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(Symbolfoto: FotoDuets / Shutterstock.com)
Coronavirus
Liechtenstein|26.03.2020 (Aktualisiert am 26.03.20 17:41)

Sonntags- und Nachtfahrverbot in Liechtenstein teils aufgehoben

VADUZ - Zur Gewährleistung der Wirtschaftliche Landesversorgung (WL) und zur Sicherstellung von Lieferketten in Zeiten der Coronavirus-Pandemie haben die Regierung und das Amt für Strassenverkehr beschlossen mehrer strassenverkehrsrechtlichen Vorschriften vorläufig anzupassen bzw. aufzuheben. Konkret gehe es hier laut Aussendung der Regierung um die Nutzung des ursprünglichen Gesamtgewichts für Schwerfahrzeuge, das Sonntags- und Nachtfahrverbot für Schwerfahrzeuge und die Lenk- und Ruhezeiten von Berufschauffeuren.

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VADUZ - Zur Gewährleistung der Wirtschaftliche Landesversorgung (WL) und zur Sicherstellung von Lieferketten in Zeiten der Coronavirus-Pandemie haben die Regierung und das Amt für Strassenverkehr beschlossen mehrer strassenverkehrsrechtlichen Vorschriften vorläufig anzupassen bzw. aufzuheben. Konkret gehe es hier laut Aussendung der Regierung um die Nutzung des ursprünglichen Gesamtgewichts für Schwerfahrzeuge, das Sonntags- und Nachtfahrverbot für Schwerfahrzeuge und die Lenk- und Ruhezeiten von Berufschauffeuren.

Wie das Amt für Strassenverkehr (ASV) mitteilt, gelten für Fahrten zur wirtschaftlichen Landesversorgung nun auch in Liechtenstein die vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) angeordneten Erleichterungen in Bezug auf das zulässige Gesamtgewicht schwerer Motorwagen und die Lenk- und Ruhezeiten von Berufschauffeuren.

Ebenfalls sind Fahrten zum Transport versorgungsrelevanter Güter (einschliesslich Güter des täglichen Bedarfs) bis auf Weiteres vom Sonntags- und Nachtfahrverbot ausgenommen.

Das ASV wird die Massnahmen ganz oder teilweise vorher aufheben, sobald sie nicht mehr nötig sind, oder verlängert sie bei Bedarf. Dabei wird es die aktuelle Entwicklung der Coronakrise sowie die Zeit, die benötigt wird, um den Normalzustand in der Versorgungslage wiederherzustellen, berücksichtigen, unterstreicht es in der Aussendung. Das ASV will zu gegebener Zeit entsprechend informieren. 

Notwendig sind diese Massnahmen laut Amt für Strassenverkehr aufgrund folgender Tatsachen und Entwicklungen:

  • Die Nachfrage bei den Detailhändlern nach versorgungsrelevanten Gütern des täglichen Bedarfs. Diese ist aufgrund der aktuellen Situation stark angestiegen. Um die erhöhte Nachfrageabdecken zu können, sind zusätzliche Transportkapazitäten erforderlich.
  • Die Ladegewichte der Lastwagen. Aufgrund der starken Nachfrage nach Artikeln wie Getränke, Konserven und weiteren Lebensmitteln erhöhen sich die Ladegewichte der Lastwagen. Die aufgrund der Schwerverkehrsabgaben reduzierten Gesamtgewichte reichen nicht mehr aus, um die erforderlichen Volumen zu transportieren.
  • Die durchgehende Versorgung des liechtensteinischen Markts mit Heilmitteln und anderen medizinischen Produkten. Die Wartezeiten für die Berufschauffeure u an den Zollübergängen sowie bei den Lade- und Entladestellen. Diese sind schwer vorhersehbar geworden. Den Bedarf an Transportdienstleistungen. Der Verminderung des Personalbestandes durch krankheitsbedingte Absenzen steht ein Mehrbedarf an Transportdienstleistungen gegenüber.
(ikr/red)

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