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Wirtschaft
Liechtenstein|24.05.2019

Bank Alpinum beendet Geschäftsbeziehungen in den Iran

VADUZ - Die Bank Alpinum beendet Geschäftsbeziehungen in den Iran - auch solche, die nicht von den geltenden Iran-Sanktionen betroffen sind, in denen der Kunde aber im Iran wohnt. Dies habe der Verwaltungsrat Mitte März beschlossen, wie die Bank am Freitag mitteilte.

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VADUZ - Die Bank Alpinum beendet Geschäftsbeziehungen in den Iran - auch solche, die nicht von den geltenden Iran-Sanktionen betroffen sind, in denen der Kunde aber im Iran wohnt. Dies habe der Verwaltungsrat Mitte März beschlossen, wie die Bank am Freitag mitteilte.

Die Bank Alpinum hat turbulente Zeiten hinter sich. Erst im Februar trennte sich das Unternehmen überraschend von CEO Stephan Häberle. Man reagiere damit auf ein "gestörtes Vertrauensverhältnis", hiess es damals. COO Jürgen Bewernick übernahm interimistisch. Die Suche nach dem neuen Geschäftsführer ist noch nicht abgeschlossen, man mache aber "Fortschritte", wird Verwaltungsratspräsident Peter Cott in der Mitteilung vom Freitag zitiert.

Darin wurde ebenfalls angekündigt, dass der Verwaltungsrat um Lamara von Albertini erweitert wurde. Die 44-jährige Juristin gelte als Compliance-Expertin. Damit gehören dem Verwaltungsrat nun Peter Cott, Yousef Sherkati als Kapitalseitevertreter sowie Jan Schoch und von Albertini als unabhängige Mitglieder an.

Ausserdem habe die Bank Alpinum die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers ( PwC) beauftragt, die bankinternen Prozesse zur Erfassung und Sicherstellung rechtlich notwendiger Kundeninfromationen und erforderlicher Dokumentationsschritte zu prüfen und zu bewerten. Diese Prüfung fiel positiv aus, teilte die Bank weiter mit.

(red/pd)

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