken und um 7,3 Prozent in Lokalwährungen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

«Nach einem beispiellosen Einbruch unseres Geschäfts während des Lockdowns im Frühjahr haben sich unsere Zahlen seit Juni Schritt für Schritt erholt. Damit kommen wir besser durch die Krise als ursprünglich befürchtet, allerdings mit sehr grossen regionalen Unterschieden. Dies stimmt uns verhalten positiv, wenn auch die Krise mitnichten vorbei ist und die Unsicherheit hoch bleibt»,  wird Christoph Loos, CEO der Hilti Gruppe, in einer Aussendung zitiert.

Während der Jahresstart noch gut verlief, kam es im Februar zu einem starken Einbruch des Geschäftsgangs in Nordasien und ab Mitte März zeigte sich in allen Märkten ein deutlicher Abwärtstrend. Nach dem Tiefpunkt im 2. Quartal setzte eine schrittweise Erholung ein. Von Januar bis August sank der Gesamtumsatz um 12,3 Prozent auf 3426 Mio. Franken. Der Gewinn ging im Vorjahresvergleich um 13,9 Prozent auf 314 Mio. Franken zurück. Das Ergebnis wird auch von der starken Aufwertung des Schweizer Frankens belastet. Der negative Umrechnungseffekt beläuft sich für den Zeitraum von Januar bis August auf rund 5 Prozentpunkte beim Umsatz.

Regionale Geschäftsentwicklung stark abhängig von Intensität des Lockdowns

Wie die Hilti AG weiter mitteilt, stehen die regionalen Umsatzentwicklungen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Intensität des Lockdowns: Während die Baubranche etwa im Mittelmeerraum oder einigen asiatischen Märkten wie Indien und Singapur mit massiven Einschränkungen konfrontiert war, sanken die Umsätze in Nordasien, Nordamerika und dem restlichen Europa weniger stark, da dort die Bauaktivitäten weitestgehend fortgeführt werden konnten. 

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(hf/pd)

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