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Wirtschaft
Liechtenstein|08.04.2020 (Aktualisiert am 08.04.20 13:38)

Radio L mit 278 000 Franken Verlust und Zuversicht

SCHAAN - Der Liechtensteinische Rundfunk musste das Jahr 2019 mit einem deutlichen Verlust abschliessen. Dies sei jedoch Sonderfaktoren im Rahmen der Neuaufstellung des Landessenders geschuldet. Trotz allem blicken die Verantwortlichen mit Zuversicht in die Zukunft.

(Foto: Michael Zanghellini

SCHAAN - Der Liechtensteinische Rundfunk musste das Jahr 2019 mit einem deutlichen Verlust abschliessen. Dies sei jedoch Sonderfaktoren im Rahmen der Neuaufstellung des Landessenders geschuldet. Trotz allem blicken die Verantwortlichen mit Zuversicht in die Zukunft.

Im vergangenen Jahr wurden wichtige Weichen für die finanzielle Stabilität des Landessenders gestellt, betont der LRF in seiner Aussendung. Die in diesem Zusammenhang notwendigen Korrekturen hatten jedoch zur Folge, dass das Ergebnis 2019 negativ ausfiel: Mit 278 000 Franken Verlust sogar deutlich. Gleichzeitig habe man damit aber sämtliche noch offenen Punkte erledigen können, sodass die neuen Verantwortlichen nun von einer stabilen Basis aus für die Zukunft des Radios arbeiten könnten, versichern diese.

Finanzergebnis geprägt von Sondereffekten

Das unterm Strich ein solches Minus bleibt, sei vor allem den durch die Konsolidierung entstandenen Sondereffekten geschuldet. Wird der Verlust von 278 000 Franken um diese bereinigt, ergebe sich laut Aussendung des Rundfunks ein beinahe ausgeglichenes Ergebnis (- 9000 Franken).

Die Sonderfaktoren seien dabei eine "Folge der Aufarbeitung der Vergangenheit". Dabei fallen laut Verantwortlichen insbesondere zwei Faktoren ins Gewicht: Zum einen wurden im Rahmen der Investitionen in die technische Infrastruktur und des Umzugs in die neuen Räumlichkeiten die bislang vorhandenen Sachanlagen einer eingehenden Neubewertung unterzogen. Was zu einem Sonderabschreibungsbedarf von 193 000 Franken führte. Dieser Abschreibungsbedarf und der daraus resultierende Buchverlust - in damals noch unbestimmter Höhe - sei dem Landtag bereits im Investitionsantrag vom Herbst 2018 angekündigt worden. Zum anderen mussten laut Aussendung neue bzw. nachzuholende Abgrenzungen in Höhe von 66 000 Franken vorgenommen werden, damit Umsätze und Aufwände in der richtigen Periode aufscheinen. Etwas, das in den vorangegangen Jahren nicht korrekt durchgeführt wurde.

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(sa/pd)

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