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(Foto: Michael Zanghellini)
Wirtschaft
Liechtenstein|20.02.2019 (Aktualisiert am 20.02.19 18:03)

Bank Linth steigert Jahresgewinn um 10 Prozent

VADUZ/UZNACH - Die Bank Linth erzielte 2018 einen Jahresgewinn von 25 Millionen Franken und lag damit um 10,4 Prozent über dem Vorjahr. Dazu beigetragen haben gemäss der Bank trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds ein stabiles Kerngeschäft sowie ein umsichtiges Kostenmanagement. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung am 17. April eine unveränderte Dividende von 9 Franken und die Wahl von Patrick Fürer, COO der LLB-Gruppe, als neues Verwaltungsratsmitglied beantragen.

(Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ/UZNACH - Die Bank Linth erzielte 2018 einen Jahresgewinn von 25 Millionen Franken und lag damit um 10,4 Prozent über dem Vorjahr. Dazu beigetragen haben gemäss der Bank trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds ein stabiles Kerngeschäft sowie ein umsichtiges Kostenmanagement. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung am 17. April eine unveränderte Dividende von 9 Franken und die Wahl von Patrick Fürer, COO der LLB-Gruppe, als neues Verwaltungsratsmitglied beantragen.

Die Bank Linth führt den Wachstum auch auf das erweiterte Dienstleistungsangebot zurück. "Das nachhaltige Wachstum der Bank und die erneute Gewinnsteigerung unterstreichen den Erfolg unserer Strategie zur 'Bank der Zukunft'. Wir haben frühzeitig die Veränderungen im Kundenverhalten antizipiert und die richtigen Schritte unternommen, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden", wird der Vorsitzende der Geschäftsleitung, David Sarasin, in der Mitteilung zitiert.

Ertrag wuchs um 3,5 Prozent

Der Geschäftsertrag stieg 2018 um 3,5 Prozent auf 99,5 Millionen Franken. Im Zinsengeschäft erhöhte die Bank Linth den Brutto-Erfolg gegenüber Vorjahr auf 67,9 Millionen Franken (+3,4 Prozent). Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sei die Anlage- und Vermögensverwaltungslösung «Bank Linth Invest» rege nachgefragt worden. Die Anzahl der Vermögensverwaltungsmandate stieg gemäss Mitteilung um über 19 Prozent, das Volumen auf über 500 Millionen Franken. Allerdings konnte dies die Effekte aus dem schwierigen Finanz- und Börsenumfeld nicht kompensieren. In der Folge schloss der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 2,6 Prozent tiefer bei 19,5 Millionen Franken. Das Handelsgeschäft erzielte ein Ertragswachstum von 7,7 Prozent auf 7,1 Millionen Franken.

Der Geschäftsaufwand lag mit 60,6 Millionen Franken auf Vorjahresniveau. Dabei blieb der Personalaufwand mit einem Anstieg auf 32,3 Millionen Franken (+2,1 Prozent) recht stabil. Der Sachaufwand ging um 3,1 Prozent auf 28,3 Millionen Franken leicht zurück.

Erfolg deutlich gesteigert

Der Geschäftserfolg belief sich auf 36 Millionen Franken und lag damit um 8,1 Millionen Franken über dem Vorjahr. Aufgrund der positiven Effekte durch Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen entschied die Bank, davon 5,5 Millionen Franken zur Stärkung der Reserven für allgemeine Bankrisiken zu verwenden. Unter dem Strich resultierte ein Jahresgewinn von 25 Millionen Franken, der um 10,4 Prozent über dem Vorjahr lag.

Die Netto-Neugelder beliefen sich auf 294,2 gegenüber -57,5 Millionen Franken im Vorjahr. Per Ende 2018 lagen die verwalteten Vermögen bei 6,9 gegenüber 7 Milliarden Franken ein Jahr zuvor, wobei der Rückgang von 1,3 Prozent auf die geringere Marktperformance zurückzuführen sei.

Nomination in den Verwaltungsrat

An der kommenden Generalversammlung am 19. April wird der Verwaltungsrat die Wahl von Patrick Fürer als neues Mitglied in den Verwaltungsrat beantragen. Fürer verfügt gemäss Mitteilung über langjährige Erfahrung in der Bankenbranche und ist seit Anfang 2019 Group Chief Operating Officer (COO) und Mitglied der Gruppenleitung der Liechtensteinischen Landesbank AG (LLB), der Mehrheitsaktionärin der Bank Linth. Nach einer Wahl wird er im Verwaltungsrat die Nachfolge von Kurt Mäder antreten, der im Mai 2018 seine Funktionen bei der LLB-Gruppe und damit auch das Mandat als Verwaltungsrat bei der Bank Linth niedergelegt hat.

Ausblick 2019

Für das Gesamtjahr 2019 geht die Bank Linth von einer soliden Entwicklung aus. "Wirtschaft und Märkte sind von einigen Unsicherheiten geprägt, und die Rahmenbedingungen für Banken bleiben herausfordernd. Wir entwickeln deshalb unsere Stärken gezielt weiter", wird Verwaltungsratspräsident Ralph Siegel zitiert. "Mit unserem bewährten Geschäftsmodell, unserer Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem und unserer Innovationskraft sind wir zuversichtlich, weiteres nachhaltiges Wachstum zu erzielen."

(red/pd)

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