(Symbolfoto: Shutterstock)
Wirtschaft
Liechtenstein|17.03.2018 (Aktualisiert am 19.03.18 11:12)

Jeder zweite grössere Betrieb mit betrieblichem Mobilitätsmangement

VADUZ - Knapp die Hälfte der Betriebe mit über 50 Mitarbeitern versucht seine Angestellten zum Umstieg auf den öffentlichen oder Langsamverkehr zu bewegen. Mit Blick auf die wachsende Beschäftigtenzahl ist dies auch dringend notwendig.

(Symbolfoto: Shutterstock)

VADUZ - Knapp die Hälfte der Betriebe mit über 50 Mitarbeitern versucht seine Angestellten zum Umstieg auf den öffentlichen oder Langsamverkehr zu bewegen. Mit Blick auf die wachsende Beschäftigtenzahl ist dies auch dringend notwendig.

Liechtensteins Unternehmen schaffen seit Jahren mehr und mehr Arbeitsplätze – Ende 2016 gab es annähernd so viel Beschäftigte (37 453) wie Einwohner (37 810) im Land, über die Hälfte davon wohnt im Ausland. Setzt sich dieser Trend fort, und davon geht die Regierung in der Postulatsbeantwortung zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement (BMM) aus, wären 2040 knapp 55 000 Arbeitsplätze zu besetzen. Das wird sich auch in Zukunft nicht nur mit Liechtensteinern bewerkstelligen lassen: In einem Trendszenario wird mit rund 43 000 Einwohnern im Jahr 2040 gerechnet, steigt der Einwanderungsdruck, wären es allerhöchstens 47 400 Personen mit Wohnsitz im Inland.
Die Unternehmen sind also weiterhin auf Pendler angewiesen. Wenn diese, ebenso wie ihre Liechtensteiner Kollegen, aber weiterhin hauptsächlich auf das Auto setzen, ist Stillstand auf den Strassen vorprogrammiert.

Plus-Artikel

Lies unsere digitalen Premiuminhalte

Sie erwarten 3 Absätze und 374 Worte in diesem Plus-Artikel.
(df)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Artikel teilen

Nächster Artikel
Politik
International|06.11.2017
Die weltweiten Folgen der Elektromobilität