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(Foto: Paul Trummer)
Wirtschaft
Liechtenstein|22.08.2019 (Aktualisiert am 22.08.19 15:30)

LGT mit starkem Netto-Neugeldzufluss im ersten Halbjahr

VADUZ - Die LGT erzielte nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2019 einen Konzerngewinn von 155.6 Millionen Franken und konnte ihr Kundengeschäft weiter ausbauen. Der erneut starke Zufluss an Netto-Neugeldern habe sich auf 5.8 Milliarden Franken belaufen, entsprechend einem annualisierten Wachstum von 6 Prozent. Die verwalteten Vermögen seien gegenüber Ende 2018 um 8 Prozent auf  215.0 Milliarden Franken gestiegen. 

(Foto: Paul Trummer)

VADUZ - Die LGT erzielte nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2019 einen Konzerngewinn von 155.6 Millionen Franken und konnte ihr Kundengeschäft weiter ausbauen. Der erneut starke Zufluss an Netto-Neugeldern habe sich auf 5.8 Milliarden Franken belaufen, entsprechend einem annualisierten Wachstum von 6 Prozent. Die verwalteten Vermögen seien gegenüber Ende 2018 um 8 Prozent auf  215.0 Milliarden Franken gestiegen. 

Nach einem verhaltenen Start ins Jahr 2019, der von Marktunsicherheiten und geringer Kundenaktivität geprägt gewesen sei, habe die LGT insbesondere im zweiten Quartal ein breit abgestütztes Ertragswachstum auf solidem Niveau verzeichnet, teilt die Bank in ihrer Aussendung mit. 

Der Bruttoerfolg der LGT nahm im ersten Halbjahr 2019 um 2 Prozent auf 848.2 Millionen Franken zu, heisst es in der Aussendung. Dabei sei der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit 536.1 Millionen Franken um 1 Prozent tiefer ausgefallen. Dies widerspiegele die geringere Kundenaktivität zu Jahresbeginn, die im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 tiefere durchschnittliche Vermögensbasis sowie eine Änderung in der Rechnungslegung, die gewisse Transaktionen statt dem Kommissions- und Dienstleistungs- neu dem Handelsgeschäft zuordne. Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft blieb laut LGT mit 138.7 Millionen Franken stabil. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und sonstige Ertrag verzeichnete aufgrund der oben erwähnten Änderung in der Rechnungslegung einen Anstieg um 16 Proznet auf 173.4 Millionen Franken.

Erhöhter Geschäftsaufwand

Der Geschäftsaufwand wiederum erhöhte sich im ersten Halbjahr 2019 um 4 Prozent auf 616.1 Millionen Franken. Der Personalaufwand habe dabei hauptsächlich aufgrund der erhöhten Mitarbeiterbasis (+4 Prozent) im Zuge der anhaltenden Investitionen in das Kundengeschäft um 8 Prozent auf 482.2 Millionen zugenommen. Demgegenüber habe sich der Sachaufwand um 10 Prozent auf 133.9 Millionen Franken reduziert. Dies deshalb, weil gewisse Mietkosten aufgrund einer Änderung des Rechnungslegungsstandards (IFRS 16) neu als Abschreibungen verbucht würden, führt die Bank aus. Der Anstieg der Wertberichtigungen, Abschreibungen und Rückstellungen reflektiere dies entsprechend.
Das Kosten-Ertrags-Verhältnis betrug 74.0 Prozent per Ende 2018, gegenüber 72.6 Prozent per Ende Juni 2019. Insgesamt resultierte laut LGT für das erste Halbjahr 2019 ein Konzerngewinn von 155.6 Millionen Franken, gegenüber 174.8 Millionen Franken (-11 Prozent) in der Vorjahresperiode. Die LGT sei mit einer Kernkapitalquote (Tier 1) von 20.3 Prozent per 30. Juni 2019 sehr gut kapitalisiert und verfüge über eine hohe Liquidität.

Breit abgestützte Netto-Neugeldzuflüsse

Die LGT erzielte im ersten Halbjahr 2019 laut eigenen Angaben erneut einen starken Netto-Neugeldzufluss von 5.8 Milliarden Franken, was einer Wachstumsrate von 6 Prozent auf annualisierter Basis entspreche. Alle Regionen sowie beide Geschäftsfelder der LGT trugen mit positiven Nettoneugeldzuflüssen zu diesem Ergebnis bei, heisst es weiter.
Die verwalteten Vermögen beliefen sich per 30. Juni 2019 auf 215.0 Milliarden Franken und lagen damit um 8 Prozent höher als zum Ende des Vorjahres. Dieser Anstieg ist neben den Netto-Neugeldzuflüssen auf eine positive Marktperformance zurückzuführen.

(pd/red)

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