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Mit oder ohne PostAuto: LIEmobil wird den Auftrag für den Busbetrieb auch ab 2021 extern vergeben. (Fotos: Michael Zanghellini)
Wirtschaft
Liechtenstein|11.10.2018

Trotz PostAuto-Skandal: LIEmobil wird international ausschreiben

Auf die Frage, ob die LIEmobil den Busbetrieb unbedingt international ausschreiben muss, oder ob sie die Linien nicht gar selbst bedienen sollte, wollte die Regierung keine Antwort liefern. Jetzt äussert sich das Unternehmen selbst dazu.

Mit oder ohne PostAuto: LIEmobil wird den Auftrag für den Busbetrieb auch ab 2021 extern vergeben. (Fotos: Michael Zanghellini)

Auf die Frage, ob die LIEmobil den Busbetrieb unbedingt international ausschreiben muss, oder ob sie die Linien nicht gar selbst bedienen sollte, wollte die Regierung keine Antwort liefern. Jetzt äussert sich das Unternehmen selbst dazu.

Bald wird LIEmobil den Auftrag für den Busbetrieb ab 2021 ausschreiben. Bis anhin hatte hierbei immer die PostAuto Liechtenstein Anstalt – 100-Prozent-Tochter der PostAuto Schweiz AG – die Nase vorne.

Das Unternehmen offerierte die beste Qualität zum kleinsten Preis und konnte so die Mitbewerber ausstechen. Dies jedoch, wie im Zuge des «PostAuto-Skandals» diesen Sommer bekannt wurde, weil PostAuto Liechtenstein über Jahre hinweg von Schweizer Steuergeldern profitierte – Subventionen, die die Schweizer Muttergesellschaft unrechtmässig erschlichen hatte.

Ohne diese Tricksereien hätte PostAuto Liechtenstein in den vergangenen Jahren kein positives Finanzergebnis erzielt. Diese Erkenntnis führte über dem Rhein dazu, dass das Engagement von PostAuto in Liechtenstein grundsätzlich hinterfragt wird.

Rätselhafte Antworten

Doch auch diesseits des Rheins – im «Ländle» – werden grundsätzliche Fragen gestellt. Soll überhaupt noch eine internationale Ausschreibung erfolgen? Oder käme es gar günstiger, wenn LIEmobil künftig selbst fährt?

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(ds)

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