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Die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben die Wirtschaft teils hart getroffen. (Symbolfoto: Michael Zanghellini)
Coronavirus
Liechtenstein|26.06.2020 (Aktualisiert am 26.06.20 16:34)

Gemeinden wollen Härtefällen durch die Coronakrise helfen

VADUZ - Unternehmen, die von der Coronakrise getroffen sind, aber durch das Raster der vom Staat lancierten Hilfspakete fallen, können Hoffnung schöpfen: Die Liechtensteiner Gemeinden wollen diese Härtefälle individuell unterstützen. Das hat die Vorsteherkonferenz beschlossen.

Die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben die Wirtschaft teils hart getroffen. (Symbolfoto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Unternehmen, die von der Coronakrise getroffen sind, aber durch das Raster der vom Staat lancierten Hilfspakete fallen, können Hoffnung schöpfen: Die Liechtensteiner Gemeinden wollen diese Härtefälle individuell unterstützen. Das hat die Vorsteherkonferenz beschlossen.

Zahlreiche Unternehmen in den Liechtensteiner Gemeinden stehen wegen der Coronakrise vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Sehr viele Unternehmungen erhalten bereits heute Unterstützungen aus den von der Regierung zusammen mit den Gemeinden gesetzten Massnahmen. "Einzelne Bereiche können jedoch nicht oder nur teilweise von den finanziellen Unterstützungen profitieren", heisst es in einer Mitteilung der Vorsteherkonferenz vom Freitag.

Diese Unternehmungen, welche durch den sogenannten „Raster“ fallen, könnten sich zu einer Einzelfallprüfung an die jeweilige Gemeindevorstehung wenden, heisst es weiter.

Insbesondere Hotels, Fitnesscenter, die Event-Branche aber auch Geschäfte, welche von einem funktionierenden Tourismus und auf Gäste aus dem Ausland angewiesen sind, bekunden laut Mitteilung trotz der Öffnung grosse Schwierigkeiten wieder in einen Normalbetrieb zu gelangen.

Nachdem davon ausgegangen werden könne, dass sich die Situation im internationalen Tourismus noch länger nicht normalisieren, sowie auch die Zurückhaltung der Einheimischen im Konsum andauern wird, unterbreiten die Gemeinden Unterstützungsangebote.

Übergang in den Normalbetrieb

In der Übergangsphase in den Normalbetrieb soll den Unternehmen dabei geholfen werden, die derzeitige Situation zu überstehen.

"Die Unterstützungen richten sich an Unternehmen, die aufgrund ihrer speziellen Lage nicht oder nur ungenügend durch das Land unterstützt werden konnten – beispielsweise, weil sie erst vor kurzem gegründet wurden oder aufgrund ihrer speziellen Situation keinen oder einen gekürzten Betriebskostenzuschuss erhalten haben", heisst es in der Mitteilung.

Vorgaben und Voraussetzungen

  • Nachweis über die Beantragung sämtlicher Hilfen des Landes
  • Vorlage der Jahresrechnung und anderer Dokumente, die belegen, dass ein Weiterbestand durch die Unterstützung der Gemeinde möglich ist
  • Nachweis, dass nach der Normalisierung der Lage ein Weiterbestand ohne Zuschüsse möglich ist.

Und so funktionierts:

Die Anträge sind zusammen mit den Jahresrechnungen sowie den Rückmeldungen des Landes bei der jeweiligen Gemeindevorstehung einzureichen. Daraufhin erfolgt ein persönliches Gespräch mit dem Antragssteller.

Allfällige Unterstützungen der Gemeinde orientieren sich an den Leistungen des Landes, wobei die finanziellen Mittel aus den Beiträgen der Gemeinden an das Hilfspaket verwendet werden.

(red/pd)

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