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«Die aktuelle Stimmungslage in der Branche ist wie auch in unserem Betrieb sehr gedrückt», verdeutlicht Yannick Oberhofer im Gespräch mit dem «Volksblatt». (Foto: Paul Trummer)
Wirtschaft
Liechtenstein|02.09.2020

«Das Reisen wird sich ein Stück weit neu erfinden müssen»

VADUZ - Reisen war einmal beinahe selbstverständlich. Doch die Pandemie stellt Reisebranche und Tourismus vor existenzielle Herausforderungen, wie Yannick Oberhofer, Inhaber und Geschäftsführer von Jojo-Reisen in Vaduz, im Gespräch deutlich macht.

«Die aktuelle Stimmungslage in der Branche ist wie auch in unserem Betrieb sehr gedrückt», verdeutlicht Yannick Oberhofer im Gespräch mit dem «Volksblatt». (Foto: Paul Trummer)

VADUZ - Reisen war einmal beinahe selbstverständlich. Doch die Pandemie stellt Reisebranche und Tourismus vor existenzielle Herausforderungen, wie Yannick Oberhofer, Inhaber und Geschäftsführer von Jojo-Reisen in Vaduz, im Gespräch deutlich macht.

«Diese Arbeit ist alles andere als erfreulich und zerrt am Gemüt.»

Yannick Oberhofer, Inhaber und Geschäftsführer von Jojo-Reisen in Vaduz

«Volksblatt»: Vielleicht zuerst ganz allgemein gefragt: Die Reisebranche gehört zu den Branchen, die von der Coronakrise am härtesten getroffen ist: Wie ist die allgemeine Stimmungslage derzeit?

Yannick Oberhofer: Die aktuelle Stimmungslage in der Branche ist wie auch in unserem Betrieb sehr gedrückt. Unsere derzeitige Arbeit besteht in erster Linie darin, für längst gebuchte, kurz bevorstehende, aber nicht durchführbare Reisen Lösungen mit unseren geschätzten Kundinnen und Kunden zu finden. Falls sich die Reise nicht auf einen anderen Zeitraum umbuchen lässt, oder dies nicht gewünscht wird, müssen wir stornieren. Diese Arbeit ist alles andere als erfreulich und zerrt am Gemüt. Hinzu kommt, dass auch wir in der Ungewissheit leben, ob und wann weltweites Reisen wieder wie zuvor gewohnt möglich sein wird und wann die Nachfrage wieder steigen wird.

«Im Moment überwiegt sicherlich die Unsicherheit und die Frage, warum man sich «unnötigerweise» in eine vielleicht missliche Lage begeben sollte.»

Yannick Oberhofer, Inhaber und Geschäftsführer von Jojo-Reisen in Vaduz
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(hf)

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