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Wirtschaft
Liechtenstein|21.01.2019 (Aktualisiert am 22.01.19 08:50)

Staatsanwaltschaft geht in Berufung

VADUZ - Im Oktober war ein ehemaliger StGH-Präsident wegen Untreue, gewerbsmässigen Betruges, Veruntreuung und Geldwäscherei sowie dem Verstoss gegen das Waffengesetz zu insgesamt acht Jahren Haft verurteilt worden. Gegen dieses Urteil ging die Staatsanwaltschaft nun in Berufung, wie das Obergericht am Montag mitteilte.

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VADUZ - Im Oktober war ein ehemaliger StGH-Präsident wegen Untreue, gewerbsmässigen Betruges, Veruntreuung und Geldwäscherei sowie dem Verstoss gegen das Waffengesetz zu insgesamt acht Jahren Haft verurteilt worden. Gegen dieses Urteil ging die Staatsanwaltschaft nun in Berufung, wie das Obergericht am Montag mitteilte.

Er soll über 30 natürliche und juristische Personen um ihr Geld gebracht haben. Insgesamt betrug die Deliktsumme rund 42 Millionen Franken.

In zwei Teilverfahren musste sich der ehemalige Präsident des Staatsgerichtshofs (StGH) vor Gericht verantworten. Im ersten Teilverfahren wurde der ehemalige StGH-Präsident zu sechs Jahren Haft verurteilt – eine Berufung gegen das Strafmass scheiterte im März 2018.

Im zweiten Teilverfahren verurteilte das Kriminalgericht den ehemaligen Treuhänder im Oktober wegen Untreue, gewerbsmässigen Betruges, Veruntreuung und Geldwäscherei und einem Verstoss gegen das Waffengesetz zu weiteren zwei Jahren Haft. Gegen dieses Urteil legte die Staatsanwaltschaft nun Berufung ein - die Verhandlung findet am 5. Februar vor dem Obergericht statt. Das Urteil ist somit noch nicht rechtskräftig.

(red/pd)

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