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(Symbolfoto: Michael Zanghellini)
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Liechtenstein|23.01.2019 (Aktualisiert am 23.01.19 17:25)

Fall Matter: LRF-Verwaltungsrat akzeptiert Urteil

TRIESEN - Der Liechtensteinische Rundfunk (LRF) akzeptiert das Urteil des Landgerichts im Fall Martin Matter. Somit muss der Sender seinem ehemaligen Geschäftsführer 72 500 Franken zahlen, weil dieser im September 2018 zu Unrecht fristlos entlassen wurde.

(Symbolfoto: Michael Zanghellini)

TRIESEN - Der Liechtensteinische Rundfunk (LRF) akzeptiert das Urteil des Landgerichts im Fall Martin Matter. Somit muss der Sender seinem ehemaligen Geschäftsführer 72 500 Franken zahlen, weil dieser im September 2018 zu Unrecht fristlos entlassen wurde.

Martin Matter war am 1. Januar 2018 eingestellt und bereits acht Monate später wieder entlassen worden - fristlos. Dagegen klagte Matter jedoch. Eine fristlose Entlassung sei in seinem Fall ungerechtfertigt. Somit hätte die Kündigungsfrist von sechs Monaten eingehalten werden müssen.

Im Dezember gab ihm das Landgericht in diesem Punkt letztlich recht. Die ihm zustehenden sechs Monatslöhne muss ihm Radio L daher auszahlen. Anspruch auf eine zusätzliche Entschädigung, die Matter gefordert hatte, bestehe jedoch nicht, urteilte das Gericht.

Der Verwaltungsrat von Radio L war sich im September noch sicher gewesen, rechtlich korrekt gehandelt zu haben. Man sei «juristisch gut aufgestellt» und überzeugt, die Faktenlage reiche aus für eine fristlose Kündigung, hiess es.

Gegen das Urteil des Landgerichts will der Sender nun aber nicht in Berufung gehen. Man konzentriere sich nun auf die Reorganisation des Senders zusammen mit der neuen Geschäftsleitung, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

(red/pd)

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