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Wirtschaft
Liechtenstein|10.02.2020 (Aktualisiert am 10.02.20 12:32)

Konsumentenpreise sinken im Januar 2020 leicht

VADUZ/NEUENBURG - Im Januar 2020 sind die Konsumentenpreise in Liechtenstein und der Schweiz gegenüber dem Vormonat gesunken. Das Preisniveau nahm gemessen am Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) verglichen mit Dezember 2019 um 0,2 Prozent auf 101,5 Punkte (Basis Dez. 2015 = 100) ab, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Innert Jahresfrist betrug die Teuerung damit +0,2 Prozent, die für den Berichtsmonat ausgewiesenen Werte liegen somit im Rahmen der Erwartungen.

(Symbolfoto: SSI)

VADUZ/NEUENBURG - Im Januar 2020 sind die Konsumentenpreise in Liechtenstein und der Schweiz gegenüber dem Vormonat gesunken. Das Preisniveau nahm gemessen am Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) verglichen mit Dezember 2019 um 0,2 Prozent auf 101,5 Punkte (Basis Dez. 2015 = 100) ab, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Innert Jahresfrist betrug die Teuerung damit +0,2 Prozent, die für den Berichtsmonat ausgewiesenen Werte liegen somit im Rahmen der Erwartungen.

Der Rückgang im Vergleich zum Vormonat führt das BFS auf verschiedene Faktoren zurück, unter anderem auf die im Rahmen des Ausverkaufs reduzierten Preise für Bekleidung und Schuhe. Ebenfalls weniger bezahlt wurde für Medikamente sowie für Pauschalreisen ins Ausland. Gestiegen sind dagegen die Preise für Hotelübernachtungen sowie für Automobile.

Warenkorb neu gewichtet

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), anhand dessen die hiesige Teuerung mit jener in den europäischen Ländern verglichen werden kann, nahm im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent auf 100,80 Punkte ab. Auf Jahressicht entspricht dies aber einer Veränderungsrate von +0,2 Prozent.

Um dem Wandel der Konsumgewohnheiten der privaten Haushalte Rechnung zu tragen, wird der Warenkorb jährlich neu gewichtet. Im Warenkorb 2020 nach unten angepasst hat das BFS gegenüber dem Vorjahr unter anderem die Bereiche Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, Alkoholische Getränke und Tabak, Bekleidung und Schuhe. Höher gewichtet werden dagegen unter anderen Wohnen und Energie, Gesundheitspflege sowie Sonstige Waren und Dienstleistungen.

(red/sda)

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