(Symbolfoto: MZ)
Wirtschaft
Liechtenstein|11.04.2019 (Aktualisiert am 11.04.19 12:43)

Urteil gegen die LLB Verwaltung (Schweiz) AG bestätigt

LONDON/VADUZ - Die Berufungsinstanz (Court of Appeal) hat das erstinstanzliche Urteil des High Court of Justice in London gegen die LLB Verwaltung (Schweiz) AG in wesentlichen Punkten bestätigt. Dies teilte die LLB am Donnerstag in einer Medienaussendung mit.

(Symbolfoto: MZ)

LONDON/VADUZ - Die Berufungsinstanz (Court of Appeal) hat das erstinstanzliche Urteil des High Court of Justice in London gegen die LLB Verwaltung (Schweiz) AG in wesentlichen Punkten bestätigt. Dies teilte die LLB am Donnerstag in einer Medienaussendung mit.

"Wie bereits am 6. Oktober 2017 und 15. Dezember 2017 kommuniziert, wurde die LLB Verwaltung (Schweiz) AG, ehemals Liechtensteinische Landesbank (Schweiz) AG, wegen eines Sachverhalts, der sich 2011 zugetragen hat, eingeklagt",, erinnert die LLB in der Aussendung. Der High Court of Justice in London urteilte erstinstanzlich, dass ein Fehlverhalten eines ehemaligen Mitarbeitenden vorliegt und die ehemalige Bank für dessen Fehlverhalten sowie den von ihm verursachten Schaden mithaftet. Die ehemalige Bank haftet nicht aufgrund eines Fehlverhaltens ihrerseits. Die bislang geleisteten Zahlungen in diesem Fall wurden bereits 2017 über den Sachaufwand verbucht.

Die LLB Verwaltung (Schweiz) AG hatte gegen das erstinstanzliche Urteil Beschwerde erhoben. "Die Berufungsinstanz bestätigt nun das Urteil des High Court of Justice in wesentlichen Punkten", schreibt die LLB. Die zusätzlichen Kosten für das bisherige Verfahren von voraussichtlich ca. 4,3 Mio. Franken werden über den Sachaufwand verbucht. Die LLB Verwaltung (Schweiz) AG macht ihre Ansprüche gegenüber der Versicherung geltend.

(pd/hf)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Wirtschaft
Liechtenstein|heute 07:24 (Aktualisiert vor 4 Stunden)
Nun spielt der Wettbewerb der Casinos
Volksblatt Werbung