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Wirtschaft
Liechtenstein|30.01.2019 (Aktualisiert am 30.01.19 13:39)

Drei Viertel der öffentlichen Aufträge bleiben im Land

VADUZ - 75 Prozent der öffentlichen Aufträge des Landes Liechtenstein gehen an Offertsteller aus Liechtenstein. Dies teilte die Regierung am Mittwoch in einer Aussendung mit.

(Symbolfoto: SSI)

VADUZ - 75 Prozent der öffentlichen Aufträge des Landes Liechtenstein gehen an Offertsteller aus Liechtenstein. Dies teilte die Regierung am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Die Fachstelle Öffentliches Auftragswesen hat in der aktuellen Auftragsstatistik für das Jahr 2018 insgesamt 1065 einzelne Auftragsvergaben erfasst, die durch das Land Liechtenstein vergeben wurden. "Das Land Liechtenstein vergab im Jahr 2018 eine Auftragssumme von 35 969 310 Franken, die zu 75 % an liechtensteinische Offertsteller erteilt wurde. Die restlichen Aufträge wurden an Offertsteller aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und den USA vergeben. 2018 erfolgten lediglich neun Vergaben im internationalen Bereich", wird Regierungschef Adrian Hasler in der Aussendung zitiert.

Bei nationalen Ausschreibungen wurden demnach fast 88 Prozent der Bauaufträge an Offertsteller aus Liechtenstein vergeben. Mit den restlichen 12 Prozent der Bauaufträge beauftragte das Land Liechtenstein Offertsteller aus der Schweiz, Österreich und Deutschland. "Im nationalen Bereich wurden mehr als 61 % an Offertsteller aus Liechtenstein vergeben. Mit den restlichen knapp 39 % der Lieferaufträge wurden Offertsteller aus der Schweiz (24,8%), Deutschland (7,0%) und den USA (6,7 %) beauftragt", wird Wendelin Lampert von der Fachstelle Öffentliches Auftragswesen zitiert. Bei den Dienstleistungsaufträgen seien im nationalen Bereich 60 Prozent der Aufträge an liechtensteinische Offertsteller erteilt worden. Die weiteren 40 Prozent der Dienstleistungsaufträge wurden an Offertsteller aus der Schweiz (38,2 %), Österreich (1,6 %) und Deutschland (0,1 %) vergeben.

Bereich internationale Ausschreibungen

Im Bereich von internationalen Ausschreibungen (oberhalb der EWR/WTO-Schwellenwerte), wurde 2018 von der Fachstelle Öffentliches Auftragswesen neun Auftragsvergaben erfasst. Unter "Internationale Ausschreibungen" fallen Bauprojekte mit einer gesamten Bauauftragssumme grösser 6 089 894 Franken (bis 6. Februar 2018) bzw. 6 041 439 Franken (ab 7. Februar 2018) oder Liefer- und Dienstleistungsaufträge mit einzelnen Auftragssummen grösser 157 347 Franken (bis 6. Februar 2018) bzw. 156 807 Franken (ab 7. Februar 2018). "Im Detail erfolgte ein Lieferauftrag an einen schweizerischen (100 %) Offertsteller. Die acht Dienstleistungsaufträge wurden zu 71 % an liechtensteinische Offertsteller, zu 16 % an schweizerische Offertsteller und zu 12 % an deutsche Offertsteller vergeben. Im internationalen Bereich wurde kein Bauauftrag erfasst", schreibt die Regierung.

(hf)

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